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SPORTaktiv Laufguide 2016

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Dieses Special bringt nochmal auf den Punkt, wieso das Herumtigern – sei es nun auf Asphalt oder im Gelände – einem Jungbrunnen gleichkommt, schlank macht und ein Naturerlebnis ist. Außerdem erklären wir dir mal ganz genau, was dein Laufoutfit – von der Jacke bis zur Socke – so alles können muss.

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RUN SPECIAL ULTIMATE GRIP CONCEPT ULTIMATE GRIP CONCEPT Für Florian Neuschwander ist Laufen einfach „eine coole und lässige Angelegenheit“. Und genau so sollte man auch an die Sche herangehen ... spontan 100 km gelaufen, von meinem Wohnort Trier zu meiner Mama ins Saarland. Um 8 Uhr morgens ging’s los, über insgesamt 3.000 Höhenmeter. Am Nachmittag bin ich, nach 7:59 Stunden, angekommen. Mama war sprachlos. Und die Fans deines Lauf-Blogs? Die haben sich auch gefreut. Weil ich die Route veröffentlicht hatte, waren sogar einige von ihnen an der Strecke und sind ein paar Abschnitte mitgelaufen. So war’s nicht so langweilig. Welche Läufe sollen noch kommen? Wo ist dein ganz persönliches Ziel? Oh, ich habe noch einiges vor. Der „Comrades Marathon“ in Südafrika über 89 km, mit fast 20.000 Teilnehmern der größte Ultramarathon der Welt. Der „Leadville 100 Run“ in Colorado über 160 km würde mich auch reizen, ebenso der „Western States Endurance Run“ in Kalifornien. Und wenn ich dann noch laufen kann, wäre der „Ultra-Trail du Mont-Blanc“ ein genialer Höhepunkt. Das sind 168 km mit 9.000 Höhenmetern. Ehrlich, kann man bei so einer Tortur noch lässig bleiben? Ich werd’s versuchen … FOTO: Neuschwander 24 SPORTaktiv

Fit mit Sumi ... beat the city presented by IN DER SPORTSZENE GEHT ES RICHTIG APP KARIKATUR: Petar Pismestrovic ZUM THEMA „APPS UND WEARABLES“ fällt mir zunächst ein, dass ich Besitzer einer Suunto-GPS-Uhr bin und ich die dazugehörige „Movescount“-Plattform eine Zeit lang mit Interesse ausgetestet habe. Da kannst du dich komplett austoben, was Lauf- und Trainingsdaten betrifft, jedes Detail abspeichern und auswerten. Und man kann – falls man das will – seine persönlichen Leistungsdaten auch öffentlich preisgeben und sich mit anderen matchen. Schon faszinierend, wie viele Funktionen Uhr und Plattform haben. Ähnliches gilt auch für die vielen Lauf-, Fitness- und sonstigen Sport-Apps. Allerdings muss ich auch zugeben, dass bei mir bald wieder die Luft draußen war. Sprich: Nach einiger Zeit hab ich wieder aufgehört damit, meine Daten abzuspeichern. Irgendwie widerspricht das Sammeln von Leistungsdaten halt meinem Gefühl, das mir sagt, dass ich nach meiner Zeit als Leistungssportler nur mehr ungezwungen und „unbeaufsichtigt“ Sport betreiben will – wann, wie und wo es mir gerade Spaß macht. Aber mein persönliches Empfinden soll hier nicht der Maßstab sein. Ich weiß von vielen, dass sie sich eine App heruntergeladen haben oder dass sie ihre aufgezeichneten Trainingsdaten online verwalten. Bei den Marathons und Volksläufen, an denen ich im letzten Jahr teilgenommen habe, hat die Zahl derer, die ihr Smartphone im Oberarm-Tascherl mitgetragen haben, sprunghaft zugenommen. Der Boom war und ist nicht zu übersehen. Im digitalen Zeitalter motiviert das Sammeln und Veröffentlichen von Trainingsdaten eben viele. Sich selbst auf Social-Media-Plattformen zu präsentieren, gehört ja offensichtlich für ebenso viele dazu. Die gesammelten Laufkilometer zu veröffentlichen und sich am Zuspruch von Gleichgesinnten zu freuen, ist sicher nichts Verwerfliches. Nicht zu vergessen die Fitness armbänder: Wenn die Tag und Nacht gesammelten Bewegungs- und Gesundheitsdaten der persönlichen Motivation dienen, na, dann kriegen auch diese Bänder gerne meinen Segen. Also, auf den Punkt gebracht: Ich persönlich verwende derzeit nichts in dieser Richtung – es deshalb als unnötige Spielerei abzutun, wäre aber keineswegs in Ordnung. Es gibt ja sogar schon Studien, wonach noch nie so viele Junge wie derzeit gelaufen sind. Auch, weil ihnen die digitalen Begleiter Spaß machen. Daher: Wenn etwas die Menschen zum Sport, zur Bewegung, zu einem gesünderen Lebensstil oder einfach nur ins Freie hinaus bringt, dann kann ich das eigentlich nur gut finden. Kurz noch zu „Runtastic“, das ja nun auch Kooperationspartner von SPORTaktiv ist: Hut ab, was da aus dem Nichts geschaffen wurde! Da können die vier Gründer mit Recht stolz darauf sein. Momentan ist die oberösterreichische App-Schmiede ja echt in aller Munde. Sich in einer schnelllebigen technologischen Zeit auch langfristig zu behaupten, ist freilich sicher noch einmal eine große (sportliche) Herausforderung. Apropos schnelllebig: Ich bin auch überzeugt, dass es bald wieder etwas Neues geben wird, von dem man heute noch gar nichts ahnt. Und wer weiß, vielleicht packt mich dann auch wieder einmal das „digitale Fieber“ – und ich steig wieder mit ein ... CHRISTOPH SUMANN war als Biathlet viele Jahre Weltklasse. Nun ist er selbst aktiv in der Hobbysportszene unterwegs und notiert hier für die SPORTaktiv-Leser seine Erlebnisse, seine Eindrücke – und seine Tipps. 1 HINDER- NISSE 11. J u n i 2016 Graz-Innenstadt Start: 17:00 Uhr Ein Event von: Nr. 1; Februar / März 2015 25

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