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SPORTaktiv 1 2016

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Das neue SPORTaktiv Magazin mit großem Laufguide ist da! Dein Fahrplan bis Ostern! Hol dir die erste Ausgabe des SPORTaktiv-Printmagazins 2016 – inklusive großem Laufguide! Der Frühling ist zwar nicht mehr allzu fern, trotzdem hat sich die Februar/März-Ausgabe von SPORTaktiv dem Thema „Weiße Wochen" verschrieben: Wir haben etwa den Experten des steirischen Lawinenwarndienstes über die Schulter geschaut und die akribische Arbeit hinter einem Lawinenbericht aufgedeckt. Außerdem nehmen wir die beiden Trendsportgeräte Schneeschuh und Tourenski genauer unter die Lupe. Die Februar/März-Ausgabe beschäftigt sich auch mit dem Dilemma der nicht eingehaltenen Fitness-Neujahrsvorsätze! Aber keine Panik: Zusammen mit den Fitnessprofis unseres neuen Kooperationspartners Runtastic helfen wir dir bei der Suche nach dem Training, das wirklich zu dir passt. Und wer einen Blick in die Zukunft wagen möchte, dem sei unsere Auswahl an innovativen und „ausgezeichneten" Sportprodukten ans Herz gelegt, die wir auf unserem diesjährigen ISPO-Spaziergang entdeckt haben. Als großes Extra ist in dieser Ausgabe unser „Laufguide 2016" integriert! Dieses Special bringt nochmal auf den Punkt, wieso das Herumtigern – sei es nun auf Asphalt oder im Gelände – einem Jungbrunnen gleichkommt, schlank macht und ein Naturerlebnis ist. Außerdem erklären wir dir mal ganz genau, was dein Laufoutfit – von der Jacke bis zur Socke – so alles können muss.

MIT DEM WIFI ZUM

MIT DEM WIFI ZUM TRAUMJOB Das WIFI Graz-Süd macht fit für sportliche Jobs. Hier eine Auswahl der Angebote: GRUNDLEHRGANG MENTALES TRAINING 3. März bis 11. Juni 2016 Mi., Do. 17–21 Uhr; Fr. 14–18 Uhr; Sa. 9–17 Uhr; 100 Std.; € 1.600,–; Ort: WIFI-Süd MENTALES TRAINING IM SPORT 8. bis 30. April 2016 Fr. 17–21 Uhr; Sa. 9–17 Uhr; 24 Std.; € 350,–; Ort: WIFI-Süd GRUNDLEHRGANG WEIGHT MANAGEMENT 4. März bis 24. Juni 2016 Fr. 17–21 Uhr; 56 Std.; € 740,–; Ort: WIFI-Süd DIPLOMLEHRGANG WIRBELSÄULEN- UND BECKENBODENTRAINER 11. März bis 20. Mai 2016 Fr. 16–20 Uhr; Sa., So. 9–17 Uhr; 66 Std.; € 900,–; Ort: WIFI-Süd DIPLOMLEHRGANG PILATES-TRAINER 18. März bis 3. Juni 2016 Fr. 16–20 Uhr; Sa., So. 9–17 Uhr; 74 Std.; € 1.050,–; Ort: WIFI-Süd EFT-KLOPFAKUPRESSUR FÜR EINSTEIGER UND LEICHT FORTGESCHRITTENE 5./6. März 2016 Sa., So. 9–17 Uhr; 16 Std.; € 260,–; Ort: WIFI-Süd SPORTERNÄHRUNG – BASIC 7. bis 9. April 2016 Do. 18–22 Uhr; Fr., Sa. 9–17 Uhr; 20 Std.; € 350,–; Ort: WIFI-Süd FIT scheibenvorfall.“ „Ein Bandscheibenvorfall ist in jedem Fall eine gefährliche Verletzung, die in schlimmen Fällen zu schweren motorischen Ausfällen an Armen oder Beinen führen kann. In sehr seltenen Fällen kann es sogar zu Blasen- und Mastdarmlähmungen kommen“, beschreibt es der Experte. „Die Symptome, die man spürt, sind jedoch immer eine Art Folgeschädigung. Den Bandscheibenvorfall als solches kann man nicht direkt spüren. Daher gibt es auch keine SOS-Maßnahmen gegen einen akuten Bandscheibenvorfall.