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SPORTaktiv August 2016

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RUN GEMEINSAM

RUN GEMEINSAM BERGLAUFEN. Auch dieses Jahr bezogen die kenianischen Spitzenläufer von Run2gether ihr Sommerquartier in Kärnten. SPORTaktiv ist beim Höhentraining auf der Hochrindl mitgelaufen. THE KENYAN WAY FOTOS: iThomas Polzer TEXT: Christoph Lamprecht 40 SPORTaktiv

Schulter an Schulter mit Eliteläufern: Bis Mitte September bietet Run2gether Höhentrainingswochen auf der Hochrindl an. Schön ist sie, die Hochrindl. Auf rund 1.600 Metern Seehöhe mitten in den Kärntner Nockbergen, zwischen Ossiacher See und Turracher Höhe gelegen, herrschen Idealbedingungen für knackige (Berg-)Laufeinheiten. Nach etwas mehr als zwei Stunden Autofahrt von Graz treffen wir hier die Athleten des Vereins Run- 2gether. Ihr Ausstatter, der Schweizer Edel-Laufschuherzeuger On, hat zudem noch Fachhändler aus ganz Österreich zur Präsentation des neuen Trailrunning-Modells geladen. Und als einzige Medienvertreter mit von der Partie sind wir zwei von SPORTaktiv – „Arbeitsbedingungen“ für Tage, über die man wirklich nicht meckern kann ... Bereits seit 2008 kommen im Rahmen der Run2gether-Initiative unter der Leitung des Steirers Thomas Krejci kenianische Nachwuchsund Wettkampfläufer über die Sommermonate nach Österreich, um einerseits mit ambitionierten Aktivurlaubern zu trainieren und andererseits diversen europäischen Laufveranstaltungen ihren Stempel aufzudrücken. Sowohl die Teilnehmerzahlen bei den Laufcamps als auch die erzielten Rennerfolge sprechen für sich: Zu den sportlichen Höhepunkten des vergangenen Jahres zählen unter anderem Siege beim Triest-Marathon sowie bei den Halbmarathons in Piacenza und der Wachau. Von Betreuerseite ist man sichtlich stolz auf die erbrachten Leistungen, auch wenn die soziale Komponente deutlich wichtiger scheint als individuelle Ergebnisse. Ein Umstand, der sich auch im respekt- wie humorvollen Umgang in den Laufcamps widerspiegelt. „Das Interesse, durch gemeinsame Trainingseinheiten voneinander zu lernen, sich auszutauschen über Land, Leute und unterschiedliche Kulturen, war und ist bei Profis wie auch bei den Campteilnehmern nach wie vor enorm. 2015 durften wir zwischen Mitte Juni und Anfang September in insgesamt 12 Laufwochen 207 Gäste willkommen heißen“, weiß Obmann Krejci. Was der Verein durch seine Mitgliedsbeiträge, Laufwochen und Nr. 4; August / September 2016 41

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