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SPORTaktiv Magazin Februar 2017

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* ERNÄHRUNG MIT DEM

* ERNÄHRUNG MIT DEM WINTERSPORTSCHUTZ SICHER WIEDER NACH HAUSE: Für jeden der passende Schutz! Kohlenhydrat-, Protein- und Fettlieferanten auf einen Blick: Der menschliche Körper benötigt alle drei Makronährstoffe in gut abgestimmter Zusammensetzung und in hoher Qualität. Mit dem Wintersportschutz sind Sie im Falle eines Unfalls bestens versichert: • schneller und einfacher Abschluss • keine automatische Verlängerung • Übernahme von Bergungsund Rettungskosten • Übernahme von Kosten für kosmetische Operationen • Ersatz für beschädigte Ausrüstung und Selbstbehalte Jederzeit online und mobil abschließbar unter wintersportschutz. nuernberger.at * Versicherer ist die GARANTA Versicherungs-AG Österreich, A-5020 Salzburg, Firmenbuchnummer 145878b, eine Zweigniederlassung der GARANTA Versicherungs- AG, D-90334 Nürnberg. Die GARANTA ist ein Unternehmen der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe. ren. Gute Proteinlieferanten sind Eier, Milch und Milchprodukte, Fleisch, Fisch, aber auch Hülsenfrüchte und Getreide. Enthält ein Lebensmittel alle Aminosäuren in ausreichender Menge, spricht man von hoher biologischer Wertigkeit. Durch Kombination von Lebensmitteln kann dieser Wert noch erhöht werden – ein Beispiel: Kartoffel mit Ei, Hülsenfrüchten oder Milch(-produkten). Allgemein wird eine tägliche Proteinzufuhr von 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen. FETTE: Auch sie tragen wesentlich zur Energieversorgung des Körpers bei. Sie liefern mehr als doppelt so viel Energie wie die vergleichbaren Mengen an Kohlenhydraten oder Proteinen. Sowohl gesättigte, wie auch einfach ungesättigte Fettsäuren können vom Körper selbst gebildet werden. Sie sind daher „nicht essenziell“ – sie müssen nicht unbedingt mit der Nahrung zugeführt werden. Im Gegensatz dazu können bestimmte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren nicht vom Organismus hergestellt, müssen also dem Neu: das ÖGSE-„Lehrbuch der Sporternährung“ DIE „ÖSTERR. GESELLSCHAFT FÜR SPORT ERNÄHRUNG“ hat es sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Forschung weiterzugeben. Zielgruppen sind Ernährungs- und Sport experten genauso wie Leistungs- und Hob bysportler. GANZ NEU ERSCHIENEN ist das von der ÖGSE herausgegebene „Lehrbuch der Sport ernährung“. In 25 Kapiteln fassen die Autoren, den Ist-Stand der (Sport-)Ernährungsforschung zusammen. Das Buch ist im Clax-Fachverlag erschienen und ist bei der ÖGSE zu beziehen. Preis: € 98,– Organismus über die Nahrung zugeführt werden. Ernährungsphysiologisch wichtige Fettquellen sind daher pflanzliche Öle, Samen und Nüsse sowie Fisch. Diese sind reich an (mehrfach) ungesättigten Fettsäuren. Vor allem tierische Fette, wie Butter, Schmalz, fettreiche Milch und Milchprodukte sowie Fleisch liefern dagegen große Mengen an gesättigten Fettsäuren und sind daher sehr sparsam zu verwenden. Zur Orientierung: Maximal 30 Prozent der Nahrungsenergie sollten bei Personen mit mittlerer körperlicher Aktivität aufgenommen werden. Der Artikel fasst Inhalte aus dem neuen von der ÖGSE herausgegebenen „Lehrbuch der Sporternährung“ zusammen. Konkret aus den Kapiteln „Ernährungslehre-Basisernährung“ und „Weightmanagement“ der Autoren MMag. Sonja Lackner, Mag. Dr. Sandra Holasek und DDr. Michael Ofner. Er wurde von Mag. Martina Fellner, Ernährungswissenschafterin und Mitglied des Expertenbeirates der ÖGSE verfasst. KONTAKT + BEZUGSQUELLE: www.oegse.at, E-Mail: office@oegse.at FOTOS: ÖGSE, istock 30 SPORTaktiv

