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SPORTaktiv August 2018

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Straßenzüge. Diese

Straßenzüge. Diese heftigen Gewitter werden häufiger und da werden wir uns mit einer punktgenauen Vorhersage noch länger schwertun. Man hat als Laie den Eindruck, die Gewitter rücken mehr in den Frühling hinein. Stimmt das? Ja, die Wärmegewitter kommen früher, weil wir schon im April und Mai 30 Grad und mehr haben. Dafür könnte es sein, dass sie im Sommer wegen der Trockenheit etwas seltener werden. Beim Gesamtniederschlag muss man sich den Trend noch langfristig ansehen. Wie weit seid ihr Meteorologen in die Planung von Sportwettbewerben und besonders Marathons eingebunden? Fragt man euch vor einem Bewerb um eine Prognose? Großveranstalter sind zum Schutz der Teilnehmer verpflichtet, sich Prognosen zu verschaffen. Dafür wendet man sich an spezielle Stellen, in Österreich am besten an die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Das bieten wir nicht nebenbei an. Für unsere Seher und Hörer im ORF machen wir aber Prognosen mit Start- und Ziel- Temperatur und mit Windstärke, Windrichtung und Niederschlag. Nicht nur die Hitze wird für Outdoorsportler zunehmend zu einem Problem, sondern auch Blitz und Donner. Was ist aus deiner Sicht wichtig, um sich hier nicht in Gefahr zu begeben? Wenn das Gewitter kommt, dann sofort raus aus dem Wald, weg von den Bäumen. Am besten schon vor dem Loslaufen den Wetterbericht checken. Und über die Tageszeit nachdenken: Wärmegewitter und Stürme kommen meistens am Nachmittag. Der Tag beginnt strahlend schön, aber ab 15 Uhr steigt dann die Wahrscheinlichkeit für Regen und Gewitter. Auch deshalb spricht alles für das Laufen in der Früh. Das könnte auch für Veranstalter von Marathons und Ultraläufen ein Thema werden: noch zeitiger am Tag mit dem Bewerb starten, um das Risiko für Hitze und Wärmegewitter zu senken. Einerseits steigen die Temperaturen weiter an, andererseits sagt man, dass es in Europa im Winter durch den nachlassenden Golfstrom sogar kälter werden könnte. Was ist da der Stand der Dinge? Der Golfstrom wird schwächer, das ist ein Faktum. Was wir vor allem deutlich merken, ist, dass sich die Strömungsmuster ändern. Es ist generell viel einfacher für den Sommer eine Prognose abzugeben als für den Winter. Sagen wir, wir haben um die 0 Grad. Hat es ein bisschen mehr, dann regnet es. Hat es ein bisschen weniger, dann schneit es große Mengen. Gibt es ein Italien-Tief, dann bekommt der Süden viel Schnee und so weiter. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass der Schnee später im Jahr kommt. Für Läufer ist das eigentlich positiv. Es gibt weniger Tage mit Schneebedeckung und man kann leichter trainieren. Was man aber ernst nehmen sollte: Die subjektive Wahrnehmung. Wenn es sich zu kalt anfühlt, zum Beispiel wegen Wind, sollte man nicht trainieren, egal, wie hoch oder niedrig die Temperatur am Thermometer ist. „DER TAG BEGINNT STRAHLEND SCHÖN, ABER AB 15 UHR STEIGT DANN DIE WAHRSCHEINLICHKEIT FÜR REGEN UND GEWITTER.“ Foto: ORF 72 SPORTaktiv

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