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SPORTaktiv Oktober 2016

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RUN AUS- GELAUFEN MIT

RUN AUS- GELAUFEN MIT ENDE DER WARMEN JAHRESZEIT verringert sich auch die Zahl der Hobbyläufer „on the road“. Der Großteil schaltet in den nächsten Wochen und Monaten beim Training ein paar Gänge zurück, während wieder andere komplett in den Winterschlaf-Modus verfallen. Alles ist erlaubt. Eines aber gilt für alle gleich: Jetzt ist die Zeit, um „Inventur“ zu machen! Jahr für Jahr leistet die nach wie vor stetig wachsende Gemeinde der Hobbyläufer weltweit Großartiges. Seit über 30 Jahren liegen Laufbewerbe ungebrochen im Trend, und ihre Teilnehmer werden spätestens seit dem Hype der späten 90er-Jahre nicht mehr als Egozentriker wahrgenommen. Begleiterscheinung dieses erfreulichen Phänomens ist die „Professionalisierung“ des Hobbylaufsports. Soll heißen: Auch wenn bei den Umfängen zwangsläufig Abstriche gemacht werden müssen, nutzen immer mehr Freizeitsportler ähnliche Trainingsmethoden und das gleiche Equipment wie ihre Vorbilder aus der Eliteabteilung. Die Grenzen des Machbaren scheinen sich ständig nach oben zu verschieben. Längst hat der Marathon für ambitionierte Ausdauerzampanos seinen Schrecken verloren, denn wer heute als „harter Hund“ gelten möchte, quält sich bei Ironman-Bewerben oder Ultraläufen. ENDSPURT – UND DANN? Trotz oder gerade wegen der angesprochenen Tendenzen haben verständlicherweise nur die wenigsten Amateursportler den Ehrgeiz und auch die Möglichkeiten, um das gesamte Jahr hindurch auf höchstem Niveau zu trainieren. Und das ist gut so, denn unabhängig von der körperlichen Belastung sollte man seinem Hobby ohnehin nicht allzu verbissen nachgehen und unbedingt weniger intensive Phasen einplanen, will man langfristig die Freude am Laufen behalten. „Nach dem letzten Saisonhöhepunkt ist es wichtig, sich selbst genug Zeit zum Regenerieren und Aufladen der sprichwörtlichen Akkus zu geben“, rät daher auch der Sportwissenschafter und Runtastic-Fitnessexperte Herwig Natmessnig, den wir uns zu diesem Thema als Ratgeber geholt haben. „Nach einer langen und harten Trainings- und Wettkampfperiode benötigen vor allem die passiven Strukturen wie Gelenke, Bänder und Sehnen eine Verschnaufpause. Je nach Höhe des absolvierten Pensums kann die Übergangsphase durchaus zwei bis vier Wochen dauern. In dieser Zeit sollte man nach keinem strikten Plan trainieren und je nach Lust und Laune die Laufeinheiten gestalten oder auch einmal nichts tun“, sagt Natmessnig. Motivierenden Input liefert in dieser Zeit eine subjektive Selbsteinschätzung, gepaart mit objektiven Daten, die man im besten Fall das gesamte Jahr hindurch regelmäßig gesammelt TEXT: Christoph Lamprecht 40 SPORTaktiv

Wer übers Jahr seine Laufeinheiten trackt, sammelt nicht nur Kilometer, sondern auch wertvolle Daten, die spätestens für die kommende Saison Verbesserungspotenziale offenbaren. FOTO: Runtastic Nr. 5; Oktober / November 2016 41

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