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SPORTaktiv Magazin Februar 2017

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BIKE & TRIATHLON Ruf der

BIKE & TRIATHLON Ruf der Ferne FÜR VIELE RENNRADFAHRER, MOUNTAINBIKER UND TRIATHLETEN ist ein Frühling ohne Trainingscamp im Süden undenkbar. Aber egal, ob ihr dem Ruf der Ferne schon erlegen seid – oder diese Geschichte bei euch erst die Lust dazu weckt: Unser Trainingsexperte Herwig Reupichler hat die besten Tipps zum Thema Frühlings-Trainingslager parat. Zur Organisation und zu den Campzielen genauso wie zur Trainingsgestaltung im Camp. FOTOS: xxx FOTO: istock TEXT: Herwig Reupichler 130 SPORTaktiv

Nr. 1; Februar / März 2017 131 Vom physiologischen Standpunkt aus ist ein Indoortraining auf dem Rollentrainer oder Fahrradergometer gleichwertig mit einer Landstraßenrunde mit Meerblick. Allerdings ist auch die Psyche ein wichtiger Teil der sportlichen Leistungs- und (gerade im ambitionierten Hobby-Ausdauersport wichtig) Leidensfähigkeit. Daher zieht es mitteleuropäische Rennradfahrer, Mountainbiker sowie Triathleten in diesen Wochen völlig zu Recht oft in südlichere Gefilde. Der Vorteil eines Trainingscamps liegt aber auch im Abstand zum Alltag. Unter Urlaubsbedingungen kann man sich voll auf das konzentrieren, was für den Sport wesentlich ist. Nämlich aufs Trainieren, aufs Essen und Trinken und aufs Schlafen. Kein Job, keine familiären Verpflichtungen, kein Haushalt lenken ab. Und ein Trainingscamp im Süden soll für Freizeitsportler nicht zuletzt auch eine Belohnung sein. Dafür, dass man im Herbst und Winter im Fitnessstudio, auf der Walze oder bei Minusgraden am Rad heldenhaft sein Trainingspensum abgepult hat. DIE CAMPPLANUNG Damit sich der Trip in die Ferne aber auch wirklich auszahlt, im Camp alles passt und es den maximalen Effekt bringt, tut man gut daran, sich vorab ein paar Gedanken zu machen. Das betrifft die Wahl der Destination und die Organisation genauso wie die Trainingsgestaltung im Camp, die mit jener zu Hause abgestimmt sein will. Punkte wie Reisedauer, Anreiseart (per Auto oder Flugzeug?), klimatische Voraussetzungen, Unterkunft, Straßen- und Verkehrsverhältnisse wollen individuell berücksichtigt und in die Planung miteinbezogen sein. Auch über das kulinarische Angebot oder die Frage: „Rad mitnehmen oder vor Ort leihen?“ sollte man sich Gedanken machen. Nicht zuletzt fließt natürlich das persönliche Budget in die Überlegungen mit ein. Und weil es bei der Planung auch für Rennradfahrer, Mountainbiker und Triathleten durchaus im Detail Unterschiede gibt, wollen wir die Geschichte nun sozusagen „dreiteilen“ – und euch zielgruppenspezifisch mit den wichtigsten Tipps versorgen:

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