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SPORTaktiv Juni 2016

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TRIATHLON Seine

TRIATHLON Seine konkreten Tipps: „Präge dir ganz genau die Wege in der Wechselzone ein. Visualisiere den Wettkampfablauf – gehe die Strecke vom Wasserausstieg zum Rad und von dort den direkten, schnellsten und richtigen Weg zum Wechselzoneausgang ab. Merke dir markante Punkte wie Transparente, Bäume, Werbeblowups etc., um den schnellsten Weg zu deinem Rad zu finden. Achtung: Nicht an Rädern der Konkurrenz orientieren, die können schon weg sein, wenn du aus dem Wasser steigst.“ Seinen Wechselplatz kann man eventuell mit einem bunten, auffälligen Handtuch, einer Fahne oder etwas Ähnlichem markieren. Ebenso akribisch sollte man sich auch auf das Finden seines Wechselplatzes zwischen Rad- und Laufstrecke vorbereiten. KENNE DAS REGLEMENT! Auch das Reglement des Bewerbs, bei dem man startet, hält manche Tücke bereit – vor allem auf der Radstrecke. Die Regeln sollte man kennen – denn auch im Triathlon gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! „In den Hobbyklassen und auf jeder Langdistanz gilt strenges Windschattenverbot am Rad“, ermahnt Herwig Reupichler. Das heißt konkret: 10 Meter Mindestabstand zum Vorderausfahrenden sind stets einzuhalten. Gleichzeitig gilt ein Rechtsfahrgebot – die rechte Fahrspur darf nur zum Überholen verlassen werden. Und so läuft es in der Praxis: • Wird man beim Windschattenfahren erwischt, wird man von einem Wettkampfrichter durch Zuruf seiner Startnummer und gleichzeitiges Zeigen einer gelben Karte verwarnt. Aufpassen: „Der Wettkampfrichter hält einen nicht an – jeder Verwarnte muss selbst an der Penalty Box anhalten und seine Wartezeit (die je nach Rennen verschieden ist) absitzen.“ • Wer zwei Mal verwarnt wird, ist disqualifiziert. Der Wettkampfrichter kann aber auch mit sofortiger Wirkung disqualifizieren. • Das Verlassen der rechten Fahrspur ist nur für Überholvorgänge (mit 2 Metern Seitenabstand) erlaubt. „Der Überholte muss sich, sobald der Überholende mit seinem Vorderrad vorbei ist, sofort auf einen Abstand von zehn Metern zurückfallen lassen“. • Fast müßig zu erwähnen, aber auch das kommt vor: „Rechts überholen wird generell mit einer sofortigen Disqualifikation geahndet!“ Wettkampf-Checkliste Das muss alles dabei sein: Chipband, Handtuch, Aufwärmbekleidung, Sicherheitsnadeln, Startnummerngurt, Wettkampfdress, Lizenzausweis, Zeitnehmchip, Einzahlungsabschnitt, Meldebstätigung (am Handy), Verpflegung FÜRS SCHWIMMEN: Neoprenanzug, Vaseline/Melkfett (zum Einschmieren des Nackens gegen Scheuerstellen) FÜRS RADFAHREN: Rennrad, Luftpatronen, Ersatzschlauch, Reifenheber, Pannenspray, Brille, Riegel und Gels (aufs Rad kleben), Helm, Radschuhe, Gummiringerl (zur Schuhmontage am Pedal), Radcomputer, Radflaschen gefüllt FÜRS LAUFEN: Wettkampf- und Einlaufschuhe, Laufsocken (nur Langsdistanz), Regenjacke Der Sportsfreund DIE VORBEREITUNG GUT VORBEREITEN AXEL RABENSTEIN liefert seit vielen Jahren für SPORT aktiv Interviews von Weltklassesportlern. Jetzt bereitet er sich auf seinen ersten langen IRONMAN vor. TEIL II MEINER VORBEREITUNG auf den IRONMAN Austria am 26. Juni in Klagenfurt: Ich finde kaum die Möglichkeit, ein tägliches Training in den Alltag zu integrieren. Deshalb versuche ich, mit weniger und dafür längeren Einheiten voranzukommen. Anfang April habe ich ein Brevet über 200 km gefahren, Mitte des Monats war ich im SPORTaktiv-Radcamp in Kroatien auf drei längeren Touren an drei Tagen. Ende April habe ich ein Brevet über 300 km absolviert. Anfang Mai folgte ein Marathon in Regensburg. Damit war ich sehr zufrieden, bis ich vor wenigen Tagen las, dass ein Amateur wie ich vorab KEINEN Marathon laufen solle, weil er zu lange für die Regeneration benötige. Auch die Vorbereitung will also immer gut vorbereitet sein ... Ich habe allerdings festgestellt, dass die im Internet einsehbaren Tipps und Hinweise signifikante Unterschiede aufweisen. Ich muss also nur einen Trainingsplan finden, der für die Vorbereitung auf einen IRONMAN doch einen Marathon vorsieht – und schon ist wieder alles gut. Einen Trainingsplan, der zur Einstimmung einen IRONMAN 70.3 empfiehlt, habe ich bereits entdeckt und die entsprechende Halbdistanz in Barcelona absolviert. In Zahlen zusammengefasst: Seit Anfang des Jahres bin ich 2.100 km geradelt und 480 km gelaufen. Hinzu kommen 40 km im Schwimmbad meines Vertrauens, in dem ich die meisten der Kacheln inzwischen persönlich kenne. Investierte Zeit: etwa 140 Stunden. Experten werden anhand dieser Zahlen feststellen, dass ich es mit der Trainingsintensität (abgesehen vom Marathon) nicht unbedingt übertrieben habe. Gerade das Radfahren kam zu kurz. Und was tut man, wenn einem kurz vor IRONMAN auffällt, dass man nicht genug im Sattel saß? Richtig! Man besorgt sich ein besseres Fahrrad. Einige Ausdauersport-Sachverständige hatten mir ohnehin geraten, mein altes Roadbike gegen ein Triathlonrad zu tauschen. Damit würde ich deutlich entspannter auf die Laufstrecke wechseln. Vielen Dank also an die Jungs von Quintana Roo, die mir ein wundervolles Rad angepasst haben. Und auch das Team von uvex möchte ich kurz erwähnen, das mich mit neuem Helm und selbsttönender variomatic-Brille ausgestattet hat. So ... und nun? Werde ich im Rahmen des „Taperings“ sukzessive mein Trainingspensum drosseln, bis ich mit den Hufen scharrend am Start des IRONMAN Austria stehe, um meine erste Langdistanz in Angriff zu nehmen. Wie’s gelaufen ist – steht im nächsten SPORTaktiv. 106 SPORTaktiv

