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SPORTaktiv August 2016

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BIKE 241 FINISHTEN DIE

BIKE 241 FINISHTEN DIE „TOUR DE KÄRNTEN“ Bei perfektem Radwetter ging die „Tour de Kärnten 2016“ über die Bühne: Fast 300 machten bei dieser Jedermann- Rennradtour mit – und rundum gab es zufriedene Gesichter. SIE WIRD nach dem Vorbild der großen Rennrad-Etappenrennen à la Tour der France durchgeführt, bloß, dass sie eine Tour für Hobbyradsportler ist. Dieses Konzept der „Tour de Kärnten“ geht seit einigen Jahren voll auf, und auch die Ausgabe 2016, die im Mai rund um den Ossiacher See ablief, war ein voller Erfolg. Ein kurzer Zahlen-Rückblick: Sechs Etappen, davon ein Einzelzeitfahren und ein Bergzeitfahren standen auf dem Programm, 400 km und 7.000 Höhenmeter waren an den sechs Tagen zurückzulegen. 280 Teilnehmer aus 16 Nationen, zwischen 19 und 69 Jahre alt, stellten sich der Herausforderung – und immerhin 241 holten sich nach den 400 km ein Finisher-Trikot. Der Tiroler Lucas Schwarz krönte sich mit 12:43:06 Stunden zum Sieger, bei den Damen gewann bereits zum dritten Mal in Folge Janine Meyer aus Deutschland. Doch generell profitierten alle Aktiven von der absolut professionellen Organisation (Zeitnehmung, Begleitfahrzeuge von BMW-Mini-Denzel Klagenfurt, Motorradmarshalls, Service- und Rettungswagen usw.) bei gleichzeitig familiärer Atmosphäre. Unser Tipp: Für die Neuauflage von 20. bis 25. Mai 2017 startet am 1. September 2016 schon wieder die Anmeldung! ALLE INFOS UND ERGEBNISSE: www.tourdekaernten.at FOTO: Tour de Kärnten 6. Tour de Kärnten 20. bis 25. Mai 2017 Das perfekte Trainingscamp mit Rennbedingungen Das größte Etappenrennen in Österreich Ossiach neutraler Start Startfreigabe 12 % Krastal 657 m 8–10% Glanz 838 m 11–13% Etappe: Wintersportrunde Bad Kleinkirchheim 1.106 m Sirnitz ø < 4 % St. Ulrich Innerteuchen 1.039 m Arriach Ziel 858 m 0 Online Anmeldungen ab 1.9.2016 unter: www.tourdekaernten.at 20% Frühbucherrabatt bis 31.10.2016 (bzw. für die ersten 175 Anmeldungen) 14 18 20 37, 5 40 59 60 80 86 93,6 km 430 Kilometer – 8.000 Höhenmeter – 6 Etappen Lokalrunde • Einzelzeitfahren • Dach der Tour • Wintersportrunde FH Kärnten-Bergzeitfahren • Windische Höhe –Bad Bleiberg

RENNRADCAMP DE LUXE AUF MALLORCA RADELN MIT PROFITRAINER DAVID MILLAR – RESIDIEREN WIE EIN KÖNIG! Bei den „David Millar Ultimate Cycling Weekends“ des Jumeirah Port Soller Hotel & Spa erlebst du Mallorca wie ein Radrennprofi – mit einem Oberklasse- Service, zu dem individuelle Trainingspläne, das neueste Castelli-Outfit oder ein Begleitfahrzeug von Maserati genauso dazugehören wie entspannende Spa-Anwendungen im Jumeirah Port Soller Hotel & Spa. Ex-Profi David Millar betreut die Gäste persönlich – vor, während und nach der täglichen Tour! Vom 20. bis 24. Oktober 2016 findet das exklusive Trainingscamp statt – mit vier Übernachtungen im Einzelzimmer, inklusive Vollpension und Airport-Transfer. Preis: ab € 3.950,– MEHR INFOS UND BUCHUNGEN: E-Mail: jpsreservations@jumeirah.com WEB: jumeirah.com/mallorca HOT SPOT ANZEIGE / FOTO: Jumeirah Group Mittendrin DRAHTESEL ODER GOLDESEL? Neue Bikes richten viel Flurschaden an – vor allem im Geldbörsel. ERNST SITTINGER, Mitglied der Kleine-Zeitung- Chefredaktion, Kabarettist und begeisterter Biker „DAS IST JA SO TEUER WIE MEIN AUTO“, staunt der Arbeitskollege, der sich grundsätzlich aus Fahrrädern nicht viel macht. Zumindest nicht so viel, dass er sich nicht einmal gedanklich mit dem neuen Top-Renner von Trek anfreunden könnte. Seit die vom Fahrradfachhandel lange gemiedene 10.000-Euro-Grenze gefallen ist, gibt es kein Halten mehr. Das knallrote Modell „Madone Race Shop Limited“ beispielsweise steht um bedingt wohlfeile 12.999 Euro in der Auslage. Wobei man die letzten neun Euro wahrscheinlich wegverhandeln kann. Da ist man schon froh, sich als Mountainbiker durch die Modelle der Fünf- bis Achttausend-Euro-Klasse zu klicken. Economy Class, sozusagen. Das verbaute Material ist halt leider furchtbar teuer, wie der ehrfürchtig lauschende Anwender dazu als Erklärung vom Fachberater vernimmt. Ja, das Material! Benzin ist billig, aber davon hat der Radfahrer ja nix. Moderne Leichtbau-Mountainbikes bestehen aus Carbon und vermutlich vielen anderen seltenen Erden, die so selten sind, dass man sie nicht einmal auf Wiesentrails zwischen die Stollen bekommt. „Carbon statt Kondition“ steht auf einer großen Tafel, die schwitzende Biker hoch über Ischgl am Eingang zur Heidelberger Hütte begrüßt. Das Gewichtstuning war früher der ärgste Preistreiber, ist heute aber ein bisserl aus der Mode gekommen. Ein 8.000-Euro-Fully wie das „Fuel EX 9.9“ wiegt knapp elf Kilo. Dagegen bringt das schnöde Citybike „Allant 7,4“ auch nur 12,2 Kilo auf die Waage, kostet aber ein Zehntel – 849 Euro Listenpreis. Irgendwie enttäuschend. Aber die hochstaplerische Namensgebung, die klappt auch im Billigsegment: Das Rahmenmaterial des Allant heißt „FX Alpha Gold Aluminium“, ist aber trotzdem nur Aluminium. Macht nix. Räder aus Gold werden sowieso überschätzt. Nr. 4; August / September 2016 65

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