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SPORTaktiv August 2019

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ner. Natürlich müsse

ner. Natürlich müsse man ballaffin sein und Talent mitbringen, „aber was er kann, ist erlernt“. Fachlich betrachtet, müsse man zwischen Fähigkeiten und Fertigkeiten unterscheiden, sagt Steinbauer: Um Tricks wie Mendoza zu erlernen, brauche man einerseits hohe „feinkoordinative“ Fähigkeiten. In der Lernphase werden die Bewegungen bewusst gesteuert. Endergebnis seien dann die technischen Fertigkeiten – sprich: Ein Trick, der einmal erlernt ist, benötige keine bewusste Steuerung mehr, sondern laufe automatisiert ab. Koordinative Fähigkeiten zu trainieren, etwa durch Jonglieren, sei für jeden ein sinnvolles Trainingsmittel, weil dadurch im Gehirn neue Verschaltungen ausgelöst werden, die auch anderweitig anwendbar sind, erklärt Steinbauer auch. Dabei solle möglichst ständig nach neuen Reizen gestrebt werden. „Das Üben, Erlernen und Erlangen neuer Fertigkeiten fördert das Gehirn – das Ausüben von etwas, das man kann, dann nicht mehr.“ Dafür verlerne man es auch nicht mehr, bestätigt der Sportwissenschafter Mendozas Aussage. Er attestiert Freestyle-Fußballern auch eine extrem gute Senosomotorik, salopp übersetzt: Gefühl im Fuß. Die Ballkünstler könnten dadurch auch mit geschlossenen Augen Flugrichtung und -höhe eines angetippten Balles sehr gut einschätzen. Bilder der „zweiten Karriere“: mit Eden Hazard in London, mit Pele in Barcelona. Auch in philippinischen Schulen sorgte der Wiener für Staunen und fröhliche Gesichter. MIKE PHILIP MENDOZA ist 31, arbeitet als Diplomkrankenpfleger im Bereich Anästhesie im AKH Wien. Mit seinem Unternehmen „Lead the Ball“ bietet er Kinderund Jugendtrainings in Sachen Balltechnik an, Zielgruppen sind Fußballvereine und Schulen. Auch für Showauftritte kann man Mendoza engagieren. www.facebook.com/leadtheball Instagram: mike_philip_mendoza Erfolg durch harte Arbeit Mike Mendoza hat nebenberuflich das Unternehmen „Lead the Ball“ gegründet, mit dem er Kindern und Jugendlichen Grundlagen einer feinen Ballbehandlung näherbringen möchte. Er ist überzeugt, dass in Österreichs Fußball im internationalen Vergleich viel zu wenig Wert auf Technik gelegt wird. „Die entscheidenden Jahre sind die im Alter von fünf bis acht“ sagt Mendoza – Sportwissenschafter Kurt Steinbauer sieht die „goldenen Jahre“ zum Erlernen koordinativer Fähigkeiten etwas weiter gefasst zwischen sechs und zwölf. Daneben will Mendoza Freestyle- Fußball in Österreich bekannter machen – in Asien und Südamerika, aber auch in Frankreich sei die Sportart viel weiter verbreitet, „in Brasilien fördert zum Beispiel Neymar viele Freestyler.“ Mike Mendoza freut sich über seine Erfolge – die Treffen mit Eden Hazard („er ist völlig am Boden geblieben“) und Pele („ein ganz lieber Mensch, den man umarmen und mit dem man einfach reden kann“) waren für ihn nur die sichtbarsten Zeichen von dem, was er sich nach dem frühen Karriereende erarbeitet hat. „Für viele ist Erfolg gleichbedeutend mit Geld. Für mich ist Erfolg Familie, Freunde, Gesundheit, Glaube an Gott – aber nicht Zahlen auf dem Bankkonto.“ Wenn er davon erzählt, wie er in philippinischen Schulen (seine Mutter stammt von den Philippinen) Kindern Tricks beigebracht, Fußbälle und Schokoriegel eines Sponsors verteilt hat, vom „Glänzen in den Augen der Kinder“ – dann merkt man ihm die Freude und den Stolz darüber an. „Meine Mama hat immer gesagt: Wenn du am Sofa sitzt und nichts machst, wirst du auch nichts erreichen“, erzählt Mendoza. Jeder habe ein Talent, das müsse man erkennen – dann aber auch hart daran arbeiten: „Don’t dream about success, work for it“, gibt er als Lebensmotto an. Wichtigster Faktor beim Freestyle-Fußball sei dennoch der Spaß: der gehört natürlich dazu, um die Leichtigkeit im Tanz mit dem Ball à la Mike Mendoza auszustrahlen. Fotos: Thomas Polzer, Mike Mendoza 24 SPORTaktiv

WEITERE INFOS www.ubiquinol.info AKTIV DURCH DIE HEISSE ZEIT ANZEIGE/Foto: Victor Freitas (unsplash), Kzenon (Fotolia) Bei Sonne und Hitze hat man nicht immer die Kraft, 100 Prozent zu geben. Nahrungsergänzung mit natürlichem Ubiquinol kann helfen, dem Körper Energie zurückzugeben. Ubiquinol ist ein körpereigener Mikronährstoff, der in jeder Zelle vorhanden ist. Dort ist er für mehr als 95 Prozent der Energiegewinnung zuständig. Allerdings produziert der Körper schon ab dem 25. Lebensjahr nicht mehr ausreichend Ubiquinol. Sport, Stress oder eine Medikamenteneinnahme hemmen die Herstellung. Ein Mangel des Vitalstoffs äußert sich in Abgeschlagenheit oder geringer Leistungsfähigkeit. Eine Nahrungsergänzung mit Ubiquinol ist daher für jeden sinnvoll – besonders für Sportler, da sie einen erhöhten Sauerstoffbedarf haben. Ubiquinol lässt sich auch problemlos mit vielen Präparaten kombinieren. Empfehlenswert ist eine Dosierung von 100 mg am Tag. Eine tägliche Nahrungsergänzung mit Ubiquinol kann also helfen, die Lust am Sport auch in den Sommermonaten nicht zu verlieren. OPTIMALE WUNDVERSORGUNG in 3 einfachen Schritten NEU REINIGEN SCHÜTZEN BEHANDELN Mehr Infos unter www.hansaplast.at

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