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SPORTaktiv Oktober 2020

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Als eine der lohnendsten

Als eine der lohnendsten Bergtouren in den Ostalpen wird die Tour auf den Großvenediger beschrieben. Dank Bergführer Tom Rabl (www.pure-mountain.at), den uns Salewa engagierte, war es für uns auch eine perfekte 3000er-Premierentour. Und wie habt’s ihr g’schlafen?“ Ein „Danke“, kommt zurück, dann klappern wieder nur die Löffel in den Müslischüsseln. Um 4.30 Uhr wird auf einer Berghütte offenbar noch eher wenig gesprochen, auch wenn der Frühstücksraum gut gefüllt ist (nach Maßgabe bestehender Abstandsregeln natürlich). Weil heute nicht nur der erste Dreitausender im Leben unserer Leserin Alexandra Suchanek auf dem Tagesplan steht, sondern auch der des Redakteurs, hat Letzterer eher mäßig g’schlafen. Genau gesagt hab ich geträumt, die ganze Nacht wachzuliegen und nicht schlafen zu können und die Tatsache des Traums ist mir erst bewusst geworden, als das Handy vom Fotokollegen um 4.20 zum Auftaumeln mahnte. Ob es Nervosität war oder doch die Luft auf 2500 m? Ungeklärt, aber eigentlich auch egal. Alexandra, mit Ehemann Christian unterwegs, wirkt viel cooler und routinierter. Die im steirischen Ennstal und damit mitten in einem Bergparadies Beheimatete ist aber auch konditionell gut beinand, wie man so sagt – scheinbar nichts zu merken von einer leichten Lungenschwäche, die sie in der Bewerbung zu unserer Leseraktion erwähnt hatte. Alexandra und Christian sind am Vortag ebenso leichtfüßig wie mit den sicheren, gleichmäßigen Schritten echter Bergler von 1900 m zur Kürsinger Hütte auf 2558 m aufgestiegen. „Ich habe aber wirklich sehr hart dafür trainiert“, relativiert sie später den Eindruck. Mit Klettersteigen 92 SPORTaktiv

is C/D hat sie eine leichte Höhenangst in den Griff bekommen, erzählte Alexandra am Weg, am Dachstein (2995 m) waren beide auch schon. „Des geht schon“, hatte zuvor schon Bergführer Tom Rabl leichte Zweifel meinerseits („noch nie auf Steigeisen, noch nie angeseilt, kein steigeisenfester Schuh“) ausgeräumt, „der Großvenediger ist ein technisch einfacher Berg. Das Wichtigste ist, dass man sich auf Gletschern auskennt – oder eben sonst einen Bergführer nimmt“. Dass wir später auf der Tour in der Ferne „Experten“ ohne Seil am Gletschereis herumspazieren sehen, entlockt unserem Guide nur ein Kopfschütteln. Den passenden Schuh für die Tour hat mir dankenswerterweise Salewa zur Verfügung gestellt. Um 5.10 Uhr Aufbruch, die Stirnlampen erhellen den Weg. Die frische Luft, die Stille, nur das Klappern der Stöcke – dem Stadtmenschen geht da schon das Herz auf. Früher einmal reichte der Gletscher bis zur Hütte, jetzt sind es rund 1,5 Stunden bis zum Anlegen der Steigeisen und zum Anseilen. Ein paar Erklärungen vom Bergführer – mit Steig eisen etwas breiter gehen und den Fuß vollflächig aufsetzen, bei Querungen den Talfuß nach unten ausstellen, während der Bergfuß in Gehrichtung zeigt. Und das Seil sollte immer möglichst gespannt sein, für den Fall, „dass wer Anmarsch zum Gletscher mit Stirnlampe und unterwegs auf dem Gletscher. Weiter oben durfte Fotograf Thomas dann nicht mehr vom Seil, die Spaltengefahr darf niemals unterschätzt werden. SICHERHEIT & GRIP im Taschenformat nur 320 g (pro Paar, Größe M) … auf Eis, Schnee und rutschigem Untergrund www.snowlinespikes.com snowlineSpikes SPORTaktiv 93 offizieller Ausrüstungspartner

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