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SPORTaktiv April 2019

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MOTORIKPARKS ERINNERN AN

MOTORIKPARKS ERINNERN AN KINDERSPIELPLÄTZE, AUF DENEN AUCH ERWACHSENE SPIELEN DÜRFEN, OHNE SCHIEF ANGESCHAUT ZU WERDEN. rikpark in Ansfelden bei Linz treffen – „Georg war extrem konsequent. Ich bin dafür vielleicht der Kreativere.“ Das Stichwort „Talent“ begleitet Roland Werthner durchs sportliche und berufliche Leben. Er hat seine Dissertation zum Thema „Talentsicherung“ geschrieben, daraus haben die Werthners gemeinsam mit dem dritten Bruder Ulrich das „Talente Diagnose System“ (TDS) entwickelt. Mit dem computergestützten System lassen sich die Anlagen in allen fünf motorischen Fähigkeiten schon im Kindesalter bestimmen, sportliches Talent lässt sich somit frühzeitig erkennen und fördern. Und diese Förderung von Talenten und der fünf motorischen Fähigkeiten führte letztlich auch zur Idee der Motorikparks. Werthner weiß aus zahlreichen Tests mit dem TDS, dass die durchschnittlichen motorischen Fähigkeiten bei Kindern seit Langem sinken – was natürlich die gesellschaftliche Gesamtsituation widerspiegelt. Der erste Motorikpark entstand 2002 im oberösterreichischen Gmunden. Dessen Grundidee ist auch 2019 höchst aktuell: Möglichst vielen Menschen in unserer „Bewegungsmangel-Gesellschaft“ attraktive Bewegungsräume zur Verfügung zu stellen, die so gestaltet sind, dass sie von diesen auch gerne angenommen werden. Das funktioniert, weil Motorikparks Bewegungsfreude bei niedrigschwelligem Einstieg verheißen und sich nicht wie traditionelle Sportstätten an eine kleine Gruppe richten. Es funktioniert auch, weil die Parks ausstrahlen, harmonisch in die Natur eingefügt werden und die Elemente überwiegend aus naturnahen Materialien wie Holz und Stein gebaut sind. Nicht umsonst erinnern Motorikparks an überlebensgroße Kinderspielplätze – mit dem Unterschied, dass die Erwachsenen im Motorikpark ebenfalls mitspielen dürfen, ohne dabei schief angeschaut zu werden. Kein Park gleicht dem anderen Roland Werthner hat nicht nur die Idee und das Konzept der Motorikparks entwickelt, sondern auch „sicher 90 Prozent“ der über 500 existierenden Geräte erfunden und entwickelt. Alle sind nach sportwissenschaftlichen Grundsätzen aufgebaut und können dennoch ganz spielerisch benutzt werden. Und es werden ständig mehr. Zu den bestehenden Parks in Österreich (siehe im Kasten hinten) sollen in den kommenden Jahren rund 15 weitere dazukommen. Jeder Park wird individuell in die Landschaft eingefügt, keiner gleicht einem anderen, erzählt Werthner: „Es ist schon mein Ziel, bei jeder neuen Anlage 20 bis 30 Prozent der Geräte neu zu entwickeln“. Man merkt ihm die Freude an, als er uns einen Ausschnitt seiner Erfindungen im jungen Motorikpark in Ansfelden bei Linz erklärt und vorführt. Etwa eine Wackelplatte: Sich in der Mitte hüftbreit draufzustellen, leicht zu wippen, die Schwingungen des Untergrunds zu verstärken oder sie mit dem Körper abzuschwächen zu versuchen: Das schafft jeder. „Einbeinig und mit geschlossenen Augen hat sich noch nie jemand länger als acht Sekunden darauf gehalten“, weiß Werthner. In jedem Motorikpark können Coaches engagiert werden, die 28 SPORTaktiv

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