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SPORTaktiv April 2018

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READY TO START FÜNF

READY TO START FÜNF SCHNELLE TIPPS| FÜR EINEN SICHEREN| AUFTAKT DER BERGSAISON.| PLANUNG ist in der frühen Saisonphase besonders wichtig. Je nach Höhe, Exposition, Region usw. hält sich der Schnee unterschiedlich lange. Am besten informiert man sich vor Ort, ob Wege schon frei und/oder Hütten geöffnet sind. Gute Infoquellen: alpine Vereine, deren Wegewarte Wanderwege saisonfit machen, Tourismusverbände, Hüttenwirte. SCHNEEFELDER und rutschige Passagen durch die Schneeschmelze sind auch bei geöffneten Wegen zu erwarten. Feste Schuhe mit grober Profilsohle sind sowieso Pflicht; Leichtsteigeisen passen in jeden Rucksack und schaffen bei Problemstellen Abhilfe. AUSRÜSTUNG vor der ersten Tour einer Sichtkontrolle unterziehen. Nach Monaten im Schrank ist bei Membranjacken ein Check der Membran zu empfehlen – perlt Wasser schön ab? Wenn nicht, frisch imprägnieren. KÄLTE- UND NÄSSESCHUTZ ist im Frühling noch wichtiger als sonst: Eine Softshell- oder Hybridjacke passt ideal bei frühlingshaften Bedingungen in den Bergen. Regenüberjacke und -hose, Handschuhe und Haube sind zusätzlich immer mit dabei. KÖRPERLICHE FITNESS CHECKEN Zum Beispiel mit einer einstündigen, schnellen Wanderung durch ein steileres Waldgelände. Generell gilt: Nicht gleich mit großen Herausforderungen starten, sondern sich von Tour zu Tour steigern. www.tatonka.com/yukon DIE YUKON-SERIE VON TATONKA

OUTSIDE DER E-FAKTOR Fotos: Ranggetiner HERBERT RANGGETINER ... ist Profikletterer und einer der besten Extrem kletterer Europas – und ein „Querdenker“ der Outdoorsport szene. In seiner „Outside“- Kolumne lässt er die SPORT aktiv-Leser an seinen Gedanken teilhaben. Ich sitze gerade beim Hans, dem Senner meines Vertrauens, und trinke gemütlich meinen Kaffee plus Milch von der Kuh ums Eck. Hans lehnt tiefenentspannt auf der Mistgabel und ich halte mich am Kaffeehäferl fest, als zwei Biker um die Kurve jagen. Staunend werden wir Augenzeugen eines Dramas sondergleichen. Da wagt es doch tatsächlich diese respektlose E-bikende Hausfrau, den schlaksigen Vorzeigebiker mit 7 Kilo Carbonbike und Renndress zu überholen! ,,Kruzifix! Immer diese elendigen Sch... E-Biker‘‘, tut der Vorgeführte seinen Unmut kund. Liebe Mitbürger/-innen, laut Augenzeugen soll dieses Drama kein Einzelfall sein, deshalb Klartext! Gibt es ein E-Biker-Problem oder ist irgend etwas schlimm daran, ältere Menschen, leicht Übergewichtige oder seinen Nachbar mit einem breiten Grinsen am Berg zu treffen? Sind Menschen, die dich grüßend mit dem E-Bike überholen, automatisch ein Störfaktor und der elektrifizierte Antibiker? Nein, es gibt kein E-Biker-Problem, sondern nur intolerante Menschen mit einem Persönlichkeitsproblem. Das ist doch die beste Erfindung seit Jahren, E-Biken heißt Spaß-Biken. Ich bin ein begeisterter Biker, ob mit oder ohne E-Bike. Erst seitdem es E-Biker gibt, wird die Leistung des Old School Bikers gewürdigt und richtig geschätzt! Dieser Blick des überholenden E-Bikers heißt ,,Hut ab vor deiner Leistung“ und nicht ,,mein in Zeitlupe fahrender Kollege, hier spielt die Musik“. Natürlich lebt die Hoffnung, dass der Akku des E-Bikers seinen Geist aufgibt – oder du freust dich einfach mit ihm. Wir biken durch Traumkulissen, während auf Teilen dieser Welt Krieg und Hunger herrschen, Menschen auf der Flucht sind. Leute, wir leben auf der Sonnenseite und miteinander ist doch immer besser als gegeneinander, oder?

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