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SPORTaktiv Outdoorguide 2016

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BERGLAND TIROL

BERGLAND TIROL WANDERBARES WIPPTAL Die Ferienregion Tiroler Wipptal präsentiert sich auf 500 Kilometern Wegen wunderbar wanderbar – vom gemütlichen Almspaziergang bis hin zum „Gipfelsturm“. Package-Tipp: „Auf historischen Pfaden“ Exklusiver Termin: 31. August bis 4. September INKLUDIERT SIND: • 4 x ÜN/Frühstück in der gebuchten Kategorie (Gasthof od. Privatpension) • 4 x Abendessen • Bei Bahnanreise: Transfer vom/zum Bahnhof • Infoveranstaltung am Anreisetag • 3 geführte Bergtouren • 3 x Wanderjause inkl. Getränke • Transfers von/zu den Wanderungen • Teilnahme an der Buchpräsentation „Alpingeschichte im Bergsteigerdorf St. Jodok/Schmirn/Vals“ am 3. September • Filmvorführung, „Gschichtl-Abend“, Tiroler Live-Musik u. v. m. PREIS: ab € 260,– p. P./DZ INFOS UND BUCHUNGEN: TVB Wipptal Tel. 0 52 72/62 70-13 E-Mail: h.beermeister@wipptal.at WEB: wipptal.at bergsteigerdoerfer.at/695-0 Südlich von Innsbruck entfaltet sich eine Berg- und Urlaubslandschaft von sanfter Schönheit. Eine, die sich noch eine überraschende Ursprünglichkeit bewahrt hat: Es ist das Wipptal mit seinen sechs Seitentälern und zwölf Dörfern. Mehr als 500 Kilometer Wanderwege, zahlreiche Almen und Hütten bilden das Fundament für sportliche Urlaube. Von den Bergsteigerdörfern St. Jodok, Schmirn und Vals erreicht man als „Höhepunkt“ den 3.476 m hohen Olperer. Doch von dieser Herausforderung einmal abgesehen: Von der sanften Tagestour über mehrtägige Touren bis zur Gipfelbesteigung gibt es hier Wege für jeden Geschmack. „Schlafen am Berg“ liegt im Trend – und hat hier gleich zwei feine Empfehlungen parat: Die „Peter-Habeler-Runde“ und die „Gschnitztaler Rundtour“ sind zwei siebentägige Höhentouren mit sechs Hüttennächten. Für jene aber, die abends wieder im Tal sein wollen, empfiehlt sich das Navis tal mit seinen Almenrundwanderungen – kulinarisch kommt man hier auf acht Almen auf seine Kosten. Im Obernbergtal und Valsertal befinden sich nicht nur die meisten Naturschutzgebiete der Region und mit dem Obernberger See auf 1.600 m Seehöhe ein echtes Naturjuwel – von diesen Tälern führen auch Schmugglerpfade aus dem 1. Weltkrieg nach Südtirol. Als Zwei-Tage-Tour absolut empfehlenswert ist der Pflerscher Höhenweg, mit Übernachtung auf der Tribulaunhütte. Für Familien empfiehlt sich das Bärenbachl bei der Bergeralm in Steinach am Brenner – ein Waldlehrpfad, der in einen Wasser-Erlebnis-Spielpark mündet. Die Gondel bringt euch mühelos (auch mit Kinderwagen) zum Startpunkt auf 1.600 m Seehöhe. Bleibt noch unser Package-Tipp (siehe links): Die Buchpräsentation „Alpingeschichte im Bergsteigerdorf“ am 3. September ist ein guter Anlass für dieses ungewöhnliche Wanderwochenende – mit „Mehrwert“ für historisch interessierte Bergsportler. FOTOS: TVB Wipptal 106 SPORTaktiv-OUTDOORGUIDE 2016

HOCH HINAUS UND ÜBER DIE GRENZE Mit 2.963 m schrammt die Zugspitze haarscharf am 3.000er vorbei. Deutschlands höchster Berg ist aber auch von der Tiroler Seite aus Spitze. Zwei Tourentipps, um von der „Tiroler Zugspitz Arena“ aus ganz nach oben zu steigen. FOTOS: ©Tiroler Zugspitz Arena/U. Wiesmeier Markant erhebt sich das Wettersteingebirge über den Dörfern der Tiroler Zugspitz Arena. Höchster Gipfel dieses majestätischen Felsblocks ist die Zugspitze. Der Aussichtsberg mit Blick auf vier Länder, auf zahlreiche 3.000er und das Alpenvorland ist Deutschlands „Höchster“ – aber eigentlich zu großen Teilen ein Tiroler. Wer zu Fuß ganz nach oben möchte, hat dazu von österreichischer Seite aus zwei sehr abwechslunsgreiche Varianten im Angebot und ist als Grenzgänger zwischen den Ländern unterwegs – ganz ohne Reisepass in luftigen Höhen. TIPP 1: ÜBERS „GATTERL“ Eine lange, landschaftlich besonders reizvolle Tour führt von Ehrwald aus übers Gatterl – ein metallenes Tor, das noch heute die Grenze zwischen Österreich und Deutschland markiert – und über insgesamt 16 Wanderkilometer von 1.000 auf knapp 3.000 m Seehöhe. Sanft ansteigend wandert man vom Tal aus über die saftigen Almwiesen der Ehrwalder und Hochfeldern Alm sowie mehrere Joche, die einzigartige Ausblicke bieten, bis zum besagten Gatterl. Weiter geht es über die Knorrhütte und das Zugspitzplatt, wo sich im Winter die Skifahrer tummeln, zum Sonnalpin und von dort steil hinauf Richtung Gipfel. Für weniger Konditionsstarke lässt sich diese Tour mit dem „Gatterlticket“ bestens abkürzen: Den Aufstieg auf die Ehrwalder Alm erleichtert die Gondel, und vom Sonnalpin führt die Gletscherbahn bis knapp unter den Gipfel; wieder ins Tal gelangt man mit der Tiroler Zugspitzbahn. Infos und Buchungen: TIROLER ZUGSPITZ ARENA Am Rettensee 1, 6632 Ehrwald Tel.: +43/5673/200 00 E-Mail: info@zugspitzarena.com WEB: zugspitzarena.com TIPP 2: DER „STOPSELZIEHER“ Knackiger, direkter und damit steiler führt der „Stopselzieher“ von der Talstation der Tiroler Zugspitzbahn aus auf die Zugspitze. Auf einem Steig wandert man unterhalb der Gondelbahn über die Waldgrenze, wo es schroffer und felsiger wird, bis zur Wiener Neustädter Hütte. Beim Blick auf den massiven Felsblock und das idyllische Tal unter sich kann man sich schon ganz klein vorkommen. Der Weg wird nun immer steiler, ein Abschnitt davon ist ein Klettersteig, durch den man wie in einem Flaschenhals (daher der Name „Stopselzieher“) bergauf steigt. Auf dem weiteren Weg passiert man die alte Bergstation der Tiroler Zugspitzbahn, gelangt schließlich auf die Terrassen der Tiroler und bayrischen Seite mit den Bergstationen der Zugspitzbahnen und bis zum Gipfel. Bergab ist auch beim „Stopselzieher“ die Fahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn empfehlenswert: In knapp 10 Minuten überwindet man fast 2000 Höhenmeter und schwebt wieder ins Tal. Tolle Ausblicke inklusive ... 107

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