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SPORTaktiv April 2016

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Wenn sich die ersten Frühlingsboten zeigen, zieht es viele Sportler wieder nach draußen. Das wissen wir! Darum haben wir uns in der April/Mai-Ausgabe von SPORTaktiv auch intensiv mit den beliebtesten Outdoorsportarten beschäftigt. Weißt du, wie du deine Wander-, Kletter- und Klettersteigausrüstung wieder fit für die Saison machst? Von uns bekommst du die Checklisten für deine komplette Bergausrüstung. Außerdem geben die Naturfreunde-Profis Antworten auf 16 wichtige Fragen für einen guten Start in die Berge. Ebenfalls in der April/Mai-Ausgabe erklärt: das Eigengewichtstraining! Wir verraten dir, wie wirksam und einfach es tatsächlich ist. Und wer schon immer mehr über Eisenpräparat, Vitamin-C-Tablette und Co. wissen wollte, der erfährt im aktuellen Magazin alles über Sinn und Unsinn der Nährstoffsupplementierung.

OUTDOOR 1WIE KANN MAN

OUTDOOR 1WIE KANN MAN ABSCHÄTZEN ODER SICHER ÜBERPRÜFEN, WELCHE WANDER- ODER AUCH BERGTOUREN IM FRÜHJAHR SCHON MÖGLICH SIND? Die besten Bedingungen im Frühjahr herrschen im Bereich der Voralpen und im hügeligen Flachland. Je nach Region und vor allem Exposition sind die Schneelagen sehr verschieden. Sind oft südseitige Wanderungen über 1.000 hm schon möglich, liegt nordseitig der Schnee noch bis in Tallagen. Info zur Schneelage erhält man von den Profis der alpinen Vereine und der Bergrettung vor Ort bzw. von den Tourismusverbänden. Am besten wählt man bereits bekannte Touren, bei denen Wegverlauf (Sonne/Schatten), Steilheiten und Gefahren von früheren Begehungen bekannt sind. Im Grunde ist es wie beim Radlfahren: Jeder kann es und trotzdem fallen immer wieder welche auf die Nase. Umgelegt auf das Wandern und Berggehen: Die häufigsten Ursachen, wenn auf Bergtouren etwas schiefläuft oder gar in einem Dilemma endet, sind bewiesenermaßen Leichtsinnigkeit, Selbstüberschätzung, Unkonzentriertheit – mit einem Wort: das Nichtbeachten der einfachsten Basics. Die Ratschläge, die unsere beiden Bergprofis Martin Edlinger und Peter Gebetsberger von den Naturfreunden hier speziell für die ersten Frühjahrstouren zusammengestellt haben, dürften grundsätzlich jedem Berg sportler bekannt sein. Das Wissen und Beherzigen aber sind, wie „Bruder Leichtsinn“ weiß, zweierlei. Und deshalb raten wir allen, die mit der ersten Frühlingssonne in die Berge ziehen: Nehmt euch etwas Zeit für dieses Frage-Antwort-Spiel – mit gefestigtem Basiswissen seid ihr „ready to go“ in eine erfolgreiche neue Bergsportsaison. 2WER PRÜFT NACH DEM WINTER, OB WANDERWE- GE NOCH IM SICHEREN, BE- GEHBAREN ZUSTAND SIND? WANN KANN ICH MIR ALS WANDERER SICHER SEIN, DASS ALLES PASST? Die Wegewarte der Naturfreunde und aller anderen alpinen Vereine und Verbände warten laufend das Wegenetz. Problembereiche, die im Winter etwa von Lawinen beschädigt werden könnten, werden nach der Schneeschmelze gesondert kontrolliert und sind in der Regel gekennzeichnet oder auch gesperrt, falls es Probleme gibt. Da wir uns jedoch in der freien Natur bewegen, kann es durchaus vorkommen, dass man zum Beispiel auf abgerutschte Wegpassagen trifft. Die zuständige Organisation ist sehr dankbar, wenn man dies meldet! FOTOS: Martin Edlinger/Naturfreunde Bringt Kinder sicher und bequem ans Ziel Thule Sapling Elite Mit der Thule Sapling Elite Kindertrage transportieren Sie Ihre wertvolle Fracht bei Wanderungen sicher und bequem. Einfache Verstellmöglichkeiten von Rückenlänge und Hüftgurten sorgen für mühelose Wechsel zwischen den Elternteilen.

