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SPORTaktiv Laufguide 2016

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Dieses Special bringt nochmal auf den Punkt, wieso das Herumtigern – sei es nun auf Asphalt oder im Gelände – einem Jungbrunnen gleichkommt, schlank macht und ein Naturerlebnis ist. Außerdem erklären wir dir mal ganz genau, was dein Laufoutfit – von der Jacke bis zur Socke – so alles können muss.

1 . 0 D A S L O G O E X

1 . 0 D A S L O G O E X E MPLARI SCH M I T E I N E M S P A R T E N ZUSA T Z 1 . 0 D A S L O G O E X E MPLARI SCH M I T E I N E M S P A R T E N ZUSA T Z er_neu_148x240_2015.indd 1 12.08.15 11:16 148x240_2015.indd 1 12.08.15 11:16 www.wachaumarathon.com w.wachaumarathon.com 17./18. September 2016 www.wachaumarathon.com 17./18. www.wachaumarathon.com September 2016 www.wachaumarathon.com der_neu_148x240_2015.indd 1 12.08.15 11:16 www.wachaumarathon.com 0_2015.indd 1 12.08.15 11:16 _148x240_2015.indd 1 12.08.15 11:16 _148x240_2015.indd 1 12.08.15 11:16 1 12.08.15 11:16 1. Ein Laufevent dauert ein oder zwei Tage. Aber wann beginnnt so eine Veranstaltung wirklich, ab wann ist man als Veranstalter voll damit beschäftigt? 2. Wie viele Menschen sind involviert, damit der Lauf über die Bühne gehen kann? 3. Was hat sich im Lauf der Zeit in Sachen Umfang, Aufwand, Bürokratie etc. verändert? 4. Wann sind für Sie als Veranstalter die Anspannung und der Druck am größten? 5. Und wann lehnt man sich zurück und genießt? Mit dem Startschuss, bei der Siegerehrung oder erst, wenn alles abgebaut ist? 6. Das Schöne am Veranstalten eines Lauf events ... 7. Und was waren bisher für Sie echte „Magic Moments“? 8. Am nervigsten für einen Veranstalter ist ...? 12.08.15 11:16 12.08.15 11:16 9. Warum sollte man gerade bei Ihrem Event mitlaufen? 12.08.15 11:16 HEIKE HAUSBERGER, 51, Beruf: Pflegehelferin. Seit der ersten Veranstaltung im OK-Team des Achenseelaufs (T). Termin: 3./4. September. 2016 Web: achenseelauf.at 1. Sobald der aktuelle Achenseelauf beendet ist, wird gleich wieder mit der Arbeit für den nächsten begonnen: angefangen von der Nachbesprechung im OK-Team über Abrechnungen, Dankschreiben und dann bereits die ersten Planungen fürs nächste Jahr. 2. Elf Personen im OK-Team, dazu kommen 350 ehrenamtliche Helfer. 3. Es wird immer zeit- und auch kosten intensiver, die Veranstaltung mit diesem hohen Niveau – vom Startgeschenk über Verpflegung, Duschen bis zu den Sicherheitsvorkehrungen und vieles mehr – zu erhalten, ohne dass das Startgeld für den Läufer zu hoch wird. 4. Während der Startnummernausgabe, ob alles reibungslos funktioniert. Und natürlich während der gesamten Veranstaltung – dass diese vor allem unfallfrei verläuft. 5. Wenn die Blaulichtorganisationen melden, dass wirklich nichts passiert ist! 6. ... sind die zufriedenen, teilweise überglücklichen Teilnehmer, wenn sie das Ziel – oder besser gesagt ihr persönliches Ziel erreicht haben. 7. Als ich einen beeinträchtigten Läufer begleiten durfte, der mir dann im Ziel mit Tränen in den Augen um den Hals gefallen ist. Oder auch, als wir bei einem Wetterumsturz blitzartig 2.000 Rettungsdecken bereitstellen konnten. 8. ... beim Achenseelauf eigentlich nichts! Bei uns sind alle bemüht, freundlich, hilfsbereit, kompetent und sachlich zu bleiben. 9. Der Achenseelauf gilt zu Recht als der „schönste Panoramalauf“ Österreichs. Mit all seinen fleißigen Helfern ist er ein wunderschönes, einzigartiges Lauferlebnis. 58 SPORTaktiv

