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SPORTaktiv Bikeguide 2016

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Im diesjährigen SPORTaktiv Bikeguide geben fünf Biker Einblicke in die emotionale Zweierbeziehung zwischen Mensch und Rad. Bei den Technikchecks erfährst du die wichtigsten Eckdaten zu den unterschiedlichen „Zweirädern" wie Marathon-, Cross-Country-, und All-Mountain-Bike. Außerdem kommt ein (nach wie vor) brisantes Thema zur Sprache: der Wegestreit zwischen Mountainbikern und Waldbesitzern. Ein Auszug aus der Streit-Chronologie zeigt, wie verfahren der sprichwörtliche Karren zwischen den zwei Lagern ist.

EMOTIONEN ICH UND MEIN

EMOTIONEN ICH UND MEIN BIKE Böse Zungen behaupten, dass manche Biker mehr Zeit mit ihrem Rad als mit ihrem Lebenspartner verbringen. Sicher jedenfalls stimmt, dass der Besitz eines liebgewonnenen Sportgeräts Emotionen weckt. Zum Einstieg in den Bikeguide 2016 geben uns einige leidenschaftliche Biker Einblick in ihre „Zweier-Beziehung“. Bernd Prorok Treuer Begleiter rund um die Welt „Mein Bike hat mir einzigartige, unvergessliche Situationen und Erfahrungen ermöglicht. Ich würde behaupten, durch mein Rad habe ich mich erst selbst richtig kennengelernt. Mein Focus Raven Pro, ein 26-Zoll-Hardtail 2008, hat mich nämlich auf außergewöhnlichen Abenteuern und Reisen begleitet, durch Afrika, Nord- und Südamerika, Süd- und Westeuropa. Das Foto oben links entstand im Senegal, das rechte im äthiopischen Hochland. Dass eine besondere Verbindung zwischen mir und meinem Bike bestehen muss, beweist mir auch folgendes Erlebnis: Vor wenigen Wochen wurde es mir gestohlen – ein paar Tage später stellte es der Dieb, offenbar reumütig, zurück. Man könnte fast glauben, mein Bike hat sich selbst den Weg zu mir nach Hause gesucht ...” Bernd Prorok, 36, aus Graz (St) 14 TEXT: Bastian Bäumer SPORTaktiv-BIKEGUIDE 2016

Valerie Höll Ritt auf dem „weißen Tiger” „Ich glaube, jeder Mountainbiker hat einen speziellen Bezug zu seinem Rad. Man erlebt einfach so viele coole Momente damit, ob es jetzt Resultate bei einem Rennen sind oder man damit neue Trails fährt. Eine Zeit lang gaben wir unseren Bikes sogar Namen. Ich erinnere mich, dass meine Mama ihr Bike ‚Siegfried’ taufte, meine Firmpatin Angie Hohenwarter ihres ‚Roy’ und ich nannte meines ‚Montecore’, nach dem weißen Tiger des berühmten Magierduos. Mein aktuelles Downhill-Racebike von YT hat zwar keinen speziellen Namen mehr, aber es ist dennoch etwas ganz Besonderes. Schließlich habe ich damit letzten Sommer die Rookie-Worldchampionship gewonnen.” Vali Höll, 14, aus Saalbach Hinterglemm (S) FOTOS: Daniel Roos, Glen Delman Photography, privat „Bikes kommen und gehen im Leben eines Profimountainbikers. Ich würde mein jeweiliges Bike daher immer als bloßes Arbeitsgerät bezeichnen. Und trotzdem: Mein Canyon Exceed CF SLX, ein Prototyp des Modelljahres 2016, das ich im Vorjahr fuhr, war schon etwas ganz Besonderes für mich. Ich kann mich noch gut an die erste Ausfahrt erinnern – ich habe mich sozusagen auf Anhieb in dieses Rad verliebt. Und die Resultate gaben meinem Gefühl recht: Das Bike fuhr mich nicht nur zum Weltmeistertitel, sondern auch zum Streckenrekord beim legendären Leadvill 100. So was bleibt schon ewig in Erinnerung. Selbst Hersteller Canyon hat ein spezielles Platzerl für dieses Bike eingerichtet und es als Schaustück ausgestellt.” Alban Lakata, 36, aus Lienz (T) Alban Lakata Ein Platz im Museum 15

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