Aufrufe
vor 1 Jahr

SPORTaktiv April 2016

  • Text
  • Bike
  • Klettern
  • Wandern
  • Sporthotel
  • Aktivurlaub
  • Sportaktiv
  • April
  • Laufen
  • Stunden
Wenn sich die ersten Frühlingsboten zeigen, zieht es viele Sportler wieder nach draußen. Das wissen wir! Darum haben wir uns in der April/Mai-Ausgabe von SPORTaktiv auch intensiv mit den beliebtesten Outdoorsportarten beschäftigt. Weißt du, wie du deine Wander-, Kletter- und Klettersteigausrüstung wieder fit für die Saison machst? Von uns bekommst du die Checklisten für deine komplette Bergausrüstung. Außerdem geben die Naturfreunde-Profis Antworten auf 16 wichtige Fragen für einen guten Start in die Berge. Ebenfalls in der April/Mai-Ausgabe erklärt: das Eigengewichtstraining! Wir verraten dir, wie wirksam und einfach es tatsächlich ist. Und wer schon immer mehr über Eisenpräparat, Vitamin-C-Tablette und Co. wissen wollte, der erfährt im aktuellen Magazin alles über Sinn und Unsinn der Nährstoffsupplementierung.

OUTDOOR Facts & Zahlen

OUTDOOR Facts & Zahlen Die Leistungen der Freizeit-Unfallversicherung der Naturfreunde Im jährlichen Mitgliedsbeitrag der Naturfreunde (siehe unten) ist automatisch eine weltweit geltende Freizeit-Unfall- und Haftpflichtversicherung inkludiert. Das Leistungspaket dieser Freizeitversicherung beinhaltet: Bergungskosten: bis zu € 25.000,– Rückholkosten: bis zu € 25.000,– (Versicherungsschutz besteht auch bei akuten medizinischen Notfällen wie Herzinfarkt oder Kreislaufschwäche.) Dauernde Invalidität: bis zu € 20.000,– (ab Invaliditätsgrad von 25 Prozent) Auslandsreise-Zusatzversicherung: Eine zusätzliche Auslandsreiseversicherung mit Spitalskostenersatz und SOS-Rückholdienst wird ebenfalls angeboten – für eine zusätzliche Jahresprämie von nur € 11,–. Diese Zusatzversicherung bietet einen ärztlich angeordneten Rückholdienst ohne Kostenobergrenze und deckt einen stationären Spitalsaufenthalt bis zu € 13.000,–, und zwar nicht nur beim Freizeitunfall, sondern auch im Krankheitsfall (ohne Alterslimit). Man ist ab dem Tag nach der Einzahlung versichert; diese Versicherung kann auch für Angehörige abgeschlossen werden, die nicht Mitglied der Naturfreunde sind. Weitere Informationen: naturfreunde.at/Service/Versicherung. Oder die kostenlose Zusendung des Versicherungsfolders anfordern: per Tel. 01/892 35 34-24, oder per E-Mail: versicherung@naturfreunde.at SO SCHNELL KANN’S GEHEN „Mir passiert schon nichts!“ So denken viele, wenn sie in der Freizeit outdoor unterwegs sind. Besser ist dieser Spruch: Gut versichert zu sein heißt, Glück im Unglück zu haben! Die Mitgliedsbeiträge der Naturfreunde 2016 - inklusive Versicherungsprämie Vollmitglied: € 44,80 Ermäßigter Beitrag: € 27,60 – (gilt für: 2. Mitglied in einer Lebensgemeinschaft, 19- bis 25-Jährige, Student/-innen bis zum 27. Lebensjahr, Ausgleichszulagenempfänger/-innen) Kinder/Jugendliche bis 19 Jahre: € 18,40; Familienmitgliedschaft: € 80,–; Voraussetzung: Familie (mind. 3 Personen) lebt im gemeinsamen Haushalt; Familienbetrag für Alleinerziehende: 54,50 €; ALLE INFOS UND MITGLIEDSCHAFT: naturfreunde.at Nicht, dass wir irgendjemandem schon vor der ersten Tour die Lust am Bergsport vermiesen wollen – aber auch diese Zahl gehört nun einmal dazu: Im Vorjahr verunglückten 1.305 Menschen in Österreichs Bergen, 87 davon tödlich. Davon starben 3 Menschen auf Touren im Hochgebirge, 11 beim Klettern bzw. in Klettersteigern – und 47 beim einfachen Wandern. Und auch das sollte man wissen: Hauptursache bei den 1.305 Bergunfällen war zu 50 Prozent – simples Stolpern ... Diesen Blick in die unbestechliche Statistik wollen wir vor allem jenen auf den Weg mitgeben, die immer noch der Meinung sind, dass Unfälle „nur die anderen haben“, einem selbst sowas sicher nicht passieren kann – und deshalb auch keinn Grund sehen, eine Freizeitversicherung abzuschließen. Ja, und dann gibt es auch noch die, die der Meinung sind, dass sie sowieso und generell unfall- und krankenversichert sind. Stimmt auch, allerdings gilt diese gesetzliche Unfall- und Krankenversicherung nur bei Arbeitsunfällen bzw. auf dem Weg in die Firma (oder zur Schule) – soll heißen, sie übernimmt auch nur in solchen Fällen die anfallenden Kosten. FOTO: Gernot Koboltschnigg & Naturfreunde 92 SPORTaktiv

