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SPORTaktiv Freerideguide 2018

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BIO UND BIB FREERIDEN

BIO UND BIB FREERIDEN UND STYLE GEHÖREN ZUSAMMEN. WOHIN DER TREND IN DIESEM WINTER GEHT UND WORAN DU NICHT VORBEIKOMMST. VON KLAUS MOLIDOR E s ist die logische Folge, um die Abwärtsspirale aufzuhalten – Bio in der Kleidung. Je mehr wir unseren Planeten belasten, je mehr wir den Klimawandel vorantreiben, desto weniger Schnee haben wir auf den Bergen. Je mehr Plastik auf die Welt kommt, desto mehr kommt via Mikropartikel über die Nahrungskette in uns retour – keine guten Voraussetzungen zum Powdern für Natur und Mensch. Ergo geht der Trend in der Bekleidungsindustrie auch immer stärker Richtung „Bio“. „Extreme Neuigkeiten gibt es in dieser Saison zwar keine“, sagt Kevin Mlinaritsch, der für Blue Tomato Jacken, Hosen und Co. einkauft. „Aber viele Brands ändern ihre Materialien auf recyclebar oder blue sign®. Einfach weil wir eh zu viel Plastik auf dem Planeten haben.“ Und weil auch der Endkonsument immer mehr drauf schaut, woraus seine Shirts und Hosen bestehen, wie seine Jacke produziert wurde und weil er eben immer mehr nach Produkten fragt, die ohne Fotos: Picture, Smith Optics 70 SPORTaktiv

iesengroßen ökologischen Fußabdruck hergestellt werden. „Die Marke Picture ist hier ein hervorragendes Beispiel.“ Die Marke hat sich von Beginn an der Wiederverwertbarkeit und dem „organic clothing“ verschrieben. Jacken werden etwa aus gebrauchten Plastikflaschen hergestellt, auch auf faire Produktionsbedingungen wird Wert gelegt. Ein weiterer Trend, der sich schon länger durch die gesamte Sportbekleidungsindustrie zieht, ist auch beim Freeriden angekommen: Alles wird immer leichter und noch funktioneller. „Gleichzeitig werden die Materialien auch immer besser und halten mittlerweile wirklich schon einiges aus.“ Ein Sturz im Couloir bedeutet also nicht mehr zwangsläufig das Lebensende deiner Jacke oder Hose. Die meisten Hersteller bieten auch Schnitte in vielen Variationen an oder verwenden auch Stretchmaterialien, um für jeden Kundentyp etwas im Programm zu haben. „Speziell in unserem Snowboard- und Freeski-Bereich brauchen die Leute sehr viel Bewegungsfreiheit, um ihre Tricks so gut wie möglich auzuüben und da arbeiten viele Brands mit Profis aus der Szene zusammen, die genau wissen, wo man was wegnehmen kann oder wo man eher noch etwas drannäht“, erklärt Mlinaritsch. Ein großes Thema sind natürlich der Style und die Farben. Bei den Herren setzen die Ausrüster wieder viel auf erdige Töne wie Braun, Dunkelgrün, Khaki oder Schwarz. „Aber für Jungs, die auf der Piste gerne auffallen, haben wir ein paar feine, bunte Teile dabei“, sagt Mlinaritsch. Bei den Mädels dagegen geht der Trend in die andere Richtung, also mehr und intensive Farben. „Und sehr stark zu Bib-Pants, also Latzhosen“, sagt Mlinaritsch. SPORTaktiv 71

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