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SPORTaktiv Freerideguide 2018

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JONGLIEREN FÜR DIE

JONGLIEREN FÜR DIE BESTE LINE FREERIDE-PIONIER STEFAN HÄUSL GIBT SEIN WISSEN AN DIE JUGEND WEITER UND WILL JUGENDLICHE AN DIE WORLD TOUR HERANFÜHREN. WIE ER DAS MACHT UND WARUM JONGLIEREN DAFÜR EINE GUTE ÜBUNG IST. VON STEFAN DORFSTETTER Fotos: Mercedes Benz/Hanno Mackowitz 22 SPORTaktiv

Stefan Häusl ist Pionier und Veteran der heimischen Free ride- Szene: Seit den 90er-Jahren im Backcountry unterwegs, hat Stefan den Sport schon zu einer Zeit geprägt, in der „Freeriden“ noch ordinäres Tiefschneefahren war. Nach acht Jahren in der Freeride World Tour hat der 42-Jährige seine aktive Tour-Karriere zwar letzten Winter beendet, doch dem wettkampfmäßigen Freeriden bleibt er weiterhin treu: Seit zwei Jahren trainiert er den Freeride-Nachwuchs des Skiclub-Arlberg. „Seine“ Kids sind 13 bis 19 Jahre alt und bestreiten die Junior-World-Tour sowie die World Qualifier Tour. Das sind jene Nachwuchsbewerbe, über die der Weg zur World Tour führt. Uns hat Stefan erzählt, wie er seine Jungs für das große Ziel vorbereitet. Und vieles von dem, was er den jungen Athleten beibringt, ist auch für Amateure zur Nachahmung geeignet. Freeriden ist kein Sport für Couch Potatoes. Binge-Gaming auf der xbox eignet sich auch dann nicht als Saisonvorbereitung, wenn man sich dabei ausschließlich Wintersport-Spielen wie „Shaun White Snowboarding“ und „Steep“ widmet. Wer im Schnee auf seinen Brettern eine gute Figur machen und das Verletzungsrisiko gering halten will, sollte das ganze Jahr über einen sportlich-aktiven Lifestyle leben. Das gilt für ambitionierte Hobby-Rider – und erst recht für die neun ambitionierten Jungs (und es sind derzeit nur Jungs), die Stefan unter seine Fittiche genommen hat. Denn um bei Contests erfolgreich zu sein, braucht es nicht nur Talent, sondern auch eine spezifische Vorbereitung. Um die zu bekommen, treffen sich die Nachwuchs-Rider zwei Mal die Woche mit Stefan zum Training. Im Sommer geht es dabei in die Turnhalle in St. Anton, im Winter in den Schnee. Für die Tage zwischen den Trainings gibt es sportliche Hausübungen. Stefan gestaltet ein vielseitiges Trainingsprogramm: „Wie im Rennlauf brauchst du auch beim Freeriden starke Beine und einen extrem stabilen Rumpf“, erklärt Stefan. Einer der wesentlichen Bausteine ist deshalb ein so- SPORTaktiv 23

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