“ Der Vollständigkeit halber: Den weniger massiven Fall einer Schädigung nennt man „Bandscheibenvorwölbung“ (siehe Bild unten). Dabei kommt es lediglich zu einer Überdehnung der äußeren Ringstruktur, wobei einzelne Fasern dieser Ringstruktur ebenfalls aufreißen können. Allerdings bleibt der Ring stets erhalten. Die „Bandscheibenvorwölbung“: Flüssigkeit wird in der Bandscheibe nach außen gedrückt, der Ring reißt aber nicht ein. scheibenvorfall häufig nicht durch extreme Belastungen, sondern oft durch kleinste Minimaltraumen (z. B. beim Zähneputzen!) entsteht. Dr. Langmayr relativiert: „Natürlich sind berufsbedingte Einflüsse wie schweres oder unkontrolliertes Heben sowie massive Überbelastung durch sportliche Tätigkeiten erhöhte Risikofaktoren. Jedoch ist bei den meisten Bandscheibenvorfällen entweder eine Bindegewebserkrankung oder eine natürliche, altersbedingte Bindegewebsschwäche durchaus als ursächlich anzusehen.“ Diese Erkenntnis erklärt somit auch, warum man sich vor einem Bandscheibenvorfall oder einer Degeneration der Bandscheibe im Wesentlichen nicht hundertprozentig schützen kann – das Risiko kann durch einen gesunden Lebensstil lediglich reduziert werden. Als Prävention empfiehlt der Mediziner das, was eingefleischte Hobbysportler schon längst geahnt haben: „Ein kontinuierliches, leichtes und kontrolliertes Muskeltraining ist sinnvoll, um die Rumpfmuskulatur soweit zu stabilisieren, dass sie die Wirbelsäule und damit indirekt die Bandscheibe in der Funktion unterstützt.“ Auch ein regelmäßiges Ausdauerprogramm hilft bei der Erhaltung der Stoffwechselaktivität und damit der Funktionalität des „Schwämmchen-Prinzips“ der Bandscheibe. Sport ist und bleibt also die beste Medizin – präventiv ebenso wie regenerativ. Denn auch nach einem Vorfall unterstützt Kräftigung und Aktivierung der Stoffwechselaktivität durch gezieltes Training die natürliche Regeneration der beschädigten Bandscheibe. ANZEIGE/FOTO: Fotolia ALLE INFOS UND ANMELDUNGEN: Info-Tel.: 0 316/602-333 Anmeldungen: Tel. 0 316/602-12 34 web: www.stmk.wifi.at/aktiv GLEICHES RISIKO FÜR ALLE Anders als oft vermutet sind Bandscheibenvorfälle oder -vorwölbungen also keine unmittelbaren Folgen von Unfällen oder falschen Bewegungen, sondern natürliche, verschleißbedingte Prozesse, die allerdings durch bestimmte Faktoren (z. B. Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen etc.) begünstigt werden können. Aufgrund dieser Tatsache kann man auch – entgegen der gängigen Annahme – keine konkrete Risikogruppe ausmachen. Die Praxis zeigt sogar, dass ein Band- OP – DAS LETZTE MITTEL „Sogenannte symptomatische Bandscheibenvorfälle, die nur leichte Schmerzen verursachen und gelegentlich Taubheitsgefühle auslösen, werden primär einer konservativen Therapie zugeführt“, sagt unser Wirbelsäulen-Experte. „Infusionen, Medikamente und physiotherapeutische Maßnahmen versprechen gute Erfolge. Eine Indikation zur Operation ist erst dann gegeben, wenn es zu motorischen Defiziten an der Muskulatur – wie Kraftverlust oder gar Lähmungs- FOTOS: istock, KK 30 SPORTaktiv

