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SPORTaktiv Juni 2016

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® BIKE 4.800 KILOMETER

® BIKE 4.800 KILOMETER ZEIT ZUM ENTSPANNEN ... SEVERIN ZOTTER EXTREMRADSPORTLER AUS FERNITZ BEI GRAZ; FUHR BEIM „RACE ACROSS AMERICA“ MIT DEM RENNRAD IN 8 TAGEN 4.800 KILOMETER. WATCH 5 TH ELEMENT PRO THE ONE ® Technische Features: Abnehmbare Aero-Covers Safety QR Code exklusiv von Bollé Herausnehmbare LED All Seasons: Sommer sowie Winter-Lining im Lieferumfang enthalten Sonnenbrillen Garage Abnehmbares Visier Click-to-Fit TM System In 9 Farben und 2 Größen erhältlich Technische Features: Thermogrip ® Anpassbare Nasenpads Optische Präzision Hydrophobic / Oleophobic Anti-Fog Beschichtung Optics Control System ® - Wechselglassystem Auch in Sehstärke erhältlich Bei Sonnenaufgang durch das Monument Valley zu radeln, mit diesen imposanten Felsformationen, die man bisher nur aus Western gekannt hat – das war schon ein ganz besonderes Erlebnis“, erinnert sich Severin Zotter. Der Steirer hat im vergangenen Sommer das legendäre Langstrecken-Radrennen „Race across America“ gewonnen: Rund 4.800 km hat er in gut 200 Stunden zurückgelegt, ist also über 575 Kilometer am Tag auf seinem Rennrad gesessen. Für einen „Normal-Radler“ sind das kaum nachvollziehbare Distanzen, sozusagen eine unvorstellbare Quälerei. Nicht für Severin: „Ehrlich, 80 Prozent des Rennens haben mir wirklich Spaß gemacht. Wenn es gut rollt, durch eine wunderbare Landschaft – dann ist das fast wie Meditation.“ Woher kommt diese Begeisterung für diese Extremtouren am Rennrad, deren echte Dimensionen sich die meisten Menschen gar nicht vorstellen können? „Radfahren ist seit jeher ein Teil meines Lebens“, sagt Severin: „Und mich fasziniert immer noch, welche enormen Distanzen auf einem Rennrad in verhältnismäßig kurzer Zeit zurückgelegt werden können – auf der Basis rein körperlicher und mentaler Kraft“. Aber Severin – der gerade Vater geworden ist und auf eine Titelverteidigung beim RAAM verzichtet – kennt auch das andere Lager, die Mountainbike-Fraktion. Gut, auch dort gibt er sich eher die volle Dosis, wie jetzt im Juli die „Salzkammergut-Trophy-Extrem“ den mit 210 km und 7.000 Höhenmetern wohl längsten und anspruchsvollsten MTB-Marathon Europas. „Wenn ich mein Rennrad gegen das Mountainbike tausche, dann sind das auch für mich neue Bereiche, in die ich mich vorwage“, sagt Zotter, „aber immerhin konnte ich 2014, bei meinem ersten Trophy-‚Experiment‘ trotz vieler Anfängerfehler den 13. Platz belegen.“ Was macht nun mehr Spaß – Bike oder Rennrad? „Das sind für mich zwei völlig gegensätzliche Arten zu radeln“, stellt Severin fest: „Mountainbiken ist für mich vor allem Konzentration, jedenfalls auf dem Trail. Da muss ich immer aufpassen: Wo fahre ich, welche Linie wähle ich und so weiter. Wenn ich zwei Stunden auf einem anspruchsvollen Trail unterwegs war, bin ich nachher voll aufgedreht. Und FOTO: RAAM Bollé Cycling Bolle_Eyewear BOLLE.COM 68 SPORTaktiv