JUNGE OLYMPIONIKEN LISA ECKER, DIE BEI OLYMPIA IN RIO AM START SEIN WIRD, WAR STARGAST BEI DEN SCHUL OLYMPICS IM GERÄTETURNEN IN SCHÄRDING (OÖ). UND DIE SPITZENTURNERIN SAH TOLLE LEISTUNGEN: DIE BESTEN: SCHULEN OHNE SPORTLICHEN SCHWERPUNKT, MÄDCHEN: 1. BG/BRG GMUNDEN (OÖ), 2. BG/BRG SEEBACHER (ST), 3. GRG 19 BILL- ROTHSTRASSE 26-30 (W); BURSCHEN: 1. NMS KAR- LSTETTEN (NÖ), 2. BG/BRG SEEBACHER (ST) UND BG TANZENBERG (K.) SCHULEN MIT SPORTLICHEM SCHWERPUNKT, MÄDCHEN: 1. SMS HOHE- NEMS-MARKT (VB), 2. GRG 17 PARHAMERPLATZ (W), 3. SMS MONDSEE (OÖ); BURSCHEN: 1. SMS REI- CHENAU (T), 2. SMS MONDSEE (OÖ)3. SMS WOL- FURT (VB). Verein & Recht Dieses Buch bietet Vereinsfunktionären einen guten Überblick zum „Vereinsrecht“, wie rechtliche Grundlagen, steuerliche Einordnung oder Rechnungslegungsvorschriften. Vom Spendengütesiegel bis zum Medienrecht: Die Beiträge spannen einen weiten thematischen Bogen, darunter auch die Besteuerung von Personalleistungen für den Verein und die Verantwortlichkeit der Funktionäre. „Der Vereinsexperte II“ von Friedrich Möstl, Sabine Neubauer, Heike Stark-Sittinger, Anna Helena Trummer. 408 Seiten, Linde Verlag, € 55,– Mit Feriencamps Steuern SPAREN Jetzt kommt wieder die Zeit, in denen Eltern ihre Kids in „Feriencamps“ schicken. Was viele aber nicht wissen: Die Kosten für diese Betreuung, sofern sie durch pädagogisch qualifizierte Personen erfolgt (also z. B. auch durch Trainer, Instruktoren, Kindergärtnerinnen etc.), können auch in den schulfreien Zeiten von steuerpflichtigen Eltern in der Höhe von maximal 2.300 Euro pro Kalenderjahr und Kind von der Einkommenssteuer abgesetzt werden! ALLSPORT VEREINE / VERBÄNDE / JUGEND ÖSTERREICHS ORGANISIERTER SPORT, sprich Sportverbände, Sportvereine und ihre Sportler, haben jetzt einen eigenen „Sportombudsmann“. genauer gesagt eine ganze Ombudsstelle. Diese dient als unabhängige und neutrale Einrichtung zur Beratung und Vermittlung von Angelegenheiten im Sport, es stehen hochqualifizierte Juristen zur Verfügung, die auch in schwierigen Konfliktsituationen optimale Beratung und Hilfe bieten können. NEUER SPORTOMBUDSMANN ist Hofrat Dr. Gerhard Ofner (2. v. r.): „Ich bin überzeugt davon, dass wir den Vereinen und auch den aktiven Sportlern eine gute Unterstützung anbieten können und freue mich auf meine neue Aufgabe.“ Die weiteren Mitglieder der Ombudsstelle sind Mag. Katja Bruzek, Mag. Georg Jelinek und Dr. Christian Müller. DIE OMBUDSSTELLE mit Sitz im „Haus des Sports“ in Wien steht grundsätzlich allen Sportler/-innen, Funktionär/-innen, Betreuungspersonen, Sportvereinen und Sportverbänden offen. Kontakt: Mo.-Fr. 8 bis 13 Uhr, Tel.: 01 /501 99-52 57; E-Mail: ombudsstelle@sport.gv.at FOTOS: Schul Olympics, Laureus, kk Ombudsmann für SPORT Nr. 3; Juni / Juli 2016 107

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