Bei einem Unfall in der Freizeit, zum Beispiel am Berg, müssen die oft beträchtlichen Kosten für Bergrettungs- oder Hubschraubereinsätze privat, also aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Nochmals zum Mitschreiben: Bei einem Freizeitunfall handelt es sich um ein Schadensereignis, das dem privaten Risikobereich zuzuordnen ist und durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht ausreichend gedeckt ist: Über die Erstversorgung und medizinische Wiederherstellung im Krankenhaus hinaus werden von der gesetzlichen Sozialversicherung kaum weitere bzw. gar keine Leistungen finanziert. So werden die Kosten für eine Bergung mit einem Hubschrauber nicht bzw. nur zu einem geringen Teil von der Sozialversicherung übernommen. TEURE AUSRUTSCHER Wie schnell ein Hoppala passiert, davon können die Naturfreunde Österreich ein Lied singen: „Sommer wie Winter treffen bei uns Unfallmeldungen der unterschiedlichsten Art ein“, sagt Natalie Hahnenkamp, Betreuerin für alle Versicherungsangelegenheiten bei den Naturfreunden. „Die Hauptursache für notwendige Hubschrauberbergungen sind meist Ausrutschen, Verknöcheln oder ähnliche Missgeschicke bei meist harmlosen Ausflügen oder Sportaktivitäten.“ Und die Expertin liefert zwei konkrete Beispiele: Fall 1: Du unternimmst eine leichte Bergwanderung, bist einen Augenblick lang unkonzentriert, stürzt und brichst den Knöchel. Per Notruf 112 wird ein Notarzthubschrauber geholt, der dich nach der Erstversorgung am Unfallort ins nächstgelegene Krankenhaus fliegt. Bereits wenige Tage später erhältst du eine Rechnung der Flugrettung in der Höhe von 3.300 Euro. Fall 2: Du willst einen anspruchsvollen Klettersteig begehen, bist auch gut ausgerüstet, hast aber leider deine körperliche Konstitution überschätzt. Nach zwei Dritteln des Klettersteigs erleidest du einen Schwächeanfall und musst von der Christophorus-Flugrettung mittels Tau aus der Wand geborgen werden. Die Kosten, die dir daraus entstehen, belaufen sich auf 5.500 Euro. GUT UND GÜNSTIG VERSICHERT Dieser finanzielle Schaden nach einem Outdoor-Unfall kann aber ganz leicht und vor allem kostengünstig verhindert werden: Hat man nämlich eine private Unfallversicherung abgeschlossen, dann sind alle Kosten, die im Rahmen eines Freizeitunfalles anfallen, gedeckt! Und hier sind es vor allem die Alpinvereine, die seit Jahren für ihre Mitglieder eine Freizeit-Unfallversicherung anbieten – und die Versicherungsprämie ist dabei gleich mit dem normalen Jahresmitgliedsbeitrag bezahlt! Der Versicherungsschutz der Naturfreunde Österreich gilt weltweit – bei Freizeitunfällen im Rahmen von Vereinsaktivitäten genauso wie im privaten Bereich. Auch die Kosten von Bergungen und Rückholungen bei akuten medizinischen Notfällen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Kreislaufschwäche werden von der Freizeit-Unfallversicherung der Naturfreunde abgedeckt – alle Leistungen siehe im Kasten links. 0,33 LOWA EVO WOOD S557 Seit mehr als 130 Jahren sind die legendären Swiss Army Knives zuverlässige Begleiter auf der Reise durch die Abenteuer des Alltags. 19 Funktionen Nr. 2; April / Mai 2016 93 VICTORINOX.COM

Magazin

SPORTaktiv April 2016
SPORTaktiv 1 2016
SPORTaktiv Bikeguide 2016
SPORTaktiv Laufguide 2016
SPORTaktiv Winterguide 2015