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SPORTaktiv Magazin Februar 2018

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SO TANKEN SPORTLER DEN

SO TANKEN SPORTLER DEN RICHTIGEN TREIBSTOFF MEHR TRAINING UND MEHR LEISTUNG MIT BESSERER ERNÄHRUNG? 2018 WOLLEN VIELE STÄRKER UND SCHNELLER WERDEN. WIE WEIT KOMMT MAN MIT NORMALER ERNÄHRUNG? UND WANN BRAUCHT MAN PULVER, GELS UND RIEGEL? VON CHRISTOPH HEIGL Der Jahresbeginn war traditionell wieder der Startschuss. Viele bastelten um den 1. Jänner an ihren Neujahrsvorsätzen, im Internet wurden die Wunderdiäten in den ersten Tagen des Jahres am meisten geklickt und die Sportler legten sich ihre Ziele und neue Trainingsansätze zurecht. Kleinster gemeinsamer Nenner um diese Jahreszeit ist oft der Wunsch, bei der Ernährung wieder ein wenig achtsamer zu sein, gesünder zu leben, das eine oder andere Kilo wegzuschwitzen oder gar nicht auf die Hüften zu lassen. In sechs Wochen zum Sixpack! Der Zaubertrick zur Bikinifigur! Dubiose und teils amüsante Anleitungen zum Trainieren und Abnehmen versprechen Unglaubliches und enden doch meist mit großer Ernüchterung. Die Tipps von Ernährungswissenschaftlern, Sportmedizinern und Personal Coaches klingen weit weniger spektakulär, sind aber seriöser und beinhalten zumeist eine Prise Hausverstand. Denn das kleine 1 x 1 der gesunden Ernährung ändert sich über die Jahre kaum und setzt nicht auf exotische Wundermittel, sondern auf Wasser, Obst, Gemüse und gesunde, ausgewogene Kost. „Gute Basisernährung ist der Schlüssel, mit Zusatzernährung decke ich nur den Mangel ab.“ Sagt einer, der es wissen muss: Robert Fritz von der Foto: iStock 40 SPORTaktiv

TIPPS FÜR DIE PRAXIS Unbedingt im (anspruchsvollen) Training ausprobieren, bevor man neue Gels, Getränke und Riegel im Wettkampf einsetzt Beim Sport viel trinken, als Faustregel rund 0,5 bis 0,75 Liter pro Stunde Nicht sicher, wie viel du schwitzt: einfach vorher und nachher auf die Waage stellen Unbekannte Präparate auf www.koelnerliste.com überprüfen Sportordination in Wien. Der Sportmediziner ist selbst Ausdauerathlet, betreut viele Spitzen- und Hobbysportler und organisiert das Medical-Center beim Vienna City Marathon. Essen und Sport Kann man auf normaler und guter Basis-Ernährung aufbauen, kommt man im Sport bis zu 90 Minuten Trainingsoder Wettkampfdauer ohne besondere Maßnahmen aus. Da reicht im Prinzip Leitungswasser. Darüber hinaus oder bei Leistungsspitzen sollte man in der Wettkampfernährung aber mit Sport-Getränken, Gels und Riegeln den Energiehaushalt des Körpers unter Kontrolle halten und mit Elektrolyten und Kohlehydraten versorgen. „Man sollte unbedingt hochwertige Produkte bevorzugen. Viele Hersteller verwenden in ihren Getränken lediglich billige Glucose, man sollte beim Kauf jedoch auf hochwertiges Maltodextrin achten. Das Wichtigste ist, dass es schmeckt und man das Produkt verträgt“, sagt Fritz. Sein Praxistipp: Unbedingt im (intensiven) Training ausprobieren, damit es durch den oft hohen Fructose-Anteil im Wettkampf keine bösen Überraschungen gibt. Denn die extrem süßen Gels etwa verträgt nicht jeder. Richtwert: max. 60 Gramm Kohlehydrate pro Stunde (= ungefähr eine kleine Gel-Tüte). Alternativ bieten sich säuerlich schmeckende Mittel an, aber natürlich auch Klassiker wie Bananen und Riegel. In der Regeneration sind die ersten 30 bis 60 Minuten nach der sportlichen SPORTaktiv 41

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