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SPORTaktiv Juni 2019

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Von erfolgreichen

Von erfolgreichen Sportlern wie Michael Weiss empfohlen © Daniela Kaiser steigert stärkt wirkt Härter trainieren und dabei gesund bleiben! Linderung von Magen-Darm- Beschwerden beim Sport. Unterstützung der Regenerationsund Leistungsfähigkeit. Positiver Einfluss auf das Immunsystem. Medizinprodukt: Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung (Etikett) genau. Seite, waagrecht im Seil liegen. Da sind Bauch- und Rumpfmuskeln gleich auf Brenntemperatur. Wie gut, dass darauf der Workshop beim „Iceman“ folgt. Hinter dem Spitznamen verbirgt sich der Niederländer Wim Hof. Er ist unter anderem einen Halbmarathon nördlich des Polarkreises gelaufen. Barfuß. Und einmal knapp zwei Stunden in einem Container voller Eiswürfel gestanden. Mit Atem- und Konzentrationsübungen bereitet er auch uns auf ein Eisbad vor. Drei Minuten bei zwei Grad kaltem Wasser. Geht. Am Ende steht die Erkenntnis, dass der Geist den Körper kontrolliert. Eine prägende Erfahrung. In Porec beginnt der Tag mit einem Morgenlauf am Strand, auf einen kurzen Abstecher in die Altstadt und wieder retour. Fünf Kilometer, danach sind Körper und Geist munter und freuen sich auf das Frühstück. Wem um 6.45 Uhr nicht nach Laufen ist, der kann bei Harald Hoffelner mit Balanceübungen starten. Einbeiniges Mobilisieren von Sprung- und Kniegelenken, Gleichgewicht halten mit geschlossenen Augen, sanftes Training für Ad- und Abduktoren. Danach fühlt man sich gut geschmiert, gelenkig, mobil und bereit für das eigentliche Lauftraining. Balance ist alles. Alle schaffen die zehn Meter am Hochseil hinter den Artisten. Vormittags und nachmittags geht es zur Sache. Mit einem Plan, den die sechs Trainer für die jeweiligen Gruppen abgestimmt haben – und auch zu adaptieren bereit sind, wenn sich Soll- und Istzustand nicht decken. „Wir haben ihn auch so abgestimmt, dass du dich nicht schon am zweiten Tag abschießt, wie das oft der Fall ist“, sagt Hoffelner, der die gemütliche Gruppe anführt. „Alle sollen auch die letzte Einheit am Freitag noch mit Freude und ordentlich machen können. Dann haben wir unser Ziel erreicht.“ Der Erfolg gibt ihm recht. Viele sind Stammgäste und zum dritten, vierten, fünften Mal dabei. Stabi, Plank, Hopserlauf Wir in der mittleren Gruppe starten mit einem Fünf-Kilometer-Lauf im etwas schnellerem Tempo, danach wird gedehnt, am Nachmittag wartet ein Regenerationslauf und davor: Stabi-Training in der Wiese. Bauch, Rumpf, Rücken mit Plank-Versionen. In der Gruppe geht es leichter und man hofft, das gemeinsame Erlebnis so positiv abzuspeichern, dass man die Übungen zu Hause in den Laufalltag integriert. Am zweiten Tag dann: Lauf- www.panaceo-sport.com

ABC auf der Bahn. Trippelschritte, Hopserlauf, anfersen. Immer 50 Meter, danach locker zum Start gehen. „Du merkst da keinen direkten Erfolg“, sagt Trainer und Triathlet Philipp. „Aber wenn du das regelmäßig machst, verbessert sich dein Laufstil und alles geht besser.“ Wiederholung ist die Mutter des Lernens. Memo an mich: unbedingt beibehalten. Lieber zehn Minuten weniger laufen, als auf regelmäßiges Lauf- ABC verzichten. Und weil wir gerade auf der Bahn sind: Noch etwas, dass man alleine und vor allem ohne Ziel vor Augen kaum macht: Intervalltraining. Fünf Mal 400 Meter mit zwei Minuten Pause stehen auf dem Plan. Balance und Koordination kann man auch ohne Kletterseil und Hauswand trainieren. Mit der aus dem Fußball bekannten „Koordinationsleiter“ zum Beispiel, die auf dem Boden ausgelegt wird und über die es dann in schnellen Trippelschritten geht. Oder mit der guten alten Springschnur. Dazwischen ist immer genug Zeit für Regeneration – ein wesentlicher Bestandteil für sportliche Leistung, der aber gerade im Hobbybereich oft viel zu kurz kommt. In einem Laufcamp ist bewusst Zeit dafür. Mittagsschläfchen? Unbedingt. Oder einfach am Strand sitzen, auf das Meer schauen und die Seele baumeln lassen. Auch der Geist braucht eine Auszeit vom Alltag und ohne mentale Stärke lassen sich auch Laufbewerbe nur schwer bewältigen. Dazu kommt in beiden Camp-Versionen der Austausch mit Gleichgesinnten, das Gefühl, mit fremden Menschen eine Verbindung zu haben, einen kleinsten gemeinsamen Nenner quasi – auch etwas, das die Moral fördert und die Überwindung zu härteren Einheiten erleichtert. Egal, ob De-luxe-Variante oder trainingslastiges Camp – beides macht Spaß und ist Aktivurlaub mit nicht zu unterschätzendem Erholungsfaktor samt Leistungssteigerung. Und so nebenbei rücken auch die Rundum-Aspekte des Lauftrainings wieder ins Bewusstsein. Hoffentlich denke ich wirklich jede Woche an Stabi, Kraft, Balance und Lauf-ABC – und nicht erst wieder in der Karwoche beim Laufcamp. Sinne schärfen und Körper regenerieren im Eisbad. Drei Minuten bei zwei Grad? Mit der richtigen Vorbereitung schaffbar. Echt. präsentiert von Wiener Städtische City Run 5.0 Die perfekte Möglichkeit gemeinsam mit Freunden oder Kollegen die Grazer Innenstadt zu erkunden. Datum: Samstag, 12. Oktober 2019 Beginn: 17.30 Uhr Start/Ziel: Oper Graz Distanz: 5,0 km Kombiwertung mit Grazer Businesslauf Foto: GEPA/Hans Oberlaender Alle Infos unter: www.grazmarathon.at vom 11. bis 13. Oktober 2019

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