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SPORTaktiv Juni 2016

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PROLOG VCM IM

PROLOG VCM IM TRACHTENLOOK STARS DER STUNDE Ob sie damit, wie sie hoffen, eine Anerkennung als „Guinness Wolrd Record“ schaffen, liegt noch an der dortigen Jury. Für Aufsehen aber haben Sophie und Adam Stoneham beim Wien-Marathon allemal gesorgt. Denn das britische Ärzte-Ehepaar lief den VCM in „Dirndl“ und Lederhose. Das doch ungewöhnliche Lauf-Outfit hatte aber einen guten Grund: Die beiden Engländer sammelten damit 1.000 Pfund für eine Charity. MIT7IM HANDBIKE Seit seiner Geburt sitzt Maximilian Taucher im Rollstuhl. Was den jetzt Siebenjährigen aber nicht daran hindert, im Sport Vollgas zu geben – und auch Siege einzufahren. Im wahrsten Sinn des Wortes: Beim Event „Bludenz-läuft“ gewann Maximilian mit einer beeindruckenden Zeit ganz souverän den 7-km-Bewerb in der Handbike-Klasse und wiederholte das Kunststück auch beim Einstein-Halbmarathon in Ulm. Was auch Papa Alexander stolz macht: „Wenn Maximilian mit dem Handbike Gas gibt, dann muss ich nebenher mit dem Rad schon an die 30 km/h fahren.“ TRAUMZIEL „WELSCH“ DASS BESTIMMTE LAUFEVENTS einen höheren Anziehungsfaktor haben als andere, ist ja bekannt. Und auch, dass dafür längere Anfahrtsstrecken in Kauf genommen werden. Der „Welschlauf“ über die südsteirische Weinstraße aber muss schon was ganz Besonderes an sich haben, denn Sivabalan Paul Pandian gab erst Donnerstag vor dem Rennen seine Nennung ab, stieg Freitag in den Flieger – und lief Samstag die 42 km von Wies nach Ehrenhausen. Aja, Sivabalan kam extra dafür aus Mumbai in Indien angereist! Seine Begründung: „Ich hab mir vorgenommen, jedes Monat irgendwo auf der Welt einen Marathon zu laufen ...“ Dass er Letzter wurde, tat dem Spaß keinen Abbruch. Beim Salzburg Marathon wurde erstmals in Österreich eine „age-graded“-Wertung durchgeführt – ein vom internationalen Verband anerkanntes Ranking, das den Altersfaktor in die Liste der Nettozeiten mit einrechnet und damit die Chancengleichheit in der Gesamtwertung erhöht. Am Beispiel Salzburg-Marathon: Der Südtiroler Hermann Schaiter, Jahrgang 1946, hat die Ziellinie nach 3:13:59 Stunden überquert – das war Rang 186. In der „age-graded“-Wertung belegte er in einer Zeit von 2:24:13 Stunden den 3. Platz hinter Staatsmeister Robert Gruber und Temesgen Bekele, der „brutto“ den Salzburg Marathon 2016 gewonnen hat. Bei den Damen siegte Sabine Hofer in der „age-graded“- Wertung. DER „ALTERS-BONUS“ DAS NENNT MAN TEAMGEIST! Obwohl sich Maximilian Werner-Tutschku verletzt hatte, startete er beim „Vienna Uni-Run“, um seinen Kollegen vom Team „Stiftung Wadentest“, Gregor Poker und Maximilian Winkler, nicht die Dreier-Wertung zu verpatzen: „Im schlimmsten Fall geh ich ins Ziel.“ Musste er aber nicht, denn nachdem schon alle Teilnehmer im Ziel waren, machten sich seine Freunde auf die Suche nach Maximilian und trugen den Tapferen die restliche Strecke auf den Schultern ins Ziel. ECHTER TEAMGEIST FÜHLST AUCH DU DICH ALS „STAR DER STUNDE“, WEIL DU SPORTLICH ETWAS AUSSERGEWÖHNLICHES ERLEBT HAST? DANN SCHICK EINE E-MAIL MIT KURZBESCHREI- BUNG AN OFFICE.SPORTAKTIV@STYRIA.COM. VIELLEICHT BIST AUCH DU SCHON IN DER NÄCHSTEN AUSGABE AUF DIESER „SDS-EHREN TAFEL“ ZU BEWUNDERN. FOTOS: Events, privat 6 SPORTaktiv

