Aufrufe
vor 6 Monaten

SPORTaktiv Juni 2019

  • Text
  • Sport
  • Gehirn
  • Profisport
  • Triathlon
  • Outdoor
  • Biken
  • Fitness
  • Juni
  • Magazin
  • Bewegung
  • Laufen
  • Musik
  • Sportaktiv

„RUSSLAND LIEGT SCHON

„RUSSLAND LIEGT SCHON HINTER UNS“ ELIAS LANG UND FABIO TRENN SIND AM 10. MÄRZ IN GRAZ AUFGEBROCHEN. BIS ZUM HERBST WOLLEN SIE IN TOKIO SEIN. EIN ZWISCHENBERICHT AUS KASACHSTAN. VON CHRISTOPH HEIGL Was für ein Abenteuer! Zelten mitten im Irgendwo und ein Leben auf dem Fahrrad für viele Monate. 14.000 Kilometer, 12 Länder, von Graz bis Tokio. Mit dem Fahrrad. Als Fabio und Elias im März aufgebrochen sind, standen sehr viele Fragezeichen im Raum. Raus aus Österreich, rein nach Ungarn, schon stellten sich erste Beschwerden durch das ungewohnte und stundenlange Radfahren ein. Aufgeben? Sicher nicht! Zweifel? Sicher nicht. Und auch wenn es wohl übertrieben wäre, zu behaupten, dass das Ziel der jungen Abenteurer bereits am Horizont auftaucht, haben sie dennoch Tokio vor Augen und erstaunlich viele Kilometer (knapp 3800 km Ende Mai) und Erlebnisse gesammelt. „Das Geilste war auf jeden Fall der Grenzübertritt nach Russland“, berichtet Fabio. „Einfach zu wissen, dass man es mit dem Rad von Graz nach Russland geschafft hat.“ Dabei darf angemerkt werden, dass die beiden Jungs keine Sportler sind und vor dem Antritt der Reise auch kein Training irgendeiner Art gemacht haben. Außer, sich voll auf die Challenge einzulassen. Wohl mehr wert als trockene Kilometer am Ergo und ein paar Kniebeugen. „Was auch sehr beeindruckend war, war der Landschaftswechsel“, erzählt Fabio. „Ab Wolgograd wurde es immer steppenartiger, der Sommer erreichte uns früh mit heißen 30 Grad.“ Über Achtubinsk ging es östlich der Wolga Richtung Astrachan und rein nach Kasachstan. Die endlosen Weiten waren eine gute Vorbereitung auf die kommenden Monate in Kasachstan, Usbekistan und Tadschikistan. Die Zeiteinteilung? „Bis 6.September müssen wir in China einreisen.“ Die beiden Grazer reisen nur mit ihren Rädern, übernachtet wird im Zelt. Ab und zu werden sie aber eingeladen oder genehmigen sich eine Unterkunft. Elias schmunzelt: „Immer öfter, wenn wir in einem Hostel sind oder eingeladen werden, merke ich, wie mir das Zelt und das abenteuerliche Leben abgeht. Für mich ist unser alltägliches Fahrradleben jetzt schon das normalste der Welt. Jeden Abend neue Zeltplätze zu finden, jeden Tag zu hundert Prozent ausnützen. Das bedeutet für mich, wirklich zu leben.“ Folgen kann man Elias und Fabio auf Instagram und auf ihrer Website: Instagram: „graz.tokyo“ http://graztokyo.blogspot.com/ Fotos: Elias Lang, Fabio Trenn 86 SPORTaktiv

NEVER STOP EXPLORING. PROWLER SONIC 12 KTM-BIKES.AT

Magazin

SPORTaktiv April 2016
SPORTaktiv 1 2016
SPORTaktiv Bikeguide 2016
SPORTaktiv Laufguide 2016
SPORTaktiv Winterguide 2015