DIE BESTEN BEHANDLUNGSMETHODEN Abgesehen von regelmäßiger Bewegung, Sport und einer richtigen gesunden Haltung: Hier listen wir die professionellen Methoden auf, wie Rückenschmerzen behandelt und gelindert werden können. Der Experte UNIV.-PROF. DR. JOHANN LANGMAYR ist Facharzt für Neurochirurgie. Nebst dem gesamten Spektrum der Neurochirurgie ist er spezialisiert auf Erkrankungen der Wirbelsäule (ca. 4.000 Operationen an der Wirbelsäule, 3.000 minimal-invasive Behandlungen, mehr als 15.000 klinisch untersuchte Wirbelsäulenpatienten). Sein Credo: „Niemand muss Angst haben vor einem Bandscheibenvorfall. Heute ist alles gut behandelbar.“ KONTAKT: LaFIT – Langmayr Fitness, Hellbrunnerstraße 20, Anif (S); E-Mail: kontakt@lafit.at www.lafit.at erscheinungen – kommt. Bei einer Blasen- und/oder Darmlähmung muss logischerweise sofort operiert werden, diese Symptomatik ist aber sehr selten“, so der Mediziner. Bei einer Bandscheiben-Operation wird das ausgetretene Bandscheibengewebe entfernt, die eingeengte nervale Struktur erhält dadurch wieder genügend Platz und die Beschwerden werden behoben. In circa 90 Prozent der Fälle bietet sich eine endoskopische, also wenig invasive Behebung des Bandscheibenvorfalls an“, erklärt der Mediziner und gibt anschließend noch eine beruhigende Botschaft mit auf den Weg: „Vor einem Bandscheibenvorfall muss heute niemand mehr Angst haben. Die Behandlungsmethoden waren nie so gut, risikoarm und schmerzfrei wie heute.“ Aber einmal abgesehen davon: Soweit wollen wir es ja gar nicht kommen lassen, oder? Kehren wir zum Schluss lieber dahin zurück, womit wir diese Serie begonnen haben: Wie sehr wir in Zukunft am „Kreuz mit dem Kreuz“ zu tragen haben, das hat in den meisten Fällen doch jede(r) von uns selbst in der Hand. MEDIKAMENTE: Schmerzlinderung ist nicht nur die Grundlage von Lebensqualität, sondern oft auch Voraussetzung einer weiterführenden Therapie (z. B. Physiotherapie). Da Schmerzen des Bewegungsapparates meist mit einer entzündlichen Reizung einhergehen, sind Schmerzpräparate, die auch die Entzündung zurückdrängen, am besten geeignet. Diese auch als Rheumamittel bekannten Medikamente sind verschreibungspflichtig. Bei schwersten Schmerzzuständen kann die Gabe von Cortison notwendig werden. Liegt den Beschwerden eine Osteoporose zugrunde, helfen Kalziumund Vitamin D-Präparate sowie Medikamente für den Knochenaufbau, sogenannte Bisphosphonate. WÄRME- ODER KÄLTEBEHANDLUNG: Beide Behandlungsformen nutzen physikalisch gesehen denselben Angriffspunkt, haben aber verschiedene Auswirkungen. Sowohl Wärme als auch Kälte reizen Temperatursensoren (Rezeptoren) in der Haut, die Informationen ans Gehirn weiterleiten. Das verarbeitet die Reize und setzt daraufhin die Schmerzempfindlichkeit herab. Auch die Blutgefäße reagieren: Wärme erweitert sie und steigert so die Durchblutung; Kälte verengt sie und vermindert so zunächst den Blutstrom. Der Stoffwechsel wird vom Temperatur-Spiel ebenfalls beeinflusst, wobei Wärme ihn beschleunigt und Kälte ihn bremst. Die Wärmebehandlung wird vor