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SPORTaktiv Bikeguide 2017

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E-MTB DIE FAHRTECHNIK

E-MTB DIE FAHRTECHNIK FÜR DEN UPHILL FLOW Um das volle Potenzial eines e-MTBs auszuschöpfen, braucht es eine spezielle Fahrtechnik. Bosch beschäftigt sich seit Jahren besonders mit dem „Uphill-Flow“ und bildet sogar eigene e-MTB-Guides aus. Trail-Profi Stefan Schlie kennt die Tricks und Kniffe. stützung, zu Gangwahl, Anfahren und Co. Damit ihr beim nächsten Mal aus euren Geräten am Berg so viel Spaß wie nie zuvor herausholen könnt. 1. UNTERGRUND UND UNTERSTÜT- ZUNGSSTUFEN. Eine hohe Trittfrequenz ist beim E-Mountainbike wichtig, um möglichst effizient zu fahren – entsprechend wählst du deine Unterstützungsstufe. Der Untergrund ist dabei genauso wichtig. „Turbo“ ist zum Beispiel dann die richtige Wahl, wenn es lang steil bergauf geht und der Untergrund griffig genug ist. 2. PEDALMANAGEMENT. Ein kleiner Exkurs zum Thema Pedalmanage- Die Versuchung ist groß. Der Berg ruft und der Elektromotor im Bike gibt dir den Schub, den deine Beine vielleicht nicht hergeben. Also rauf auf das E-Mountainbike und ab ins Gelände. Doch eine Frage stellt sich schon: Welche Techniken sind da anzuwenden? Wie hole ich das Maximum aus dem speziellen Gerät heraus? Oder macht es ohnedies keinen Unterschied und es fährt sich gleich wie ein „normales“ Mountainbike? Trail Profi Stefan Schlie hat sich intensiv mit dem e-MTB auseinandergesetzt und gibt im folgenden acht Tipps zur richtigen Antriebs-Unterment, die Definition von falschem und richtigem Pedal. Das ist von Bedeutung, um die folgenden Tipps auch zu verstehen. Das richtige Pedal ist das, welches du natürlicherweise in flowigen Passagen bei paralleler Pedalstellung vorne hast. Das sogenannte falsche Pedal ist das hintere. 3. SPITZKEHREN FAHREN. Im steilen Gelände kann man Spitzkehren bergauf oft nicht fahren. Mit dem e-Bike hat man die nötige Kraft dazu – und mit der richtigen Technik funktioniert es auch: Wenn das Vorderrad den Scheitelpunkt der Kurve erreicht, muss das „richtige Pedal“ zunächst hinten sein, um es dann im Kurven- FOTOS: Bosch 100 SPORTaktiv-BIKEGUIDE 2017

ausgang wieder vorne zu haben. Der Körperschwerpunkt liegt dabei im Kurvenäußeren, das Bike wird leicht in die Kurve gedrückt. Das Schwierigste dabei ist es, das Gleichgewicht zu halten. Fahr die Kurve in dem Gang an, bei dem du mit einer halben Pedalumdrehung eine Radlänge zurücklegst. 4. STEIGUNGEN UND GANG- MANAGEMENT. Mit dem e-MTB fährst du Steigungen, die du ohne Antrieb nur sehr ungern fahren würdest oder eigentlich gar nicht fahren kannst. Und das macht Spaß. Man kann dabei im Sattel bleiben und das ist wichtig für die Traktion. Mit dem e-Bike fährt man meistens einen höheren Gang, als man es ohne Unterstützung tun würde. Das führt zu einem ruhigeren Tritt und zu einer besseren Kontrolle. 5. ANFAHREN AM STEILHANG. Ein guter E-Antrieb macht sogar das Anfahren am Steilhang möglich. Es gilt, rasch ins Gleichgewicht zu kommen und dann ruhig anzufahren. Ein niedriger Gang und eine nicht zu hohe An- triebsunterstützung helfen dabei. Die richtige e-Bike-Uphill-Technik ist wichtig, um am Berg im Flow zu bleiben. Denn wenn du die Technik beherrschst, dann kommst du durch die Unterstützung in einen Uphill- Flow, der unglaublichen Spaß bringt Der Experte STEFAN SCHLIE ist als Fahrtechnik-Experte für Bosch eBike-Systeme tätig. Der Trial-Profi war der Erste, der sich mit dem Thema e-Bike-Fahrtechnik auseinandergesetzt hat. WEB: www.bosch-uphillflow.at und den du so nie auf einem normalen Mountainbike erleben könntest. Mit dem E-Antrieb kann man entweder in seiner Komfortzone fahren oder sich richtig auspowern – wie man will. 6. CURVE BOOST. Auch schon bei einer geringen Pedalumdrehung gibt dir der E-Antrieb einen gewaltigen Schub nach vorne. In der Kurve bergab richtig eingesetzt, hilft dir der sogenannte „Curve Boost“, um richtig flowig zu fahren. Das geht am besten im Turbomodus in einem möglichst großen Gang. 7. TRAIL BOOST. Der „Trail Boost“ unterstützt die bekannte Push-Technik. Großer Gang und „Turbo“ machen mit einer minimalen Pedalbewegung die Trails noch flowiger. 8. TIEFER SCHWERPUNKT. Der tiefe e-Bike-Schwerpunkt hat Vorteile beim Downhill. Er sorgt für eine sehr gute, satte Trail-Lage. Beim Bremsen ist das oft nützlich, weil das Gewicht für eine bessere Bremstraktion sorgt. Außerdem hilft der tiefe Schwerpunkt dabei, dass man nicht so leicht über den Lenker gehen kann. E-CONTRAIL ELEKTROPUNK. bergamont.com

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