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SPORTaktiv Dezember 2017

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VIELE WEGE FÜHREN NACH

VIELE WEGE FÜHREN NACH ROM, ABER NUR DREI ZUR IRONMAN-WM AUF HAWAII. DER WEG ZUM LEGENDÄREN RENNEN AUF DER PAZIFIK INSEL IST FÜR PROFIS UND HOBBY-TRIATHLETEN STEINIG UND SCHWER. ABER DIE ERFÜLLUNG VIELER TRÄUME. VON GEORG MICHL D ie Frage: „Und wann machst du Hawaii?“ bekommen Triathleten oft gestellt und keine demaskiert das Gegenüber schneller als Unwissenden als diese. Denn nur wenige Ausnahmekönner sind in der Lage, diese Frage mit einem konkreten Datum zu beantworten, und den meisten Hobbysportlern bleibt als Antwort lediglich „nie“ oder „wenn die Hölle zufriert“. Man kann Hawaii nicht einfach so machen. Man muss sich der Pazifikinsel als würdig erweisen, sich den Start in Kona verdienen und die Kriterien sind weiß Gott härter als beim Preisschnapsen in Gigritzpatschen. Hawaii ist das Synonym für die Ironman-WM. Der Olymp der Langdistanz über 3,8 km Schwimmen in rauer See, 180 km auf dem Rad durch die Lavawüste und einem Marathon bei mehr als 40 Grad. „Die Geschichte des Wettkampfs, die Mystik der hawaiianischen Inseln per se, die harten Bedingungen und das auserlesene Starterfeld machen dieses Rennen so legendär“, weiß Faris Al Sultan. 2005 gewann er als Profi die WM und sein Schützling Patrick Lange hat sich heuer den Titel geschnappt. „Selbst zu gewinnen ist natürlich schon krasser, aber ein bisschen habe ich das Ganze schon zum zweiten Mal durchlebt, als Patrick dabei war.“ Ein Start in Kona ist der Ritterschlag, der Sieg die Krönung. „Er bringt mehr Aufmerksamkeit, mehr Geld und auch mehr Selbstvertrauen. Aber so ein Sieg ist nicht planbar. Es ist immer auch ein bisschen Glück dabei.“ Foto: Donald Miralle/for IRONMAN Foto: Blindtext 108 SPORTaktiv

ALOHA HAWAII SPORTaktiv 109

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