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SPORTaktiv Magazin Juni 2017

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TRAVEL WANDERN UND

TRAVEL WANDERN UND ENTSPANNEN In Mittersill gehst du mitten im schönen Nationalpark auf Tour. SALZBURG. Der Großglockner ist einen Steinwurf entfernt und auch viele andere mächtige 3.000er der Hohen Tauern schauen auf das Wanderdorf Mittersill herab. Unzählige markierte Wanderwege führen dich von Mittersill, Hollersbach und Stuhlfelden aus zu immer neuen Zielen. Und dieses Wanderangebot macht zusätzlich Lust: 5 Nächte, geführte Wanderungen in den Nationalpark Hohe Tauern und die Kitzbüheler Alpen sowie eine Wanderkarte gibt es ab € 279,–; buchbar bis September. WEB: www.mittersill.info NEUER TRAIL IM GROSSARLTAL Pünktlich zu Ferienberginn geht ein neuer Singletrail in Betrieb! SALZBURG. Großarl und Hüttschlag waren bei Mountainbikern bislang eher für Genusstouren bekannt. Jetzt gibt es aber eine neue Attraktion! Von der Bergstation der Hochbrandbahn schlängelt sich ein 3,3 km langer Singletrail zum Speicherteich an der Mittelstation und weiter durch Fichtenwälder und Bergwiesen ins Tal. Eröffnung: 2. Juli. Das 3-Nächte-Angebot inklusive zwei Tagestickets der Bergbahn, einer Almjause, Bikekarte und zwei geführten Touren um € 176,– passt perfekt dazu. WEB: www.grossarltal.info/bike LAUFEN AM SCHÖNSTEN PLATZ Läufer und Wanderer freuen sich auf den 48. Ebbser Koasamarsch. TIROL. Das Kaisergebirge und das zum schönsten Platz Österreichs gewählte Kaisertal werden am 18. Juni wieder zur Bühne des legendären Ebbser Koasamarschs. Drei Trailrun- und vier Wanderdistanzen führen quer durch alpines Gelände. Für die diesjährige Auflage hat sich der Wintersportverein Ebbs als Veranstalter eine neue, anspruchsvolle Trailstrecke überlegt. Mit dem in Tirol einzigartigen Trailrunning-Leitsystem wird Navigieren dabei zum Kinderspiel. Alle Infos: www.koasamarsch.at FOTO: ofp kommunikation, © SLT/WOM/David Schultheiss FRÜHAUFSTEHER WERDEN IN ITTER WIEDER BELOHNT Am 6. August findet in der Ferienregion Hohe Salve die Sonnenaufgangswanderung statt. TIROL. Frühes Aufstehen lohnt sich: Denn zum bereits 7. Mal lädt die Ferienregion Hohe Salve am 6. August (bei Schlechtwetter am 13. August) zur Sonnenaufgangswanderung auf die Kraftalm. Um 4 Uhr früh geht es vom Dorfplatz in Itter über Wiesen- und Waldwege zur Wallfahrtskirche Kraftalm. Oben werden die Wanderer mit den ersten Sonnenstrahlen und einem wunderbaren Panorama belohnt. Nach einer Morgenandacht gibt es im Alpengasthof ein Frühstück. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten. WEB: www.hohe-salve.com/events GRENZGENIALES WANDERN: AUF TOUR IM MONTAFON Eine „Grenzerfahrung“ auf altem Schmugglerweg: Die Madrisa-Tour führt in die Schweiz und retour. VORARLBERG. Ist dein Ziel der Gipfel? Ist es eine gemütliche Hütte zum Einkehren? Oder ist der Weg das Ziel? Egal, im Wanderparadies Montafon kommen alle auf ihre Kosten! Mehr als 1.100 markierte Wanderrouten liegen dir hier zu Füßen – eine außergewöhnliche ist die „Madrisa Rundtour“, die dich im Gebirgszug Rätikon auf einem alten Schmugglerweg in die Schweiz und zurück führt. Die Grenze wird auf 2.415 m Höhe überschritten. Die ganztägige Tour startet zwischen 7. Juli und 8. September jeden Freitag bei der Talstation der Gargellner Bergbahnen. Reisepass nicht vergessen ... WEB: www.montafon.at/madrisa-rundtour-sommer FOTOS: Tourismus 138 SPORTaktiv

