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SPORTaktiv 1 2016

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Das neue SPORTaktiv Magazin mit großem Laufguide ist da! Dein Fahrplan bis Ostern! Hol dir die erste Ausgabe des SPORTaktiv-Printmagazins 2016 – inklusive großem Laufguide! Der Frühling ist zwar nicht mehr allzu fern, trotzdem hat sich die Februar/März-Ausgabe von SPORTaktiv dem Thema „Weiße Wochen" verschrieben: Wir haben etwa den Experten des steirischen Lawinenwarndienstes über die Schulter geschaut und die akribische Arbeit hinter einem Lawinenbericht aufgedeckt. Außerdem nehmen wir die beiden Trendsportgeräte Schneeschuh und Tourenski genauer unter die Lupe. Die Februar/März-Ausgabe beschäftigt sich auch mit dem Dilemma der nicht eingehaltenen Fitness-Neujahrsvorsätze! Aber keine Panik: Zusammen mit den Fitnessprofis unseres neuen Kooperationspartners Runtastic helfen wir dir bei der Suche nach dem Training, das wirklich zu dir passt. Und wer einen Blick in die Zukunft wagen möchte, dem sei unsere Auswahl an innovativen und „ausgezeichneten" Sportprodukten ans Herz gelegt, die wir auf unserem diesjährigen ISPO-Spaziergang entdeckt haben. Als großes Extra ist in dieser Ausgabe unser „Laufguide 2016" integriert! Dieses Special bringt nochmal auf den Punkt, wieso das Herumtigern – sei es nun auf Asphalt oder im Gelände – einem Jungbrunnen gleichkommt, schlank macht und ein Naturerlebnis ist. Außerdem erklären wir dir mal ganz genau, was dein Laufoutfit – von der Jacke bis zur Socke – so alles können muss.