allem bei chronischen Erkrankungen wie Gelenkverschleiß eingesetzt, Kälte wird bei akuten Entzündungen bevorzugt. Wärme- und Kälteanwendungen wirken aber nur auf Haut, Unterhaut und oberflächlich gelegene Muskeln – eine Temperaturbeeinflussung tieferer Strukturen ist nicht möglich. ELEKTROBEHANDLUNG: Elektrischer Strom wird in unterschiedlichen Arten (Gleichstrom, niederfrequente, mittelfrequente und hochfrequente Ströme) angewandt und entfaltet entsprechend verschiedene Wirkungen. So kann er zum Beispiel das Gewebe erwärmen, Nerven reizen oder Muskelbewegungen auslösen. Gleichstrombehandlungen lassen sich auch mit Bädern kombinieren. Bei der Reizstromtherapie stimuliert niederfrequenter Strom die Muskulatur, um nach Krankheiten oder Verletzungen einem Muskelabbau vorzubeugen. Auch Nervenstimulationen zur Schmerzbekämpfung sind möglich. Mittelfrequente Ströme werden ebenfalls zur Muskelbehandlung eingesetzt. Mit der Hochfrequenztherapie wiederum lässt sich im Körper durch elektromagnetische Wellen Wärme erzeugen, die bei chronischen Prozessen wie beispielsweise Verschleißerscheinungen hilft. NEURALTHERAPIE: Diese Therapie basiert auf der Annahme, dass bestimmte Erkrankungen auf Störfelder zurückgehen, die fern vom Ort des Geschehens liegen können. Durch die Injektion eines örtlichen Betäubungsmittels (wie Procain oder Xylocain) in diese Felder soll eine Blockade gelöst und so der natürliche Heilungsverlauf ermöglicht werden. Die örtliche Betäubung schaltet dann die Schmerzen aus, sodass sich die verspannte Muskulatur wieder lockern kann. Der Teufelskreis „Schmerz – Schonhaltung – Verspannung – noch mehr Schmerz“ wird so durchbrochen. AKUPUNKTUR UND AKUPRESSUR: Beide Methoden stammen aus der traditionellen chinesischen Medizin. Nach der Akupunkturlehre gibt es am Körper eine Vielzahl von Punkten, an denen Akupunkturnadeln unterschiedlich tief eingestochen werden. Durch die Nadeleinstiche sollen Störungen behoben und die Organe angeregt oder gedämpft werden. Hierzulande findet die Akupunktur vor allem in der Schmerztherapie ihre Anwendung. Auf einem vergleichbaren Prinzip basiert die Akupressur: Auch hier werden bestimmte Punkte gereizt, allerdings geschieht dies nicht mit Nadeln sondern mit Fingerdruck. Wenn man weiß, wo entsprechenden Punkte liegen, kann man die Behandlung auch selbst durchführen. CHIROPRAKTIK: Dieses Verfahren wird auch als manuelle oder Chiro-Therapie bezeichnet. Weil sich der Name „Chiropraktik“ vom griechischen Wort für Hand ableitet, spricht der Volksmund oft auch von „Einrenken“. Der Chiropraktiker versucht mit gezielten Handgriffen verschobene Wirbel, Einklemmungen oder Verrenkungen wieder zu richten. Die Methode gehört allerdings in die Hände von eigens dafür ausgebildeten Ärzten und Physiotherapeuten, da sie nicht ungefährlich ist. Vorangehen sollte auf jeden Fall eine ausführliche Abklärung der Beschwerden durch einen Arzt, da die Chiro- Therapie bei bestimmten Erkrankungen zu Schäden führen kann. Nr. 1; Februar / März 2016 31

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