www.marmot.eu | facebook.com/marmot.mountain.europe Location: Zillertal, Austria | Reinhard Fichtinger 3EINE DER HAUPTGEFAHREN BIS INS SPÄTE FRÜHJAHR SIND DIE ANGESPROCHENEN SCHNEE- FELDER. WIE GEHT MAN DAMIT UM? Am Morgen oder in Schattenlagen können Schneefelder noch hart bzw. gefroren sein – die Gefahr, auszurutschen, ist sehr groß. Wir empfehlen bei derartigen Situationen Leichtsteigeisen oder Spikes zu verwenden. Ansonsten gilt bei einer Schneefeldquerungen stets darauf zu achten, dass es eine aufgeweichte Schneeoberfläche gibt, um gute Tritte setzen zu können. Entsprechend wichtig ist festes Schuhwerk mit guter Profilsohle. Stöcke können hilfreich sein, sind aber kein Garant, um ein Ausrutschen zu verhindern. Prinzipiell ist es auch sinnvoll, den Ernstfall zu üben, wie man sich richtig verhält, wenn man abrutscht. Die Naturfreunde bieten dazu spezielle Kurse an. Vorsicht: Auch Wiesenhänge können zum Problem werden: Wenn der Schnee abgetaut ist, liegt das Gras noch, dadurch ist der Boden sehr rutschig! 4WIE KANN MAN NACH EINER LAN- GEN WINTERPAUSE ÜBERPRÜFEN, OB MAN AUCH SCHON „READY“ FÜR DEN BERG IST? Am einfachsten prüft man seine Fitness, falls man den Winter über inaktiv war, mit einer einstündigen „schnellen“ Wanderung in einem steilen Waldgelände bzw. mit langsamem Joggen im hügeligen Gelände. Kannst du dabei mit deinem Partner noch Plaudern, bist du auch fit für längere Unternehmungen. Aber generell gilt: Die neue Bergsaison nicht gleich mit schwierigen Touren beginnen, Koordination, Gleichgewicht und natürlich Kondition müssen erst wieder in Schwung gebracht werden. Daher gemütlich starten – zwei, drei Stunden genügen als „Eingehzeit“ auch. Als Faustregel gilt ja, dass durchschnittlich konditionierte Wanderer 300 bis 400 Höhenmeter in der Stunde schaffen. Diesen Richtwert sollte man am Saisonstart klar unterschreiten, um sich nicht zu überfordern. 5GIBT ES IN SACHEN AUSRÜSTUNG „FRÜHLINGS- SPEZIFISCHE“ FAKTOREN? Grundsätzlich immer, aber gerade im Frühjahr ist diese Ausrüstung wichtig: Festes Schuhwerk, Regenjacke sowie Regenüberhose, da gerade im Frühjahr der Schutz vor Nässe aufgrund der noch kühleren Außentemperatur wichtig ist. Und als Isolation braucht man Primaloftjacke, Handschuhe, Haube. Auch Wanderstöcke können im Frühjahr hilfreich sein, zum Beispiel auf Schneefeldern. Jedoch empfehlen wir, diese nicht permanent zu verwenden, da Koordination und Gleichgewicht besser ohne Stöcke geschult wird. The Rain Stops Here Shell Collection Den Elementen aussetzten und gleichzeitig maximal geschützt. Egal bei welchen Bedingungen, Marmots technische Shells schützen Dich bei allen Outdoor Abenteuern vor den Elementen, mit funktionellen Membranen und durchdachten Designs. < Wm’s Starfire Jacket, green garnet < Red Star Jacket, team red www.marmot.eu Nr. 2; April / Mai 2016 79

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