FIT MMAG.DR. PETER

FIT MMAG.DR. PETER GURMANN ist Sport- und Gesundheitspsychologe sowie Beratungslehrer in Klagenfurt. YOGA Gedanken Wenn du mir vor fünf Jahren gesagt hättest, dass ich einmal Yoga in mein Trainingsprogramm aufnehmen würde, hätte ich dich ausgelacht. Was mich zum Umdenken bewogen hat? Erste überhebliche Versuche, die Yoga-Übungen meiner Frau nachzumachen, scheiterten kläglich. Ryan Giggs, Fußball-Ikone bei Manchester United, spielte noch mit über 40 Jahren in der englischen Premier League – zusätzliches Yoga gab er als einen der Hauptgründe dafür an. Bald merkte ich selbst die positiven körperlichen Auswirkungen dieser speziellen Körperstellungen auf Muskeln und Gelenke, die richtige Atmung, Stabilität und Wohlbefinden spielen dabei fundamentale Rollen. Mit Zeit und Geduld kommt die Beweglichkeit, die subjektiv unangenehmsten, weil am schwierigsten einzunehmenden Haltungen üben auf mich eine besondere Anziehungskraft aus. Die mentalen Wirkungen der Yoga-Übungen können noch durch eine gleichzeitig ausgeübte Visualisierung (innere Vorstellung) verstärkt werden: Wir stellen uns negative Gedanken als Bilder vor – zum Beispiel Angst und Ärger als schwarzen Rauch – der dann bei jedem Ausatmen ausgestoßen wird. Beim Einatmen hingegen versuchen wir, Weiß oder andere für uns positive und lebendige Farben einzuatmen. Das Ziel ist, sich durch das bewusste Ausatmen von negativen Emotionen zu reinigen – so lange, bis uns die ausgeatmete Luft „weiß“, „lebendig“ und „heiter“ erscheint. Diese tibetische Meditationsübung unterstützt Körper, Geist und Seele in ihrem Bemühen, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Sie kann im Kampf gegen alle möglichen Krankheiten eingesetzt werden. Der Autor ist per E-Mail erreichbar unter peter.gurmann@aon.at sundheit und die bessere Fitness sorgen ganz automatisch für die Extramotivation.“ Auch Natmessnig plädiert dafür, „Verschiedenes auszuprobieren, und Bewegung in den Alltag zu integrieren. Aktiv sein kann und soll, genauso wie Zähneputzen, zur Gewohnheit werden.“ Als Service für die SPORTaktiv-Leser hat Herwig Natmessnig fünf unterschiedliche Trainingsmethoden einem kurzen „Eignungs-Check“ unterzogen – das Ergebnis ist im Kasten rechts nachzulesen und sollte vielen dabei helfen, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen – und die dazu passenden Trainingsmethoden auszuwählen. GEBT EUCH ZEIT! Beim Ratschlag, Trainingsmethoden durchzuprobieren, darf man allerdings auf eine altbekannte Weisheit nicht vergessen: Es heißt schließlich, 30 Tage würde der Mensch benötigen, um sich an eine Veränderung zu gewöhnen. Doch stimmt das eigentlich so? „Absolut“, weiß Sascha Wingenfeld, Triathlontrainer und Gesundheitspädagoge aus dem Runtastic-Expertenpool. „Der Körper braucht diese Zeit, um sich von alten Gewohnheiten zu lösen und Neues wieder zur Gewohnheit werden zu lassen.“ Übersetzt heißt das: Nicht schon nach einem oder zwei Versuchen eine Trainingsmethode abhaken und gleich zur nächsten wechseln! Zumindest einen Monat lang sollte man ein Training schon ausprobieren, wenn man es ernsthaft für sich in Betracht zieht – und nicht gleich den ersten Widerständen nachgeben. RAUS AUS DER KOMFORTZONE Sascha Wingenfeld kennt auch den Hintergrund dafür: „Alles Neue bedeutet für den Körper ein Verlassen „Für mich persönlich war es immer am motivierendsten, wenn ich die ersten Ergebnisse meines Trainings sehen konnte.“ LUNDEN SOUZA, RUNTASTIC FITNESS-EXPERTIN der Komfortzone, was uns aus Bequemlichkeit zunächst widerstrebt.“ Nicht nur für Sportanfänger, auch für bereits Sportliche fühlt sich ein neues Training in unbekannten Belastungsbereichen intensiv und ungewohnt an und macht damit zunächst eigentlich keinen Spaß, erklärt Wingenfeld weiter: „Der Körper wird ja systematisch mit seiner Schwäche konfroniert. Jedoch ist es genau der Schritt aus der Komfortzone heraus, der die Leistungsfähigkeit ansteigen lässt und den Körper zur Weiterentwicklung animiert. Diesen Punkt muss man erreichen. Wichtig ist dabei, eine konkrete Zielsetzung im Kopf zu haben. Es heißt also: Dran bleiben, Geduld bewahren, das Ziel im Kopf behalten – es lohnt sich immer!“ ABWECHSLUNG UND RESULTATE Den Kick beim Training zu erwarten und darauf zu vertrauen, dass er kommt – auch Lunden Souza weiß, dass das zunächst Überwindung kostet: „Für mich persönlich war es immer am motivierendsten, die ersten Ergebnisse zu sehen“, sagt die F i t n e s s - expertin. Ergebnisse zu sehen einerseits und A b w e c h s l u n g andererseits sind für die US-Amerikanerin daher die Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Sportbetreiben: „Darauf liegt beispielsweise auch in der ,Runtastic Results App’ das Hauptaugenmerk. Die zwölfwöchigen Trainingspläne sind äußerst abwechslungsreich gestaltet, das Ansprechen vieler unterschiedlicher Muskelgruppen garantiert gleichzeitig maximale und rasch sichtbare Trainingsergebnisse – und diese lassen die Motivation noch einmal ansteigen.“ Zum Stichwort „Trainingsplan“: Einen Plan zu haben, der Trainingszeiten fix vorgibt, sieht Souza ebenfalls als Motivationsfaktor: „Ein 26 SPORTaktiv

