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SPORTaktiv Bikeguide 2017

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BIKEGUIDE VON DER

BIKEGUIDE VON DER KRÄNKUNG ZU WELTRUHM Vor 45 Jahren waren Fahrräder aus Taiwan schlecht beleumundet. Dank Ike Tseng und Merida genießen sie heute Weltruf. SERIE BUSINESS PORTRAIT SIE RÜSTEN UNS AUS, SIE ZIEHEN UNS AN, SIE ERFINDEN STÄNDIG NEUES, UM UNSEREN SPASS AM SPORT ZU ERHÖHEN. DIE SPORTAR- TIKELINDUSTRIE, DER SPORTHANDEL UND DIE VERANSTALTER SIND DIE REQUISITEURE HINTER DER BÜHNE DER WELTWEITEN SPORTSHOW. A m Anfang dieser Geschichte steht ein Schild mit einem einzigen Satz. Am Ende ein Unternehmen, das 183.300 Fahrräder produziert. Pro Monat. Das Schild hing Anfang der 1970er-Jahre vor einem Fahrradgeschäft in Nordamerika und verwies darauf, dass Räder aus Taiwan aufgrund ihrer schlechten Qualität nicht zur Reparatur angenommen werden. Als der Taiwanese Ike Tseng das las, begann es in ihm zu brodeln. Kurz darauf, im Herbst 1972, eröffnete Tseng in seiner Heimat das erste Werk seiner Merida Industry Company. „Me-Ri-Da“, das bedeutet sinngemäß übersetzt, dass es sich die Firma zur Aufgabe machte, nur schöne und werthaltige Produkte herzustellen – damit jeder seine Ziele so angenehm wie möglich erreichen möge. Heute bietet das Unternehmen vom Kinderrad bis zum High-End- Rennrad und -E-Bike alles an, was anspruchsvolle Radfahrer zufriedenstellt.Einer deutschen Entwicklungszentrale und der taiwanesischen Produktionskompetenz sei Dank. Jahr für Jahr fahren Profis Erfolge auf Merida-Rädern ein, ob im „Multivan Merida Biking Team“ auf dem Mountainbikesektor, oder im Team Lampre-Merida in den letzten Jahren und seit 2017 im „Bahrain Merida Team“. VOM RENNSPORT AUF DIE STRASSE Seit dem Tag, an dem der von der Kränkung angestachelte Ike Tseng wieder in der Heimat war und sein Werk eröffnete, herrscht bei Merida die Vorgabe, fortschrittliche Fahrräder mit Charakter zu bauen. Sie sollen die Vorzüge eines großen Unternehmens genießen, dürfen sich aber weder nach Masse anfühlen, noch so aussehen. Daher gehört das Streben nach Neuem dazu und macht die Liste an Innovationen lang. So setzte Merida als einer der ersten Hersteller weltweit auf das „Hydroforming-System“ bei der Gestaltung von Aluminium-Rohren, wodurch aufregende Rahmenformen und spannende Designs möglich wurden. Aufwendige Carbon-Fertigungs- 52 technologien wiederum helfen den Merida-Ingenieuren, Hightechmaschinen zu entwerfen, die Weltklasse-Niveau erreichen und eben in den Profiteams zum Einsatz kommen. Von deren Einsätzen wiederum gewinnen die Ingenieure wertvolle Erkenntnisse, die dann in die Serien-Bikes einfließen. Und das Hinweisschild in Amerika, das Ike Tseng einst auf die Palme gebracht hat? Das ist mit Sicherheit längst verschwunden ... Zahlen und Fakten 45 Jahre Fahrrad-Erfahrung 1972 gründete Ike Tseng das Unternehmen mit Hauptsitz in Yuanlin in Taiwan. Erst wurden Minibikes hergestellt, dann BMX-Räder und Mountainbikes. SEIT 1980 sind alle Produktionsabläufe computergesteuert. 1992 entwickelte die Firma eine automatische Herstellung von Kohlenstofffaser-Rahmen, 1998 wurden Magnesium-Rahmen entwickelt. HEUTE produziert Merida rund 2,2 Millionen Fahrräder pro Jahr. WEB: www.merida-bikes.com SPORTaktiv-BIKEGUIDE 2017

MERIDA BIG NINE TEAM Ein Favorit im Rennen um das beste Racebike der Welt. Nicht ohne Grund setzt das MULTIVAN MERIDA BIK- ING TEAM bei den meisten Rennen auf diese superleichte und extrem vortriebsorientierte Rakete. Fünf Jahre Entwicklungsarbeit sowie Tausende Rennkilometer der Merida Profis auf den immer anspruchsvoller werdenden Racetracks im Cross-Country-Weltcup verkörpern sich nun im für 2017 komplett überarbeiteten BIG. NINE – dem schnellsten ME- RIDA-Hardtail aller Zeiten! PREIS (UVP): € 5.999,– MERIDA ESPRESSO CITY 600 EQ Seit der Premiere des allerersten eSpresso zur Saison 2011 sind nicht nur zwei weitere Versionen hinzugekomnen, sondern jedes einzelne Modell hat sich im Detail weiterentwickelt. Die eS- PRESSO-Variante mit dem Shimano-E6000-Antrieb gibt es mit einem 500-Wh-Akku, zudem gibt es ein Model mit lernfähiger Automatikschaltung. Die Tiefeinsteiger-City-Variante wird all jenen gerecht, die auf ein Oberrohr, nicht aber auf Merida verzichten wollen. PREIS (UVP): € 2.699,– ANZEIGE / FOTOS: Merida MERIDA eONE-SIXTY 900E Ein Bike, das mit seiner Fahrperformance und seiner muskulösen Optik punktet. Merida beweist, worauf es bei der Ausstattung eines E-Mountainbikes ankommt: standfeste Bremsen, Top-Fahrwerk, griffige Reifen. Der Antrieb ist zum Teil in den Alurahmen integriert und sorgt für tadellosen Vortrieb. Der kurze Hinterbau, der lange Hauptrahmen und der flache Lenkwinkel verleihen dem Rad ein agiles und laufruhiges Handling. PREIS (UVP): € 5.699,– 53 MERIDA SCULTURA DISC TEAM E Die vierte Generation des Scultura kann mit verbesserter Aerodynamik aufwarten – auch dank der versetzten Hinterradbremse und der perfekten Innenverlegung sämtlicher Züge und Leitungen. Eine volle Di2-Kompatibilität ist gegeben. Dazu kommt auch der Merida-eigene Disc-Cooler für die Scheibenbremsen. Durch eine neuartige Carbon-Produktionstechnologie mit einer Wandstärke von gerade einmal 0,7 Millimetern ist das Scultura eines der leichtesten Serienräder der Welt – mit 7,48 Kilogramm. PREIS (UVP): € 9.999,–

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