Wetterfest im Kinderwagerl 1.600 Starter beim 16. Leobersdorfer Brückenlauf: Auch wenn es aufgrund des „Spätwintereinbruchs“ am 1. Mai etwas weniger Teilnehmer waren als in den Jahren zuvor – die „Wetterfesten“ haben diesen tollen Laufevent wieder rundum genossen. Wie viel die jüngste Teilnehmerin davon mitbekommen hat, lässt sich allerdings nicht genau sagen: Die einjährige Anna wurden jedenfalls von ihrer Mama Victoria Pranschke aus Baden bei Wien tapfer im Kinderwagerl über die 1,9-km-Strecke geschoben. Tapfer, „weil ich aufgrund des fehlenden Trainings doch noch etwas mit Luftproblemen und Bauchschmerzen zu kämpfen hatte.“ brueckenlauf.at EXTRATOUR AM NEUSIEDLER SEE Es war wieder eine „Riesenschlange“, die am 1. Mai von Mörbisch aus den Neusiedler See umrundete: Knapp 700 Radsportler haben sich beim „Neusiedler See-Radmarathon an die 125 km-Aufgabe herangewagt. Und mittendrin kurbelte auch Mike Langer, einer der besten Handbiker Österreichs, fuhr dabei trotz des traditionellen Windes einen Schnitt von 30 km/h nach 4 Stunden und 5 Minuten. Noch vor 180 Rennradlern – „und das, obwohl ich die meiste Zeit allein gefahren bin.“ Der Grund dafür: In Apetlon hatte Mike übersehen, dass sich die Strecke zum Vorjahr verändert hatte und war falsch abgebogen. „Keine Ahnung, wie viele Kilometer ich dadurch zusätzlich gemacht hab. Am meisten Leid tut mir, dass ich auf meiner Solotour nicht mit anderen den Genuss des Radfahrens teilen konnte ...“ Zurückgekämpft Diese junge Mountainbikerin hat das „Kämpfer-Gen“, aus dem Sieger gemacht sind! Im Vorjahr setzte eine langwierige Krankheit Marlena Neißl die ganze zweite Saisonhälfte außer Gefecht, auch bei der Jugend-EM zuvor hatte sie deswegen schon passen müssen. Zukunft? Ungewiss. Jetzt, Ende April, die Rückkehr von Marlena in den Wettkampfsport – und das auf sensationelle Weise: Die knapp 17-Jährige gewann nicht nur den Technik-Bewerb der MTB-Kombi beim Grazer Bike-Opening, nach drei Rennen hat Marlena auch die Führung im Austria Youngsters Cup übernommen. Und viele ihrer Konkurrentinnen freuen sich mit ihr ... FOTOS: Salzburg Marathon/Uwe Brandl, Veranstalter, privat COMEBACK IN ROM DREI JAHRE LANG HATTE KAROLINE DOHR AUS DEM STEIRISCHEN VOITSBERG KEINEN MARATHON MEHR BESTRITTEN, WEIL SIE ABER OHNEHIN „DIE EWIGE STADT“ WIEDER EINMAL SEHEN WOLLTE, STELLTE SIE SICH DORT MIT 14.000 AN- DEREN AN DIE STARTLINIE DES ROM-MARATHONS – UM DANN NACH DEN 42 KILOMETERN ALLEIN UND ALS ERSTE IN IHRER ALTERSKLASSE (W55) DURCHS ZIEL ZU LAUFEN. EIN SENSATIONELLES COMEBACK DER FRÜHEREN SPITZENLÄUFERIN, DAS SIE SO ERKLÄRT: „ENTLANG DER STRECKE SIND IMMER WIEDER FREUNDE VON MIR GESTANDEN. ICH HAB JEDESMAL EINE RICHTIGE GÄNSEHAUT BEKOM- MEN VOR LAUTER FREUDE, WENN SIE MICH ANGEFEUERT HABEN.“ Nr. 3; Juni / Juli 2016 7

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