Work -out-Buddy oder eine Community ist zusätzlich noch eine gute Sache, um sich gegenseitig zu motivieren.“ LIEBER LANGFRISTIG MOTIVIERT Bleibt noch, das Augenmerk auf die sowieso erfolgreichen Trainierer zu lenken: Die Frage eines sportlichen „Neuanfangs“ stellt sich – Stichwort „Raus aus der Komfortzone“ – schon auch für Menschen, die sowieso ständig aktiv sind, immer wieder. Wenn jetzt aber jemand ohnehin sein Lieblingstraining hat – lohnt sich ein Neubeginn dann trotzdem? Personal Trainer und Athletik Coach Sven Friedrich sieht das so: „Kommt darauf an. Vom Motivationsstandpunkt aus betrachtet gibt die Lieblingstrainingsmethode einem selbst natürlich ein gutes Gefühl und vermittelt auch Erfolge. Vom physischen Standpunkt aus betrachtet, kann die Performance rasch stagnieren. Trainingsvariation ist daher auf jeden Fall eine Methode, um langfristig noch motivierter zu sein.“ Sven Friedrichs abschließender Tipp für alle, die in der glücklichen Lage sind, ihr Training schon gefunden zu haben: „Auch kleine Veränderungen können schon dazu beitragen, die Performance voranzutreiben und Trainingsunlust erst gar nicht aufkommen zu lassen. Man kann auch die Lieblingstrainingsmethode ständig so adaptieren, dass sie einen wieder weiterbringt – mental genauso wie physisch.“ Detox. Stärkung. Neue Energie! Kein Abnehmen ohne gleichzeitiges Entgiften! 100 % reiner PMA-Zeolith Trainingsmethoden im Eignungs-Check Runtastic-Experte Herwig Natmessnig über Vorteile und Nachteile sowie die Zielgruppen unterschiedlicher Trainingsmethoden SANFTES TRAINING (Z. B. YOGA, PILATES, QIGONG) Vorteile: Ideal zum Stressabbau, um seine „innere Mitte zu finden“, Training als Lebensphilosophie Nachteile: Relativ zeitaufwendig und oft mit Kosten verbunden, weil sinnvollerweise in einem Kurs mit Trainer trainiert werden sollte. Geeignet für alle, die einen Ausgleich zum Alltag, innere Balance & Ruhe suchen; für Sportler/-innen, die diese Trainingsmethoden zum Ausgleich und zur Regeneration nutzen wollen FITNESSSTUDIO-TRAINING (Z. B. LAUFBAND, ERGOMETER, KRAFTTRAINING AN MASCHINEN) Vorteile: Gleichgesinnte treffen, von Witterung unabhängig, durchaus abwechslungsreich zu gestalten, Kontrolle Nachteile: Selbstdisziplin gefordert, weil es keine fixen Trainingszeiten gibt, mit Kosten verbunden Geeignet für alle, die ihre Kondition verbessern, abnehmen, Muskeln aufbauen wollen und die entsprechende Disziplin aufbringen. Nicht zu vergessen, hat Studio-Training ein gewisses „Ansehen“ (Statussymbol). POWER-TRAINING (Z. B. INDOOR: CROSSFIT, POWERLIFT; OUTDOOR: KLETTERN, TRIATHLON) Vorteile: Sich richtig auszupowern, baut Stress und Spannungen ab. Nr. 1; Februar / März 2016 Nachteile: Einstieg sollte nur mit Coach erfolgen, daher oft mit Kosten und Aufwand verbunden. An seine Grenzen zu gehen, bringt immer ein gewisses Gesundheitsrisiko. Ideal für abenteuerlustige Adrenalin-Junkies, die gerne ihre Grenzen austesten; für wettkampforientierte Typen, die sich gern mit anderen messen AUSDAUERTRAINING (Z. B. LAUFEN, RADFAHREN, SCHWIMMEN, NORDIC WALKING) Vorteile: kostengünstig, kann allein und in der Gruppe durchgeführt werden, einfacher Einstieg ohne viel Vorwissen; gleichmäßige, sich wiederholende Bewegungsabläufe eignen sich auch sehr gut zum Abschalten und „Kopf freibekommen“ Nachteile: Die beliebtesten Ausdauersportarten Laufen und Biken konzentrieren sich lediglich auf die Beinmuskulatur. Geeignet für Zielstrebige, konsequente und disziplinierte Sportler/-innen SPIEL- UND TEAMSPORTARTEN (Z. B. TENNIS, FUSSBALL, GOLF ...) Vorteile: Fun-Faktor, Motivation durch Mitspieler, fixe Terminvereinbarung Nachteile: Immer ein oder mehrere Partner sowie eine geeignete Sportstätte notwendig; mit Kosten verbunden Geeignet für Teamplayer; soziale Komponente steht im Vordergrund, aber auch der Wettkampfgedanke. 27 GUTSCHEIN GRATIS: Ab sofort erhalten Sie in allen teilnehmenden Apotheken bei Kauf eines Panaceo Basic-Detox Produktes den Ratgeber „Abnehmen … aber richtig!“ (Wert € 9,90) von Dr. med. Stephan Schimpf kostenlos dazu. Aktion gültig bis 31.3.2016. Solange der Vorrat reicht! Gutschein einlösbar in Ihren teilnehmenden Apotheken. Medizinprodukt: Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung genau! sport001 www.panaceo.com

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