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SPORTaktiv Magazin Oktober 2017

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MAG. GÜNTER ABRAHAM Jg.

MAG. GÜNTER ABRAHAM Jg. 1969, aufgewachsen in Unzmarkt im Murtal (St), wohnt mit Frau und zwei Töchtern in Graz. Beruflich seit 1. Juli als Geschäftsführer der Naturfreunde Österreich in Wien. Der Ex-Leichtathlet war in seiner beruflichen Laufbahn u. a. Landesgeschäftsführer des ASKÖ, Sportdirektor des Landes Steiermark. Seiner zweiten Leidenschaft, die Jugend für Bewegung und Sport zu begeistern, geht Günter Abraham weiterhin zwei Stunden pro Woche als Lehrer in der HIB Liebenau in Graz nach. um einen Jahresbeitrag von € 46,50 bekommen. Nicht nur die Serviceleistungen durch unser Hütten- und Wegenetz, das Reise- und Schulungsprogramm – vor allem eine Freizeitversicherung, die sie im Schadensfall, mit oft hohen Kosten, finanziell komplett auffängt. Gehen die Naturfreunde in Sachen Kommunikation künftig neue Wege? Wir wollen uns unter anderem verstärkt um die 15- bis 30-Jährigen kümmern, die nicht in eine Ortsgruppe gehen, sondern auf der Suche nach Angeboten interaktiv unterwegs sind. Hier müssen wir die sozialen Medien im Netz forcieren und die Jungen dort mit modernen Angeboten erreichen. Die Naturfreunde werden also jünger. Jünger werden heißt in diesem Fall aber auch innovativer. Bestes Beispiel: Vor Kurzem haben wir mit Partnern auf der Pinzgauer Hütte bei Zell am See den Prototyp einer E-Drohne vorgestellt, die in der Lage ist, ferngesteuert Lebensmittel zu Hütten zu liefern. Lässt sich das mit dem Leitbild „Sanftes Erleben der Natur“ vereinbaren? Selbstverständlich! Wo die Technik mit unseren Grundsätzen Schritt hält, wollen wir sie nützen. Man denke nur daran, wie viele Materiallifte ersetzt werden können oder nicht gebaut werden müssen, wenn Drohnen diese Arbeit leisten. Zurück zu den Zielen: Wie steht es um Ihre Forderung, alle Forstwege für Mountainbiker zu öffnen? Dieses Ziel verfolgen wir mit aller Entschlossenheit, denn nur so ist das Biken in den Bergen reglementierbar! Für die Sportlichen sind die Forstwege die perfekten Zubringer zu den markierten Singletrails, und für die weniger Sportlichen oder für Familien sind sie ideale Radwege in den Bergen. Leider sind die Fronten derzeit ziemlich festgefahren, ich war aber immer ein Freund vom „runden Tisch“, möchte mich mit allen Parteien zusammensetzen, um gemeinsam eine gute Lösung zu finden. Was wird in nächster Zeit Ihre wichtigste Aufgabe sein? Unsere Kernkompetenz ist und bleibt die Erhaltung der alpinen Infrastruktur. Das sind 140 Hütten, deren Bewirtschaftung immer aufwändiger und schwieriger wird. Und das sind die 15.000 Kilometer Wanderwege, deren Betreuung und Pflege nur durch die rein ehrenamtliche, unbezahlte Arbeit unserer 9.500 Funktionäre möglich ist. Klingt nach ziemlich viel Arbeit … Ja, aber das ist genau die Arbeit, die ich mir mit meiner Bewerbung für diesen Job ausgesucht habe. Ich bin im Murtal mit dem Wandern, mit den Bergen aufgewachsen – jetzt kann ich beruflich mithelfen, allen anderen Menschen diese Leidenschaft zu vermitteln. Ihre Zielgruppe heißt echt „alle“? Ja, denn Wandern als Bewegungssport ist für jeden realistisch, bloß auf unterschiedliche Weise. Für einen Asthmakranken liegt der Wohlfühlweg in der Ebene, der schlecht Trainierte hat auf einer Tour mit 200 bis 300 Höhenmetern sein Erfolgserlebnis. Und der gut Trainierte kann 1.000 und mehr Höhenmeter machen. Vom Slogan der Naturfreunde – „Lebe die Freiheit“ – soll sich also wirklich jeder angesprochen fühlen? Exakt! Unser vorrangiger Auftrag ist es, die Wanderbewegung künftig dort abzuholen, wo der Großteil der Bevölkerung daheim ist: bei den nur durchschnittlich fitten Menschen! Und wir wollen allen, von Jung bis Alt, verständlich machen, dass die Natur eine „VIP-Lounge“ ist, zu der jeder Zugang hat. Und ich bin mir sicher: Wer einmal dort war, der weiß auf ewig, wie großartig und exklusiv diese VIP-Lounge ist. Fotos: Naturfreunde Österreich 100 SPORTaktiv

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