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SPORTaktiv Bikeguide 2021

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Die Preise für neue

Die Preise für neue Räder sind schon die letzten Jahre in astronomische Höhen geschnellt, coronabedingte Transportschwierigkeiten und -verteuerungen sorgen dafür, dass die Hersteller noch einmal ein paar Prozentchen draufpacken müssen. Dazu teure Entwicklungsarbeit bei E-Bike-Antrieben, Schaltungen, Federungen und exklusiven Materialien – und fertig steht das Rad um 11.999 Euro im Geschäft. Biken – ein Hobby nur noch für Millionäre? Mitnichten. Erstens gehen auch diese sündteuren Bikes und Rennräder weg wie warme Semmeln und beileibe nicht nur an Millionäre, und zweitens kann man auch mit viel, viel weniger Geld zum guten Rad kommen. Wir behaupten stets, bei einem Mountainbike muss man um die 700 Euro investieren – was an sich ja auch nicht wenig Geld und für manche schon richtig teuer ist –, um das Rad vernünftig im Gelände bewegen zu können, und ernten damit ein Kopfnicken von Matthias Grick. Der Steirer ist Marketing-Manager bei KTM in Mattighofen und als Ex-Rennfahrer bestens vertraut mit der Materie. „Theoretisch kann man als Hersteller auch Mountainbikes um 400 oder 500 Euro bauen und anbieten, aber dann müsste man noch mehr nach Asien auslagern“, sagt Grick. Bei KTM ist man hingegen stolz darauf, alle Rahmen in Mattighofen zu entwickeln und Montage und Endkontrolle komplett in Europa zu machen. „Wir und unsere Kunden haben einen hohen Qualitätsanspruch.“ Das schließt low cost/low quality von vornherein aus. 16 unter 1000 Bei KTM starten die Mountainbikes mit dem Hardtailmodell Penny Lane Disc bei 629 Euro. Insgesamt 16 Hardtailmodelle hat KTM unter 1000 Euro in der Palette. „Dieses Segment ist für uns ganz wichtig und da investieren wir auch viel Entwicklungsarbeit, aktuell etwa sind für 2021 alle Rahmen der Ultra-Serie brandneu.“ Bei den Fullys geht es übrigens erst viel später los, erst für 1949 Euro kriegt man das günstigste, vollgefederte KTM. Warum so viel teurer als die Hardtails? „Der Trend geht zwar klar zum Fully“, weiß Grick, „aber so wie wir diese Kategorie definieren, braucht es für den Einsatz von Fullys im echten Gelände deutlich mehr Qualität und höherwertige Komponenten, etwa beim Hinterbaudämpfer – und das kostet entsprechend mehr.“ Zurück zu den Hardtails. Wir haben genau 1000 Euro in der Tasche, wollen das beste KTM im dreistelligen Bereich und entdecken auf der Website die Ultra-Modelle. „Die multifunktionale UL- TRA-Serie bietet alles, was man braucht, ohne dass es dem Sparschwein an den PROTECTIVE SPORTS PACKS EVERYTHING WILL BE ALL RIDE! RIDE 12 Praktischer Begleiter: Das vielseitige Rucksack-Multitalent mit breiten Hüftflossen für den perfekten Halt macht sich beim Biken genauso gut wie bei anderen Einsätzen, die nach komfortablem Stauraum verlangen. • Bequeme, gut belüftete AIR PAD SYSTEM Rückenpolsterung • Innenliegendes WERKZEUGFACH mit Organizer-Funktion • Vielseitig verwendbare Helmhalterung • Kommt optional mit HYDRATION BLADDER - 2 Liter* www.evocsports.com

Fotos: KTM Kragen geht“, steht im begleitenden Text. Diese erhöhten Überlebenschancen gefallen dem Sparschwein, wir entscheiden uns für das Ultra Ride 29 um exakt 949 Euro. Was kriegen wir dafür? „Einen neuen, modernen Alurahmen mit etwa 2000 Gramm und ein sehr solides Komplettrad mit 14 kg und sportlicher Geometrie“, macht der Marketingmann für uns den Verkäufer. „Damit ist man gerüstet für jede Forst- und Schotterstraße und leichtes Gelände. Wenn ich damit gemütlich auf die Alm fahre, habe ich als Ex-Profi den gleichen Spaß wie mit einem Top-Modell.“ Klar, Carbonrahmen und Funkschaltung gibt es um den Preis nicht, aber immerhin eine moderne 1 x 12-Schaltung von Sram, hydraulische Scheibenbremsen, stabile Laufräder und eine passable RockShox-Federgabel mit Lockout. Eine lässige Optik mit Skinwall-Reifen sowieso. Das Geld scheint gut investiert. Auf den ersten Blick sind die schottischen Ausnahmetalente Danny MacAskill und Kriss Kyle grundverschieden, sieht man genauer hin, haben sie doch einiges gemeinsam: Beide sind stolz auf ihre schottischen Wurzeln und die absoluten Meister bei ihren mehr als waghalsigen Mountainbikexperimenten. Genau deshalb kommen für beide nur die besten Helme und Protektoren in Frage. Die Wahl fiel auf Endura. Kein Wunder, denn die schottische Firma weiß, worauf es beim Biken in schottischem Gefilde ankommt und, wie man den besten Schutz gewährleistet. Seit jeher sind Langlebigkeit und guter Schutz einer der Hauptaugenmerke des Unternehmens. So enthalten alle High-End Helme des Unternehmens, wie auch der MT500 Helm, die Koroyd Technologie. Einer der Gesichtspunkte bei der Entwicklung des neuen MT500 Full Face Helms und des BMX-style PissPot Helms war auch das Verhältnis von Schutz zu Gewicht. Dadurch konnte Endura die Schwerkraft beim Helm ganz neu definieren. #ProtectionItsInOurDNA

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