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SPORTaktiv April 2018

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MEIN|LEBENSGEFÜHL

MEIN|LEBENSGEFÜHL SPORT| IST WER IM SPORT VON VIEL SEITIGKEIT SPRICHT, KOMMT AN VERONIKA WINDISCH NICHT VORBEI. DIE ZWEIFACHE OLYMPIATEILNEHMERIN IM SHORT TRACK (2010 UND 2014) MISCHT NACH ENDE IHRER PROFIKARRIERE DIE SOMMER- UND WINTERSPORTSZENE AUF. VON CHRISTOF DOMENIG Fotos: www.foto-maxi.at, Sportograf, Wagrain Kleinarl, Grazathlon 26 SPORTaktiv

In jedem Ende liegt ein neuer Anfang. Im Fall von Veronika Windisch war das Ende der Profikarriere im Short- Track-Eisschnelllauf der Startschuss zu einer vielseitigen „Zweitkarriere“, die beinahe unglaublich klingt. Gleich nach ihrer letzten Saison, jener von Sotschi 2014, schloss sich die Steirerin dem Rennradteam von ARBÖ ASKÖ Graz an. Und fuhr dort auf Anhieb Siege ein. Überrascht hat sie aber eher schon der erste Platz beim Grazathlon. Den Sieg bei diesem urbanen Hindernislauf hat sie (bis auf eine Ausnahme, zu der wir noch kommen) seit 2014 abonniert. „Die Anforderungen beim Radfahren ähneln stark denen im Shorttrack. Laufen dagegen ist doch etwas anders, und beim Grazathlon ist der Laufanteil relativ groß“, analysiert die Sportwissenschafterin. 2015 hat sie in ihrer Heimatstadt Graz dann den Schloßberg-Stiegenlauf gewonnen, wodurch der österreichische Towerrun-Verband auf sie aufmerksam wurde. Weltcuprennen in Österreich (etwa auf den Stephansdom und Millennium Tower) hat sie wieder gleich im Erstversuch für sich entschieden. Beim Rennen auf den Eiffelturm ist sie Fünfte MAG. VERONIKA WINDISCH| ist Sportwissenschafterin, Fitnesstrainerin, Sportlehrerin. Nach ihrer Shorttrack-Profikarriere u. a. erfolgreich im Biken, Laufen, auf Inlineskates und bei vielen Sportarten auf dem Eis. www.veronika-windisch.at geworden – „und da war wirklich die gesamte Weltelite am Start“. Oder: 2015 hat sie ihr ehemaliger Olympiakollege, Snowboarder Benjamin Karl, mit der Idee konfrontiert, ein Mixed-Team bei der Bike-Transalp zu bilden. Ihre Antwort damals: „Ich hab zwar kein Mountainbike, aber probieren wir’s.“ Platz drei ist es geworden – „aber die 36 Stunden, die wir für die 19.000 Höhenmeter gebraucht haben, waren wirklich heftig.“ Sämtliche Erfolge nachzuerzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Kurzversion: Die Steirerin, die am 9. April 36 wird, hat in den letzten vier Jahren zusätzlich auch Erfolge im Bahnradsport, in der Red Bull Crashed Ice Challenge, im Duathlon, im Inline Speed Skating und noch in weiteren Sportarten eingefahren. 2017 wurde sie in drei unterschiedlichen Sportarten österreichische Meisterin. Vielseitiges Shorttrack Neben rund 60 (!) Wettkampfteilnahmen pro Jahr unterrichtet Windisch Sport an einem Grazer Gymnasium. Daneben biegt sie im Biologiestudium in die Zielgerade – ihr Zweitfach für eine zukünftige volle Lehrverpflichtung. Als Sportwissenschafterin und Fitnesstrainerin kann Windisch auch sehr gut einschätzen, woher ihr multisportliches SPORTaktiv 27

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