das macht mir auch durchaus Spaß.“ Das Rennradeln ist für Severin das genaue Gegenteil – vor allem bei seinen Langstreckenfahrten. „Auf dem Rennrad kann ich entspannen. Da ist nichts hektisch, das ist für mich reine Freude an der Bewegung, an der Geschwindigkeit. Und ich kann die Landschaft, die Umgebung genießen. Das geht auf dem Bike nur selten.“ Severin freut sich schon auf das „Race Around Austria“ im August, über 2.200 km und 28.000 hm. „Das ist das Ultra-Radrennen in Europa und noch dazu mein Heimrennen. Ich freu´ mich riesig drauf.“ Zotter startet im Zweier-Team, gemeinsam mit seinem Trainingspartner Lukas Kienreich. „Auch das ist für mich ein großer Unterschied: Mit dem Bike bist du Solist – Rennradfahren aber macht im Team noch mehr Spaß: Im Windschatten Tempo bolzen, oder auch mal die Beine hochnehmen, ein wenig plaudern, sich gegenseitig motivieren – das ist ein Feeling, das du dir nur auf dem Rennrad holen kannst.“ Tipps für Rennrad-Ein- und Umsteiger, Teil 1 Von der Sitzposition über die Lenkerhaltung bis zur Trittfrequenz DAS RICHTIGE RAD. Obwohl das ohnehin für jeden Radsportler klar sein sollte, wollen wir hier nochmals explizit drauf hinweisen: Damit beim Ein- oder Umstieg auf ein Rennrad der Spaßfaktor nicht von vornherein eingebremst wird, muss natürlich die „Rennmaschine“ körpergerecht angemessen sein. Klar: Für eine erste Testfahrt tut’s auch das Rad von einem Kollegen – vorausgesetzt, die Körpergröße ist halbwegs die gleiche. LANGSAM ANGEHEN. Wie schon gesagt: Der tiefe Lenker, die schmalen Reifen, die ungewohnte Haltung – das alles sind Faktoren, an die man sich auch als Mountainbiker erst gewöhnen muss. Darum: Lass dich nicht gleich zu hohem Tempo verleiten, weil der Renner so viel Speed macht, sondern geh‘ es gemütlich an. Behalte den Verkehr im Auge, fahr vorausschauend, achte auf die Straße und etwaige Problemstellen – auch im Sommer kann es glatt und rutschig sein. Und rechne immer mit Fehlern der anderen Verkehrsteilnehmer ... LENKERHALTUNG. Probiere ganz bewusst die verschiedenen Positionen am Lenkrad aus – also am Unterlenker, am Oberlenker, an den Bremsgriffen, damit du dich an das Handling in den verschiedenen Positionen gewöhnst. Das gilt vor allem auch für den Wechsel in der Bremsgriff-Haltung von der sitzenden Position in den Wiegetritt. SITZPOSITION. Für Rennradler lohnt es sich, an einer aerodynamischen Haltung zu feilen, um Energie zu sparen. Um windschnittig auf dem Rennrad zu sitzen, sollte der Oberkörper möglichst flach nach vorne, die Ellenbogen und die Knie leicht nach innen geneigt sein. Je größer die Sattelüberhöhung und je länger der Rahmen, umso aerodynamischer ist die Sitzposition. TRITTFREQUENZ. Im Sitzen liegt die ideale Frequenz als guter Richtwert bei 80 bis 90. Das geht natürlich nur mit entsprechend leichten Gängen. Und das ist ein Hauptfehler der Einsteiger: Viele fahren mit zu schweren Gängen, wodurch die Muskulatur deutlich schneller ermüdet. Im Wiegetritt sollte die Frequenz in etwa bei 70 Umdrehungen pro Minute liegen. WER SPORT TREIBT, BRAUCHT SIXTUS. Die Sport-Pfl egeserie mit der höchsten Dosierung an naturreinen ätherischen Ölen. AKTIVIERT, BELEBT UND REGENERIERT. VOR, WÄHREND UND NACH DEM SPORT

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