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SPORTaktiv Magazin Juni 2017

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ERNST SITTINGER,

ERNST SITTINGER, Mitglied der Kleine-Zeitung- Chefredaktion, Kabarettist und begeisterter Biker Mittendrin ES ZÄHLEN NUR DIE HELDEN- DATEN Warum aus einer Stunde Sport immer vier Stunden Schreibtischarbeit werden. FRÜHER WAR DER FALL KLAR: Du bist auf dein Rad gestiegen und hast eine (oder auch mehrere) Trainingsrunden gedreht. Dann hast du dein Rad wieder abgestellt und die Übung war erledigt. Allenfalls hast du bei einem Feierabendbier deinen (echten) Freunden davon erzählt, und die haben dir auf die Schulter geklopft. TO CHALLENGE MYSELF #TrueSwimmer Heute ist das ganz anders. Wenn du von der Trainingsrunde nach Hause kommst, fängt der Stress erst so richtig an. Denn deine Übungseinheit hat erst dann wirklich stattgefunden, wenn du aus Taten Daten machst. Und die wollen gesammelt, übertragen, formatiert, geordnet, interpretiert, grafisch dargestellt, illustriert, versendet, geposted und kommentiert werden. Du nimmst also den Computer von Rad, Helm oder Handgelenk ab. Dann wanderst du an deinen Schreibtisch und verbringst mehrere Stunden mit der elektronischen Verarbeitung deiner gesammelten Aufzeichnungen. Zwischendurch lädst du Programme herunter, datest sie up, stimmst einem Haufen unverständlicher allgemeiner Geschäftsbedingungen zu, wechselst Chipkarten und Batterien, benennst Dateien, verbindest Kabeln, wählst dich in Netze ein, formatierst Bilder und kontaktierst soziale Netzwerke. Du wählst Farbtöne aus, schreibst Bildunterschriften, sharest Videos und sendest Emojis. Und noch in der Nacht kontrollierst du mehrmals pro Stunde die Anzahl der Likes und Kommentare. Bilanz: Auf eine Stunde Sport kommen vier Stunden Bildschirmschauen und Schreibtischsitzen. Für Sport ist heute eine wirklich sagenhafte Kondition nötig, du brauchst eiserne Nerven und gute Augen. Manchmal überlege ich mir, wie unheimlich fit ich wäre, wenn ich einfach einen Halbtag lang im Wald spazieren gegangen wäre. 124 SPORTaktiv

SPORT UND SPASS AN TIROLS GRÖSSTEM SEE Der Achensee zieht Wassersportler und Sonnenanbeter gleichermaßen an. Auf einer Länge von neun Kilometern bietet der See Seglern, Surfern und Kitesurfern traumhafte Verhältnisse und ideale Windbedingungen – einzigartig in Tirol! Seit Langem ist der Achensee – auch – als perfektes Segel- und Surfrevier im Herzen der Alpen bekannt. Gemeinsam mit seinen weiteren Vorzügen – dem unverkennbaren türkisblauen und kristallklaren Wasser, dem einzigartigen Panorama und der optimalen Infrastruktur – wird er jeden Sommer zum Treffpunkt für Wassersportler und für Erholungssuchende. Auch der Wind spielt dabei eine wichtige Rolle: Üblich ist ein leichter Südwind (1-2 Beaufort) am Vormittag und ein kräftigerer Nordwind (3-5 Beaufort) am Nachmittag – Segler und Surfer freuen sich darüber. FARBPRÄCHTIGE KULISSE Diese Windbedingungen sind für Wassersportler ideal und bieten selbst Könnern unter den Seglern, Surfern sowie Anhängern des trendigen Kitesurfen ständig neue Herausforderungen. An sonnigen Tagen, wenn die Thermik den Wind ideal zwischen Karwendel und Rofan drückt, zaubern die Segel der Surfer, Segler und Kiter ein prächtiges Farbenspiel auf den See. Abgesehen von Motorbootfahren ist am Achensee übrigens alles erlaubt. Tirols größter See bietet aber auch viel Platz für Badegäste, die am Seeufer freie Wahl haben und auch das eine oder andere geheime Plätzchen entdecken können. Zudem zeichnet sich der Gebirgssee durch seine Trinkwasserqualität aus. Für Segel-, Surf- und Kitekurse gibt es am Achensee gleich mehrere Anbieter, auch das trendige Stand- Up-Paddeln kann hier rasch erlernt werden. Dass man sich alle Sportgeräte vor Ort ausleihen kann, rundet das Angebot für Wassersportler ab. MEDITATION AM WASSER Stand-Up-Paddeln ist für viele ambitionierte Sportler zum meditativen Ausgleich nach Adrenalinkicks geworden. Das Prinzip, auf einem Brett stehend übers Wasser zu paddeln, ist eigentlich alt – aber unglaublich wirkungsvoll und beruhigend. SUP ist außerdem ein ideales Ganzkörper-Work-out, bei dem Beine, Rücken, Rumpf und Arme beansprucht werden. „Man hat den Bogen schnell raus“, weiß Daniel Gredler von der Wassersportschule learn2kite, der selbst am liebsten morgens ganz in der Früh unterwegs ist, oder abends, wenn die Sonne untergeht. Zu ausgewählten Terminen nimmt er auch Gäste mit zu seinen Early-Morningund Sundowner-Sessions. Kontakt ACHENSEE TOURISMUS Im Rathaus 387, A-6215 Achenkirch am Achensee, Tirol Tel. 0 52 46/53 00 0 info@achensee.com www.achensee.com Nr. 3; Juni/Juli 2017 125

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