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SPORTaktiv Oktober 2020

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TOUR ALLMOUNTAIN CORE 89

TOUR ALLMOUNTAIN CORE 89 SPORTLICH ABFAHRTSORIENTIERT BEI ALLEN BEDINGUNGEN WWW.HAGAN-SKI.COM hin zu den breiten Freeride-Tourern. Für die Freerider müsse aber auch der Schnee passen und das Gelände weitläufig sein, um das Spaßpotenzial der Ski ausnutzen zu können, gibt Benedikt Willingshofer zu bedenken. Tourenskischuhe Auch wenn viele zuerst an die Ski denken: „Der Schuh ist das wichtigste Ausrüstungsteil, das über die Tourenfreude am stärksten entscheidet. Deshalb fange ich eine Beratung immer beim Schuh an“, erklärt Max Wieser. Stimmt aber nicht ganz: Als Allererstes sollte nämlich rasch geklärt werden, zu welchem Bindungssystem (siehe weiter unten) der Interessent tendiert. Manche Tourenskischuhe am Markt sind nämlich nur noch mit Pin-Bindungen kompatibel. Auf der anderen Seite gibt es einen Trend zu Schuhen, die mit allen Bindungsnormen harmonieren – bis hin zu Alpinbindungen. „Die Skitour fängt beim Parkplatz an“, sagt der Intersport-Experte auch. Sich mühsam in einen Schuh zwängen war einmal – leichte Einstiege und Schnellverschlüsse, die dennoch sehr viel Halt geben, haben Einzug gehalten. Vor allem das Boa-System ist hier zu nennen. Bei stabileren, aber auch etwas schwereren abfahrtsorientierten Schuhen sind herkömmliche Schnallenverschlüsse nach wie vor unerreicht, weiß Giga sport- Experte Willingshofer. Wichtig ist auch, dass der Schuh passt: Füße sind unterschiedlich und nicht jeder Schuh passt auf jeden Fuß. Tourenskischuhe sollten auch nicht zu groß gekauft werden, „5 mm Raum nach vorne reichen“, erklärt Max Wieser. Im Gebrauch werden die Schuhe innen etwas weiter – gewollt, denn die Innenschuhe passen sich so an die Fußform an. Nachrüst-Empfehlung vom Intersport-Tscherne-Experten: „Ans Fußgewölbe angepasste Einlegesohlen. Sie stabilisieren den Fuß im Schuh und bringen echt viel.“ Tourenbindungen Rahmenbindungen – die im wesentlichen wie Alpinbindungen zu bedienen sind und bei denen der über einen Rahmen verbundene hintere Teil bei jedem Schritt mitgehoben wird – werden seit vielen Jahren technisch nicht mehr weiterentwickelt. „Es gibt aber nach wie vor Sportler, die den Komfort und das einfache Handling schätzen“, sagt Max Wieser. Bei Intersport Tscherne sind die stabilen und robusten, aber auch schweren Rahmenbindungen noch auf einige günstige Sets montiert – mit Möglichkeit auf eine Pin-Bindung upzugraden. Die Vorteile der leichten, den Schuh mit zwei Zäpfchen („Pins“) am Vorderbacken fixierenden Pin-Bindungen sind in der Regel bekannt. Nur kurz: viel niedrigeres Gesamtgewicht, besserer Drehpunkt, sowie die Tatsache, dass im Aufstieg kein Gewicht an der Ferse mitgehoben werden muss. 75 bis 90 Prozent der verkauften Skitourenbindungen sind heute Pin-Bindungen. Pin-Bindung ist jedoch nicht gleich Pin-Bindung: Gerade was eine Sicherheitsauslösung betrifft, gibt es Unterschiede und „oft auch Missverständnisse“, weiß Max Wieser. Auch hier: Gute Beratung ist das Um und Auf. Die dritte Möglichkeit sind Hybridbindungen. Im Aufstieg wie eine Pin-Bindung, für die Abfahrt wird dann auf einen stabilen Vorderbacken umgeschaltet. „Eine Möglichkeit für alle, die bei der Abfahrt nach mehr Stabilität suchen“, sagt Benedikt Willingshofer. Dafür muss man jedoch ein höheres Gesamtgewicht in Kauf nehmen. Sicherheits-Ausrüstung Und wie schaut es bei der technischen Sicherheitsausrüstung aus – Lawinenverschütteten-Suchgeräten (LVS) und Airbagrucksäcken? LVS werden ständig „etwas einfacher, praktischer zu handhaben“, sagt der Gigasport-Experte. Insgesamt sind Fotos: Elan Ski, Intersport,Gigasport #PURESKIMOUNTAINEERING © TOMAZ DRUML

Foto: Vaude/Bastian Morell SESVENNA PRO JACKET: EIN SPORTLICHER KLIMA-AKTIVIST BENEDIKT WILLINGSHOFER ist Experte fürs Skitourenmaterial bei Gigasport. www.gigasport.at die Geräte am Markt aber seit Jahren gut und ausgereift. Bei den Airbagrucksäcken wurde in den letzten Jahren vor allem das Gewicht reduziert. Max Wieser beobachtet, dass das Thema Sicherheit den Sportlern wichtig ist – „es wird nicht gespart.“ Und es hält auch hier Digitalisierung Einzug: Fast alle Hersteller bieten mittlerweile Apps mit diversen Funktionen an. Für Updates muss man LVS-Geräte damit nicht mehr zwingend zum Hersteller einschicken. Als echte Neuheit bietet Lawinenairbag-Pionier ABS heuer „Beacons“ an, kleine Sender, die an allen Ausrüstungsteilen angebracht werden können. Die ABS- App checkt dann, ob die Ausrüstung vollzählig im Rucksack ist. Und geht bei der Abfahrt ein Ski im Tiefschnee verloren, kann er durch das System geortet werden. VAUDE hat die perfekte sportliche Hybridjacke für aufstiegsorientierte Skitouren im Programm, die eine durchdachte Konstruktion mit nachhaltiger Herstellung kombiniert. Mit der Sesvenna Pro Jacket wendet sich VAUDE an aufstiegsorientiete Skitourensportler, die eine atmungsaktive und dennoch warme Isolationsjacke mit einem Maximum an Bewegungsfreiheit suchen. Dabei setzt der Outdoor-Spezialist auf einen raffinierten Materialmix, der windabweisend und isolierend ist und atmungsaktive mit flexiblen Strick-Bereichen vereint. Ergebnis ist ein herausragender Klimaund Tragekomfort. Eine körpernahe Passform und zweifarbiger Strick unterstützen die dynamische Optik, durch ihr kleines Packmaß findet sie immer im Rucksack Platz. Die Jacke ist dank EcoFinish wasserabweisend und umweltfreundlich ohne Fluorcarbone (PFC) hergestellt. Das Strickgarn besteht zum Großteil aus recyceltem Polyester mit einem leichten Elastan-Anteil. Auch die Wattierung (PrimaLoft® Silver Insulation Active) besteht zu 100 % aus recyceltem Polyester und schont somit die natürlichen Ressourcen. Die Jacke ist ab sofort erhältlich, für Herren in Schwarz und Navy-Blau und für Damen in Schwarz und Steelblue. ALLE INFOS www.vaude.com SPORTaktiv 127

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