FOTOS: privat RUDI WEBER, 50, Leiter der Therapie abteilung Parktherme. Seit 15 Jahren Veranstalter des „Parktherme Wüstenlaufs Bad Radkersburg“. Termin: 4. Juni 2016 Web: parktherme.at 1. Immer im September des Vorjahres, also Monate vor dem Rennen. 2. Beim Wüstenlauf selbst sind dann etwa 200 Personen als Helfer dabei. 3. Die Anmeldungen werden immer kurzfristiger; für die Sponsorensuche müssen ganz konkrete Leistungen definiert werden – und die Erbringung dieser Leistungen muss genau dokumentiert werden. Die behördlichen Auflagen vor allem für das Rahmenprogramm werden immer aufwendiger. Positiv: Immer mehr Teilnehmer verbinden den Lauf mit ein paar Tagen Urlaub in der Region Bad Radkersburg. 4. Eigentlich schon bei der Erstellung des Programms und des dazu notwendigen Budgets ca. sechs Monate vor der Veranstaltung. Und dann so drei Tage davor. Der Lauftag ist gar nicht mehr so arg, man hat ja Gott sei Dank sein Team; da bleibt nur das Wetterzittern, aber auch da muss man es nehmen, wie es kommt. 5. Für mich ist der Zeitpunkt der Entspannung mit dem Ende der Siegerehrung gegeben. Dann wartet ein gutes Krügerl Bier als Belohnung auf mich – können aber auch zwei werden ... 6. Für mich persönlich? Zu sehen und zu spüren, wie sich TeilnehmerInnen, Helfer und Bewohner der Region über eine gelungene Leistung freuen und stolz auf dieses Gemeinschaftserlebnis sind. 7. Das ist, wenn schwarze Gewitterwolken aufziehen, übers Radio Unwetterwarnungen kommen, aber der Lauf wie durch ein Wunder verschont bleibt. Wir hatten bisher immer Wetterglück! 8. ... wenn Teilnehmer erst kurz vor dem Start Startpaket und Startnummer abholen, wird es für allel sehr stressig. 9. Es ist einfach das Gesamtpaket – samt Regeneration in der Parktherme, dem „Wüstenfest“, der speziellen Kulinarik –, das die Läufer begeistert. MARTIN KROISSENBACHER, 40, Marketing Manager. Seit 10 Jahren Organisator von „KärntenLäuft“. Termin: 19.–21. August 2016 Web: kaerntenlaeuft.at 1. Terminfixierungen sind schon 14 Monate vorher notwendig. Dann geht es nach einer kurzen Pause nach dem Event direkt mit den Vorbereitungen für das nächste Jahr los. Intensiv wird es 6 Monate vor dem Event. Als Event-Organisator muss man auch Idealist sein – wer mit einer 40-h-Woche rechnet, dem wird kein großer Wurf gelingen. 2. Rund 350 im unmittelbaren Event- Zeitraum. Ein Kernteam von rund 12 Mitarbeitern ist mittelfristig mit dem Projekt beschäftigt, drei bis vier ganzjährig. 3. So ziemlich alles. Mit der immer besseren Qualität ging auch ein grober Kostenschub einher. Natürlich gibt es auch bürokratischen Mehraufwand, aber einiges davon kommt in Form von höherer Sicherheit wieder retour. 4. Besonders dann, wenn noch wesentliche Komponenten fehlen oder nicht ins Gesamtgefüge passen wollen. Dann steht und fällt ein Projekt mit den richtigen oder falschen Entscheidungen. 5. Bei mir ist es der Moment, wenn vor der Siegerehrung der hoffentlich gute Report des Erste-Hilfe-Teams einlangt. Es gibt nichts Schöneres, als wenn eine sportlich und organisatorisch erfolgreiche Veranstaltung auch in gesundheitlicher Sicht positiv verlaufen ist. 6. Die positive Energie, die beim Kontakt mit den vielen Teilnehmern, Partnern und Sponsoren pulsiert. Und die Bestätigung, was man mit so einem Event alles sowohl kurz- als auch langfristig bewegen kann. 7. Die Feiern zwei Tage nach dem KärntenLäuft-Event. Da lassen wir die ganze Crew hochleben und genießen das gemeinsam Erlebte. Da ist immer sehr viel positive Energie mit im Spiel. 8. ... so manches. Doch das verblasst rasch neben den vielen positiven Emotionen – wir lassen uns von nervigen Dingen nicht aus dem Konzept bringen. 9. Einfach aus purer Lust und Freude am Laufen. FOTO: Tecnica TECNICA INFERNO XLITE 3.0 GTX Trocken und trittsicher durchs Gelände. FÜR GELÄNDELÄUFER, die auch im Winter nicht auf ihr Training verzichten wollen, hat Tecnica den widerstandsfähigen Inferno XLITE 3.0 GTX entwickelt. Die leichte 3-Layer-Konstruktion des Laufschuhs besteht aus nahtlosem PU-Material, Nylon sowie einem Socken aus wasserdichter und gleichzeitig atmungsaktiver Gore-Tex®-Membran. Damit umschließt der Schuh den Fuß optimal. Auf glattem Untergrund sichert die spezielle Vibram®-Sohle Läufern einen festen Tritt. Die aufgebogene Sohle des sogenannten „Tecnica Rolling Systems“ (TRS) fördert eine runde Laufbewegung und gibt bergab Sicherheit. Gepaart mit der effektiven Dämpfung der EVA-Zwischensohle schont das TRS Knochen und Gelenke. Sicheren Halt am Mittelfuß und gleichzeitig Bewegungsfreiheit in der Zehen- und Schaftpartie garantiert das von Tecnica entwickelte Wrap’n’Free-System. www.tecnica.it ANZEIGE Nr. 1; Februar / März 2016 59

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