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SPORTaktiv August 2016

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TRIATHLON Unser

TRIATHLON Unser SPORTaktiv-Mann für’s Grobe, KLAUS HÖFLER, lief den Halbmarathon. Marathonläufer KLAUS MOLIDOR stieg diesmal auf die Inlineskates um. Mountainbiker MARKUS RAINER musste gleich nach dem Start eine steil aufragende Skipiste hochkurbeln. anderen vier Teammitgliedern, als sie an diesem kühlen Juni-Sonntag zusammen mit rund 500 anderen Startern in die Fluten des Urnersees springt. Es ist die erste Renn-Etappe von fünf an diesem Tag. Knapp 12 Stunden später wird unser „SPORTaktiv“-Team Hand in Hand über die Ziellinie laufen. Dazwischen: Abenteuer pur. Weil: Triathlon? Eh nett. Aber es geht noch eine Spur verrückter. Dann nämlich, wenn sich zum Schwimmen, Radfahren und Laufen noch zwei weitere Disziplinen dazugesellen: Mountainbiken und Inlineskaten. Macht in Summe 396 Kilometer und 8.840 Höhenmeter an einem Wettkampfwochenende, wobei – als zusätzliche Verschärfung – Samstag und Sonntag jeweils alle Disziplinen in vorgegebenen Distanzen zu bewältigen sind. „WAHNSINN“ ÜBER ZWEI TAGE „Gigathlon“ nennt sich dieser Wahnsinn, für den die Schnellsten in der 2-Tage-Wertung knapp 21 Stunden benötigen. Als Einzelkämpfer! Wir machen es uns da ein bisserl einfacher und starten im Fünfer-Staffelbewerb. So bleibt für jeden Sportler eine Sportart – und mehr Zeit, sich von den Strapazen des ersten Tags zu erholen. An diesem ersten Tag hatte es bereits eine wetterbedingte Änderung gegeben: Eine Gewitterfront lässt ein Schwimmen im Lago Maggiore über- haupt nicht zu. Stattdessen muss unsere Schwimmerin Sabine auf die 11 Kilometer lange Ersatzlaufstrecke ausweichen. Kein Nachteil für uns: Beim ersten Wechsel sind wir sogar noch unter den Top 10! Am Ende dieses ersten Tages werden wir uns im Mittelfeld der 500 Staffeln wiederfinden. Dazwischen: 40 km Inlineskaten, 48 km samt 1.700 Höhenmeter auf dem Mountainbike, 86 km über 2.500 Höhenmeter mit dem Rennrad – unter anderem über den Furkapass und den Nufenen, den mit 2.480 Meter höchsten Alpenpass der Schweiz – und am Ende noch ein sanft auf 23 km verlängerter Halbmarathon im hügeligen Gelände. Macht unterm Strich jede Menge Schweiß – und trotzdem noch viel mehr Spaß. ZWISCHEN SCHWEISS UND GAUDI Für das Schweißtreiben sorgt hauptsächlich die Umgebung. Der Gigathlon durchmisst in diesem Jahr die hochalpine Gegend rund um das St.-Gotthard-Massiv zwischen den Kantonen Uri und Tessin. „Just massive“ haben sich die Veranstalter angesichts der gewaltigen Bergkulisse als passendes Motto ausgesucht. Den Gaudi-Faktor liefert das Format. Sporteln in einem Team, schlafen im Zelt, zu den Starts mit dem Zug: Der Gigathlon gilt in der Schweiz längst als Kultveranstaltung. Die Startplätze im Einzel, vor allem aber für die Teambewerbe (im Duo eine Frau Pflicht, in der 5er-Staffel zwei Frauen ...) sind blitzschnell vergriffen. Kleiner Tipp an Nachahmer: Wer in der Schweiz keine Startnummer ergattert hat, dem bietet sich heuer erstmals eine Alternative. In Tschechien gibt es von 2. bis 4. September die Premiere des „Gigathlon Czech Republic“. An der südböhmisch-österreichischen Grenze bieten die Organisatoren laut Ankündigung „ein Rennen, das es so noch nie gegeben hat“. Am Samstag werden die Sportler ähnliche Distanzen wie beim Vorbild in der Schweiz zu absolvieren haben, am Sonntag allerdings nur jeweils die Hälfte. Ein echtes Lockangebot ... DAS VOLLE PROGRAMM In Erstfeld – einem kleinen, zwischen hohen Bergflanken eingequetschten Ort, der seit Kurzem bekannt(er) In aller Kürze GIGATHLON SCHWEIZ vom 10.–12. Juli rund ums St.-Gotthard-Massiv: Siegerzeiten: Männer: Ramon Krebs 20:43:09 Stunden; Frauen: Eva Hürlimann 26:14:42 Stunden; Zweier-Team: 20:27:10 Stunden; 5er-Staffel: 17:17:59 Stunden; SPORTaktiv: 185. (von 343) 25:22:59 GIGATHLON TSCHECHIEN: Premiere vom 2. bis 4. September 2016; auch ein Gigathlon in Österreich ist in Zukunft angedacht! WEB: gigathlon.com FOTOS: Gigathlon/www.alphafoto.com 78

IDEAL FIT. ULTIMATE POWER THE 2016 REDESIGNED PHANTOM DORIS WALENTA musste am Rennrad den höchsten Alpenpass überqueren. Am ersten Tag vertrieb ein Gewitter SABINE THÖNI auf die (Ersatz-) Laufstrecke. Am 2. Tag schwamm sie bei 14,4 Grad Wassertemperatur. ist, weil dort die Züge in den neuen Gotthard-Tunnel einfahren – machen wir uns indes für den zweiten Tag fertig. Nach Sabines erfrischender Schwimmdistanz stehen für Klaus I heute 22 km Inlineskaten auf dem Programm, Doris bekommt auf ihren 104 km mit dem Rennrad den Klausenpass gleich im Doppelpack und so 2.800 Höhenmeter serviert, auf Markus warten 45 km mit dem Mountainbike, wobei sich die ersten 400 der insgesamt knackigen 1.400 Höhenmeter gleich binnen 5 Kilometern ein Skigebiet hinauf aufstapeln. Und Klaus II darf am Ende mit einem Halbmarathon wieder den Sack für das SPORTaktiv-Team zumachen. Zwar nicht wirklich wichtig, aber trotzdem für die Statistik notiert: Nach knapp über 13 Stunden am ersten Tag ist unsere Staffel am zweiten rund 12 Stunden unterwegs. „Wir bieten den Sportlern die größte Abenteuerreise durch die schönsten Gegenden“, hatten die Veranstalter am Start geworben. Abenteuer stimmt vorbehaltlos; und ohne Regen, Wind und Nebel wäre die Gegend noch schöner gewesen. Beim gemeinsamen Zieleinlauf kann sich aber ohnehin keiner von uns fünf mehr an die Schneewechten auf den Alpenpässen, an die Windböen, den nassrutschigen Boden oder das kalte Seewasser erinnern. Dafür ist unser Lachen „just massive“. Nr. 4; August / September 2016 79 TIM O’DONNELL TOP TRIATHLET www.aquasphereswim.com The redesigned 2016 Phantom is the only wetsuit with an adjustable fit, delivering power and comfort through its proprietary Core Power System. See the complete range at www.aquasphereswim.com

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