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SPORTaktiv Juni 2018

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MAKES ME STRONGER

MAKES ME STRONGER #TrueSwimmer obmann einen ersten Triathlon-Trainingsplan. Über vier Jahre hinweg hantelte sie sich vom ersten Sprinttriathlon bis zur ersten Ironman-Teilnahme 2012 mit 42 Jahren weiter. Und das alles bei immer besseren Platzierungen … In der Triathlon- und in der Extremschwimm-Szene kennt man Claudia Müller längst. Mit Aqua Sphere hat sie mittlerweile sogar einen Sponsor. Wenn sie von sich spricht, rutscht ihr schon mal das Wort „Profi“ über die Lippen – dabei arbeitet sie volle 40 Stunden pro Woche als Kinderbetreuerin, neben 10 bis 15 Stunden Training. Doch wenn sie bei einem Wettkampf mitschwimmt, oder bei einem Triathlon am Start ist, gehört sie heute zu den Favoritinnen, zumindest in ihrer Altersklasse. Ihr sportliches Motto: „Ich muss nichts machen – sondern ich darf. Jedes Training und jeden Wettkampf genieße ich.“ Ihr Ziel: „Meine Grenzen verschieben.“ Das gelingt ihr offenbar herausragend gut. Den Triple-Sieg 2015, 16 und 17 beim 24-Stunden-Schwimmen bezeichnet sie als ihren größten Erfolg – der einzige ist es bei Weitem nicht. An den Extremschwimm-Event tastete sie sich über die Staffel heran. Ihre Foto: Parktherme Bad Radkersburg

Claudia Müller beim 24-Stunden-Schwimmen in der Parktherme Bad Radkersburg für Licht ins Dunkel, mit den Promistartern Ivica Vastic und Sepp Resnik. ICH MUSS NICHTS SPORTLICH MACHEN, SONDERN ICH DARF. JEDES TRAINING, JEDER WETTKAMPF IST EIN GENUSS. Taktik im Einzel: 24 Stunden nie aus dem Wasser gehen – auch wenn Pausen erlaubt wären. Abgesehen von kurzen Ess- und Trinkpausen am Beckenrand schwamm Müller jedes Mal von 11 bis 11 Uhr durch. „Ich bin langsam, aber ausdauernd“, erklärt sie verschmitzt. Wobei: Ihre „optische Langsamkeit“ im Schwimmbecken ist auch ihrer hervorragenden Technik geschuldet. „Schwimmen ist zu 80 Prozent Technik.“ Heißt: Vergleichsweise sparsame Bewegungen reichen Müller zum ökonomischen Dahingleiten. Die einstige Schwimm-Autodidaktin ist heute auch Lehrwartin für Schwimmen und hilft in Kursen von Ex-Triathlonprofi Markus Strini auch anderen technisch auf die Sprünge. Claudia Müllers persönlicher Betreuer ist übrigens ihr Ehemann Günter: „Er unterstützt mich bei jedem Abenteuer und ist immer mit dabei.“ 670 Kilometer Anreise mit dem Rad 2017 stieg die Steirerin erfolgreich in die Freischwimmerszene ein: Schon im ersten Jahr beendete sie jedes Rennen der „Open Water Cup“-Serie, bei dem sie am Start war, unter den ersten Drei. Und sie ist immer für eine lässige sportliche Aktion gut: Zum Open Water-Bewerb am Bodensee reiste sie 670 Kilometer mit dem Rad an, auf vier Tagesetappen verteilt; vom Grundlsee radelte sie 220 Kilometer am Stück heim. Im Bodensee schwamm sie 16 Kilometer, mit Start um 5:30 Uhr: „Mein Ziel war, die Sonne im See schwimmend aufgehen zu sehen“. Eine Längsdurchquerung des Sees im Dreiländereck Vorarlberg-Deutschland-Schweiz steht übrigens noch auf ihrer To-do-Liste. Ein 65 Kilometer langes Unterfangen, das allerdings aufgrund der Strömungen und Wellen nur sehr selten gelingt. Ebenfalls im Vorjahr debütierte Müller im Eisschwimmen. Zur Vorbereitung watete sie im winterlichen Stainzbach, duschte kalt und holte sich Tipps vom Vorsitzenden des heimischen Eisschwimmer-Verbands Josef Köberl. „Tief in den Bauch einatmen, langsam ins Wasser gehen. Es funktioniert wirklich: 40, 45 Sekunden tut es weh, dann nicht mehr. Mit dem Startpfiff schießt sowieso das Adrenalin“, erklärt Müller. Bei der Eisschwimm-Premiere gelang ihr auch gleich ein Sieg: Die 1:23 min auf 100 m im Eiswasser wären für sie als Langdistanz-Spezialistin auch bei idealer Wassertemperatur eine sehr gute Zeit. Heuer war Claudia Müller Ende Mai – nach Redaktionsschluss – beim Glocknerman-Radrennen dabei. Sie rechnete mit einer 48-stündigen Nonstop-Fahrt, „auch für mich eine neue Erfahrung“. Für eine solche ist sie immer offen. Ein Fernziel hat sie sich schon gesetzt: 2020 findet in Bled in Slowenien die „Winterschwimm“-Weltmeisterschaft statt. Spätestens da will sie sich dann in einer Disziplin auch zur Weltmeisterin krönen. Keine Frage, dass der sportlichen Frohnatur auch das noch gelingen wird. WASSERSPORT UND PARTYSPASS Im Robinson Club Çamyuva in Kiris an der türkischen Riviera lassen sich Wassersport, Party und Entspannung perfekt kombinieren. Foto: Robinson Club Çamyuva Die Lage des Robinson Clubs Çamyuva: Über 100.000 m2 erstreckt sich das Gelände in einer großen Bucht, die an einem unberührten Bergvorsprung endet. Das dicht mit Pinien bewachsene Grundstück reicht bis zu einem breiten, herrlichen Kieselstrand. In diesem Sport & Fun-Club gibt es für alle ab 16 Jahren viel zu erleben. Für Wassersport sind die Bedingungen perfekt. Stand-up Paddling, Katamaransegeln und Windsurfen – such dir aus, was dir gefällt. Surfer und Segler freuen sich über ein optimales Windsurf- und Katamaran-Revier – Material dafür können Clubgäste kostenlos leihen. Gegen Gebühr kann man an Surf- und Katamarankursen teilnehmen. Sportliche erwartet auch Spaß beim Tennis, Fußball oder Beachvolleyball, dazu ein hochwertig ausgestattetes Fitnessstudio oder ein vielfältiges WellFit®-Angebot. Im WellFit®-Spa kann man dann relaxen, bevor es tanzend in die Nacht geht – das Motto: Sport ist Party und Party ist Sport! ROBINSON CLUB ÇAMYUVA Kiris, Türkische Riviera Beratung und Buchung im Reisebüro oder unter www.robinson.com SPORTaktiv 145

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