* VOM RICHTIGEN RUDERN! Nachspiel MIT DEM BERGSCHUTZ SICHER WIEDER NACH HAUSE: Für jeden die passende Versicherung! ZWISCHEN OXFORD UND CAMBRIGDE steht es im zweittraditionsreichsten Ruderrennen der Welt, das alljährlich auf der Themse stattfindet, 79:82 – vielleicht aber auch 80:82, denn das Unentschieden im Jahr 1877 verbucht Oxford als Sieg – der Streit schwelt bis heute … anyway! Im traditionsreichsten Wettrudern der Welt, dem zwischen Albatros und Nautilus am Wörthersee steht es, wenn ich mich nicht irre, 1.744 zu 1.369 – für wen, hab ich jetzt leider vergessen. Egal. Noch ist es still um den See, die Frühlingssonne wirft Glitzerpunkte auf die große Wasserfläche, ich sitze am Nordufer in meinem Büro, schaue hinaus und bin kontemplativ. Plötzlich erhebt sich mitten am See Geschrei: Albatros oder Nautilus haben mit dem Rudertraining begonnen! Ein Regattaboot durchschneidet den See, darin zwei Galeerensträflinge, die sich im Takt abmühen, daneben ein Lässiger im Elektroboot mit Käppi und Megaphon, der kläfft. Was der Kläffer kläfft, lässt sich nicht sagen, aber er kläfft! Er predigt Wasser und trinkt Wein … Ich habe viel Verständnis und wenig Talent für Wassersportarten: Gerudert bin ich in meinem früheren Leben aber auch schon einmal, allerdings nicht wettkampfmäßig, in einem Boot für zwei, in dem sich der Sitz nicht auf einer Schiene mit meinem Gesäß mitbewegte, und in dem nur einer (ich) rudern konnte, die andere (meine Frau) sich übers Wasser chauffieren ließ. Mein voraussetzender Gedanke war: Man kann gar nicht nicht rudern können. Dieser Gedanke war falsch. Man kann. Mein nächster Gedanke war: Das Schöne am Rudern ist, man reist rückwärts. Anders geht es gar nicht. Man sieht nicht, wohin man fährt, wenn man über den See rudert. Das ist von Haus aus ein Abenteuer. Ich fantasierte mich also in ein Pärchen hinein, das eines Nachts mitten im neunzehnten Jahrhundert nur vom Mond matt beschienen auf den schwarzen See hinausrudert, von Maria Wörth nach Pörtschach, lange bevor Oxford gegen Cambridge und Albatros gegen Nautilus gerudert sind … Ich wählte für meine Frau dieselbe Route … Nachdem ich in zunehmender Verzweiflung etwa 143 mal im Kreis gerudert war, – der Radius wurde immer enger, je mehr ich mich bemühte, und in der Situation hätte ein Parallelbootkläffer mit Megaphon vielleicht doch gute Dienste leisten können – dachte ich daran, was ich in einem Hotelprospekt gelesen hatte: „Nebelschwaden zwischen Nacht und Morgen – faszinierende Abendstimmung … die Mystik des Wörthersees im Boot erlebt …“. Da brauste ein Motorboot mit Promis daher und erzeugte solche Wellen, dass unser Boot hochgeschaukelt wurde und Augenblicke später kenterte. So kam ich auf die Idee, das Pärchen in meiner Erzählung, Ottilie und ihren Geliebten, romantisch-tragisch im finsteren See versinken und für immer verschollen bleiben zu lassen. Die Erzählung wurde einer meiner größten Erfolge und blieb lange mein meistverkauftes Buch: So werden aus Niederlagen Siege. Merk’s Steuermann! EGYD GSTÄTTNER Der Klagenfurter ist freier Schriftsteller und Hobbysportler. Mit dem Bergschutz sind Sie im Falle eines Unfalls bestens versichert: • schneller und einfacher Abschluss • keine automatische Verlängerung • Übernahme von Bergungsund Rettungskosten • Übernahme von Kosten für kosmetische Operationen • Ersatz für beschädigte Ausrüstung und Selbstbehalte Jederzeit online und mobil abschließbar unter bergschutz.nuernberger.at * Versicherer ist die GARANTA Versicherungs-AG Österreich, A-5020 Salzburg, Firmenbuchnummer 145878b, eine Zweigniederlassung der GARANTA Versicherungs-AG, D-90334 Nürnberg. Die GARANTA ist ein Unternehmen der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe. Nr. 3; Juni / Juli 2017 139

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