Ausbleibende Trainingsfortschritte? DIE LUST AM UNBEKANNTEN Oft die Ursache: Giftstoffe aus Nahrung und Umwelt gelangen durch einen undichten Darm (Leaky-Gut) immer öfter in den Organismus und mindern Ihre Leistung! KARIKATUR: Petar Pismestrovic DASS ICH NACH MEINER KARRIERE einmal Vorträge halte, Kolumnen schreibe oder auf anderem Weg der Öffentlichkeit Ratschläge erteile, habe ich mir früher nicht vorstellen können. Mittlerweile tu ich es doch gelegentlich und die Resonanz darauf ist durchwegs gut. Ich glaube, ein wesentlicher Grund für die positiven Rückmeldungen ist, dass ich dabei auf eine „Anleitung zum Erfolg“, wie es viele tun, verzichte. Sondern stattdessen lieber einfach das erzähle, was ich erlebt habe. Vom Auf und Ab und von den Siegen genauso wie von den (in Summe wesentlich mehr) Niederlagen. Eine Geschichte, die ich gern erzähle, ist jene, als ich vom Langlauf zum Biathlon umgestiegen bin. Es war im Jahr 2000, ich hatte nach einem Übertrainingssyndrom Trainingsverbot und keinen „Kaderstatus“ mehr. Eigentlich stand ich vor dem Aufhören. Von einem ÖSV-Trainer kam dann ein Anruf mit der Idee: „Probier’s doch mit Biathlon.“ Einen Versuch ist es wert, dachte ich mir. Das nötige Equipment habe ich mir in Eigenregie besorgt und im Alter von 24 Jahren ganz neu begonnen. Mit Schießen hatte ich bis dahin nichts am Hut. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich außerdem voll in das „System Skiverband“ integriert, wo man alles vorgegeben bekommt. Es war gar nie notwendig gewesen, etwas Neues zu probieren, sondern es waren immer Vorgaben da, an die ich mich zu halten hatte. Der Wechsel zum Biathlon war ein Sprung ins kalte Wasser und es hätte völlig in die Hose gehen können. Ist es zum Glück nicht – was nicht heißt, dass ich in meiner weiteren Karriere keine Rückschläge mehr einzustecken hatte. Aber es war auch der erste echte Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Mein körperliches Potenzial konnte ich nach dem Umstieg rasch wieder abrufen, fit war ich ja, und letztendlich war es genau jener Impuls, den ich gebraucht habe. Ein Glückstreffer – und für die Idee mit dem Biathlon bin ich dem damaligen Trainer heute noch dankbar. Diese Episode passt auch deswegen hier her, weil ein neues Sportjahr für viele der Anlass für einen (sportlichen) Neustart ist. Da denk ich mir: Querdenken, auch ein Anstoß von außen, zahlt sich oft aus. Garantie für einen Erfolg hat man natürlich keinen, aber wenn man nichts versucht und riskiert, wird man auch nichts gewinnen. Was ich auch gelernt habe: Wenn sich der Erfolg nicht gleich einstellt, soll man hartnäckig bleiben, sich selbst treu bleiben und das machen, was einem Spaß macht. Und andererseits trotzdem den Mut haben, etwas zu verändern, wenn man merkt, dass es absolut nicht passt. Auch radikal, wenn es sein muss. Als Freizeitsportler hab ich mir eine Zeit lang den Ironman eingebildet und dieses „Projekt“ auch durchgezogen. Mittlerweile weiß ich, dass der Triathlon für mich nicht das Wahre ist. Erstens bin ich kein großer Schwimmtrainierer, zweitens muskulär einfach nicht für die langen Laufdistanzen geschaffen. Trotz mehrerer Jahrzehnte Spitzensport hab ich diese Erkenntnisse erst als Freizeitathlet gemacht, und wenn ich es nicht versucht hätte, würde ich es nicht wissen. Oder: Als Schüler hatte ich bei jedem Referat schweißnasse Hände – und heute taugt es mir, wenn ich zu einem Vortrag eingeladen werde. Also: Neugierig bleiben, immer wieder Neues auszuprobieren, hat mich in Summe stets weiter gebracht – und so werde ich es für mich auch weiter halten. CHRISTOPH SUMANN war als Biathlet viele Jahre Weltklasse. Nun ist er selbst aktiv in der Hobby sportszene unterwegs – und notiert hier für die SPORTaktiv-Leser seine Erlebnisse, seine Eindrücke und seine Tipps. 4 Natürliche Reduktion eines Leaky-Gut-Syndroms 4 Linderung von Magen- Darm-Beschwerden 4 Unterstützung der Regenerations- und Leistungsfähigkeit 4 Verminderung von Trainingsabbrüchen 4 Positiver Einfluss auf das Immunsystem 4 Entzündungshemmende Tendenz Erhältlich in Ihrer Apotheke sowie in gut sortiertem Reform- und Sportfachhandel. Medizinprodukt: Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung genau. Nr. 1; Februar / März 2017 31 www.panaceo.com

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