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SPORTaktiv Oktober 2019

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osmetik und

osmetik und Leistungssteigerung – wie passt das zusammen? Über das Coenzym Q10, das schon in den 1990ern-Jahren in vielen Anti-Aging- Cremes enthalten war. Es sollte den Alterungsprozess der Haut verhindern. Und um dieses Coenzym Q10 dreht es sich bei Ubiquinol, das derzeit in aller Munde ist. „Vereinfacht gesagt liefert es den Mitochondrien, also den Kraftwerken der Zelle, Energie“, sagt Dr. Robert Fritz, Sportmediziner und Experte für Orthomolekularmedizin. Und es kommt in jeder Zelle des Körpers vor, egal, an welcher Stelle. Daher auch der Name Ubiquinol, abgeleitet vom Lateinischen „ubique“, zu Deutsch „überall“. Bei Ubiquinol handelt es sich um die reduzierte Form des Coenzyms Q10. Das produziert der Körper im Prinzip selbst, nur nimmt DR. ROBERT FRITZ ist Sport- und Ernährungsmediziner in Wien und begeisterter Hobbysportler www.sportordination.at diese Fähigkeit mit zunehmendem Alter ab. „Manche sagen schon zwischen 20 und 30 Jahren, andere meinen erst im Alter zwischen 40 und 50 und das kommt eher hin“, sagt Fritz. „Das heißt aber nicht zwingend, dass man einen Mangel bekommt. Es reagiert ja nicht jeder gleich.“ Bemerken kann man den Mangel auch ohne Arzt. Müdigkeit ist zum Beispiel ein Indikator. Oder wenn man konsequent nach einem individuell erstellten Trainingsplan trainiert, sich die Leistung aber nicht steigert. „Das kann mehrere Gründe haben“, erklärt Fritz. „Eisen- oder Magnesiummangel, zu wenig Vitamin D oder eben das Coenzym Q10. Klarheit kann dann eine Vollblutanalyse schaffen, die in fast jedem Labor durchgeführt werden kann. „Am besten, man geht zuvor zu einem Sportmediziner oder spricht seinen Hausarzt oder Internisten einmal darauf an.“ Zeigt sich im Blut dann ein Mangel, kann man das Coenzym Q10 über Kapseln zuführen. Aber dieses ist zweierlei Präparaten enthalten: im Ubiquinon und im Ubiquinol. „Das Ubiquinon muss der Körper mit einem chemischen Prozess noch umwandeln, das ZÜNDSTOFF FÜR DIE ZELLE ÜBERALL DAHEIM, NUR MANCHMAL NICHT AUSREICHEND VORHANDEN. UBIQUINOL GIBT ALLEN KÖRPERZELLEN ENERGIE UND BREMST DADURCH DEN ALTERUNGSPROZESS. VON KLAUS MOLIDOR 32

Vitamine Ubiquinol ist dagegen schon die aktive Form“, erklärt Fritz. Ganz billig sind die Präparate meistens nicht. „Im Monat kostet das bei einer Kapsel pro Tag schon so zwischen 80 und 100 Euro. Ubiquinol sogar noch eine Spur mehr.“ Trotzdem rät er zur teureren Form. Weil nämlich nicht alle Menschen das Ubiquinon gleich gut in die aktive Form umwandeln. „Ich hatte in den letzten zehn Jahren einige Leute, bei denen das der Fall war. Bei Ubiquinol weiß ich dagegen, dass es sehr gut funktioniert. Das Gute an der Sache: Selbst wenn man zuviel nimmt, Schaden richtet man damit keinen an. Anders als etwa beim Eisen, das der Körper nicht selbst Wie erkennt man nun aber das richtige Präparat? Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln sollte der erste Blick auf die Kölner Liste fallen. Was dort drauf ist, ist unbedenklich – nicht nur weil es nicht unter Doping fällt. „Weiters würde ich auf hochwertige Qualität achten. Also: Dass das Ubiquinol in Reinform vorhanden ist, vielleicht mit zwei, drei Trägersubstanzen, aber nicht mit noch 25 weiteren Vitaminen.“ Im Zweifelsfall gilt sowie- Bleib‘ gesund! Beste Bioverfügbarkeit Fotos: iStock, Dr. Fritz ausscheiden kann. „Aber selbst wenn man einen Mangel hat und den dann behebt, muss das nicht die Ursache für Müdigkeit oder zu geringe Leistungssteigerung sein. „Kann es aber.“ Bei Spitzensportlern würde Fritz den Status in jedem Fall überprüfen lassen, „weil es da um viel geht und sehr oft Kleinigkeiten den Unterschied machen.“ Hobbysportler schickt er dagegen nur bei Leidensdruck zur Blutabnahme. „Wer dann Ubiquinol nimmt, hat vielleicht auch wieder mehr Spaß am Sport und an der Bewegung. Das ist das Wichtigste – dass sich möglichst viele, möglichst lange bewegen können und aktiv sind.“ so: am besten einen Experten fragen. „Es gibt schon einige große Hersteller, die sehr gute Präparate herstellen.“ Und was hält Experte Fritz von all den wundersamen Versprechungen und Wirkungen, die dem Ubiquinol zugesprochen werden: Leberschäden soll es verhindern, in der Krebstherapie helfen, die Gesundheit von Neugeborenen fördern, ja, sogar gegen männliche Unfruchtbarkeit helfen. „Es gibt zu wenig seriöse und aussagekräftige Studien dazu“, meint Fritz. „Aber bei Krankheiten, die mit der Energieproduktion von gewissen Zellen zu tun haben – das sind nicht alle, aber doch einige – probieren wir es. Hilft’s nix, schadet’s nix.“ Time 4 SPORT Ubiquinol unterstützt • die bessere Erzeugung von Energie • die natürlichen Abläufe des Stoffwechsels • gegen freie Radikale In Ihrer Apotheke. www.burgerstein.at 001in_ubi19 SPORTaktiv 33

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