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SPORTaktiv Oktober 2020

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einfallt“. Zu fünft

einfallt“. Zu fünft sei so ein Reinfallen kein Problem, zu zweit sollte man im Spaltengelände nicht unterwegs sein, sondern mindestens als Dreierseilschaft. Dann treffen schon die Stahlzacken aufs Eis, Schritt für Schritt Richtung Morgenrot. Kitschig? Sicher nicht, sondern wieder ein kleiner Mosaikstein zur Erklärung, warum heute so viele so gern in den Bergen unterwegs sind – „raus sind“, wie unsere Leser aktion ja heißt. Dass wir übrigens vom Parkplatz weg (mit Ausnahme des Gipfelbereichs) kaum einmal Handyempfang an den eineinhalb Tagen hatten, passte perfekt zu diesem „Draußensein“. Über das Venedigerkees Richtung Venedigerscharte geht es lange recht flach hinein, erst später kommen steilere Abschnitte. „Langsam gehen, dafür gleichmäßig und längere Abschnitte am Stück“, hatte Tom am Vorabend schon als Devise ausgegeben. Alexand- ra lässt sich nichts anmerken – rückblickend erzählt sie aber: „Bei 3200 m war ich schon mal kurz panisch, weil ich länger gebraucht habe, um nach den Pausen wieder ins Gehen und ins gleichmäßige Atmen zu kommen. Ich kenne das durch mein beginnendes Asthma. Ich habe dann vor mich hinmeditiert und mich dadurch auch wieder beruhigt.“ Auf deutlich über 3000 m merke auch ich, dass der Körper nach Sauerstoff verlangt und der Atem nicht mehr als ruhig und tief zu bezeichnen ist. „Fotomotiv“, schallt es zum Glück von hinter mir nach vorne, knapp bevor ich es bin, der eine Verschnaufpause ausrufen muss. „Kommt gleich noch ein bessereres“, ruft der Bergführer listig zurück. Über einen Rechtsbogen erreichen wir knapp nach 10 Uhr, ziemlich genau nach den angegebenen fünf Stunden Gehzeit, den Gipfelgrat. Über den uns Tom aus dramaturgischen Gründen zu zweit zum Gipfelkreuz rüberführt. Die Südseite – wir sind vom Norden her gekommen – präsentiert sich an diesem September-Freitag als einziges Wolkenmeer aus dem nur die 3000er herausschauen. Kitschig? Mag sein. Und wenn, ist es herzlich egal. Großvenediger, 3657 m, fünfthöchster Berg Österreichs. „G’scheit cool“ war es für sie, sagt Alexandra später auch. Klar, dass man nicht allein oben ist, sich zum Gipfelfoto kurz anstellen muss – noch etwas, das dort oben völlig belanglos ist. Das Grinsen geht nicht mehr weg: Wir sind raus! 2020DU BIST RAUS! SPORTAKTIV LESERAKTION Alexandra Suchaneks von SALEWA unterstützte Tour auf den Großvenediger war der Abschluss unserer Leseraktion 2020. Zuvor halfen wir Sophia Vasek beim Erlernen des Skifahrens und verschafften 24-Stunden-Läufer Marko Weber ein Mentalcoaching. In der Dezember-Ausgabe wollen wir wieder eine lässige Leseraktion für 2021 ausschreiben. www.salewa.com/de-at/ salewa3000 94 SPORTaktiv

Fotos: Jacopo Salvi, Manaz Productions CORTINA FREUT SICH AUF DIE WM DIE SKI-WELTMEISTERSCHAFT IM FEBRUAR SORGT RUND UM DIE TOFANA NICHT NUR FÜR SPORTLICHE HIGHLIGHTS, SONDERN FÜR ECHTEN WINTERGENUSS IM STILE ITALIANO. IM WEB Alle News rund um die WM und die touristischen Angebote: www.freccianelcielo.com Ein aufregender Winter steht der Perle der Dolomiten bevor: In der Saison 2020/21 dreht sich in Cortina alles um Sport und Winterfeeling am Berg! Von 8. bis zum 21. Februar findet hier nämlich die alpine Ski-Weltmeisterschaft statt. Man kann auf der Tofana die Weltmeister aus nächster Nähe bewundern – und sogar noch vor den Profis die Pisten nutzen. Die Druscié A ist eine der berühmtesten Pisten des ganzen Gebiets: Wo einst der Ausnahme-Skifahrer Toni Sailer 1956 Olympia-Gold gewann, begeistert heute WM-Botschafterin Sofia Goggia die Zuschauer. Der historische WM-Termin erforderte grundlegende Eingriffe, etwa den Umbau des ersten Seilbahnabschnitts zu der im Januar 2020 eingeweihten modernen Gondelbahn. Durch den gleichzeitigen Ausbau der Beschneiungsanlagen und die Erweiterung der Pisten Druscié A und B gehört Cortina heute zu den attraktivsten Skigebieten weit und breit. Ra Valles bietet auf großteils natürlichem Schnee herrliche Abfahrten für Skifahrerinnen und Skifahrer und dazu Einkehrmöglichkeiten mit köstlicher italienischer Pizza und atemberaubendem Bergpanorama. Über die Piste Forcella Rossa gelangt man nach Col Druscié, das einen eindrucksvollen Schauplatz für den WM-Slalom der Damen und Herren abgeben wird. Bis dahin freut man sich in der ganzen UN- ESCO-Weltnaturerbe-Region auf einen schönen Winter und viel Schnee. Bei einem Glas Amarone auf der Sonnenterrasse der Masi Wine Bar al Druscié oder einem kulinarischen Leckerbissen im Col Druscié 1778 verfliegt die Zeit bis zu den Rennen im Februar im Nu. SPORTaktiv 95

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