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SPORTaktiv Juni 2019

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ES KANN EINE NETTE

ES KANN EINE NETTE ABWECHSLUNG SEIN. SPASS UND GENUSS SOLLEN JA AUCH NICHT ZU KURZ KOMMEN. SONNENGRUSS UND YOGAFRÜHSTÜCK Auf der Schmittenhöhe kann man im Sommer jeden Mittwoch mit einer Yoga-Lektion in den Tag starten. ZELL AM SEE. Vor der Kulisse von 30 Dreitausendern den Tag mit einer gemeinsamen Yoga-Session begrüßen. Klingt gut? Auf der Schmitten in Zell am See ist dies jeden Mittwoch zwischen 3. Juli und 28. August möglich. Um 8.30 Uhr ist Treffpunkt bei der Talstation Schmittenhöhebahn, nach der Auffahrt starten die „Yoga am Berg“-Lektionen um 9 Uhr. Die Teilnahme ist im Bergbahn-Ticket inkludiert. Nach rund zwei Stunden steht optional noch ein gemeinsames Yoga-Frühstück im FRANZL auf dem Programm. www.schmitten.at Foto: Schmittenhöhebahn AG tensität deutlich reduziert werden“, erklärt Fritz. In der Phase werden viele Leute krank, weil sie zu wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen. Die wiederum sind im alkoholfreien Bier ja auch enthalten. „Es wird also vielleicht ein Zusammenspiel der Polyphenole mit den Kohlenhydraten sein, der diesen Effekt erzielt“, glaubt Fritz. Der Effekt auf die verringerten Atemwegsprobleme geht mit der entzündungshemmenden Wirkung einher. „Läufer haben nun einmal meistens Probleme mit Schnupfen, Halsund Rachenerkrankungen.“ Angeblich soll Xanthohumol, jenes Polyphenol, das via Hopfen im Bier enthalten ist, auch Leberkrebszellen abtöten und sogar die Gewichtszunahme bei Überernährung verhindern. Davon will Experte Robert Fritz nichts wissen. Erstens weil es nicht wissenschaftlich belegt sei, zweitens „weil das ein sehr sehr heikles Thema ist, mit dem nicht zu spaßen ist“. Bleibt noch die Frage der Zusammensetzung des beliebten Gerstensafts. Also, ob Bier tatsächlich isotonisch ist. Bei isotonischen Getränken ist das Verhältnis von Nähr- und Mineralstoffen zu Flüssigkeit gleich dem des menschlichen Blutes. „Viele Biere sind aber eher hyperton, haben also mehr gelöste Teilchen als das Blutplasma“, erklärt Fritz. Sie werden also nicht so gut und schnell aufgenommen. Ein Blick auf das Etikett kann helfen. Bei bis zu 5 Gramm Kohlenhydrate (in Form von Glucose) pro 100 Milliliter spricht man von einem isotonischen Getränk. Unser alkoholfreies Testbier kommt auf 5,3 Gramm. „Das ist okay“, sagt Fritz. Natürlich empfiehlt der Mediziner kein Bier als Sportlergetränk. „Mit einem guten Sportgetränk ist man immer noch besser dran.“ Aber: „Es kann eine nette Abwechslung sein. Schließlich sollen im Leben ja auch der Genuss und der Spaß nicht zu kurz kommen.“ Was das alkoholfreie Bier aber bewirken kann: dass man weniger Bier mit Alkohol trinkt, weil der erste Gusto schon gestillt ist. „Und auch das ist ja ein positiver Effekt.“ In diesem Sinne: Prost! Foto: Getty Images 34 SPORTaktiv

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