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SPORTaktiv Skitourenguide 2016

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LAWINENSICHERHEIT

LAWINENSICHERHEIT „Risikobewusstes“ Bewegen im Wintergelände ist das Um und Auf. Zwei Regeln dafür: sich langsam in schwierigeres Gelände vortasten und ständig dazulernen. WER GEHT WANN WOHIN? FOTOS: xxx FOTO: iStock TEXT: Christof Domenig 50 SPORTaktiv-Skitourenguide 2016/2017

EIN LEITFADEN ZUR SELBSTEINSCHÄTZUNG. „W3“ nennt sich das Lawinensicherheits-Konzept der Naturfreunde Österreich, das Skitourensportlern die Einschätzung ihrer persönlichen Kompetenz erleichtern will – und das vor allem Richtlinien definiert, „wer“ sich im verschneiten Gelände „wann“ „wohin“ wagen kann. Wann, wie und wo eine Lawine entsteht, ist ein komplexes Thema. Sich „risikobewusst“ auf einer Skitour zu bewegen, ist das folglich auch. Auch für Profis gilt die Regel: Ausgelernt hat man nie. Eine Schwierigkeit für Einsteiger ist es zugleich, dass neben der theoretischen Beschäftigung mit der Materie Lawinengefahr (in Kursen, Büchern, Seminaren ...) und dem Lernen in der Natur unter Profianleitung (z. B. in Lawinenkursen mit Bergführern, Schnee- und La- winenexperten) auch das eigenverantwortliche Sammeln von Erfahrungen dazugehört, um sich als verantwortungsbewusster Sportler weiterzuentwickeln. Diese Selbsterfahrung soll aber tunlichst nicht zum Glücksspiel werden. Mit der sogenannten „W3-Matrix“, die vier Kompetenztypen definiert, haben die Naturfreunde Österreich vor Kurzem einen wichtigen Baustein in ihrer Lawinenausbildung geschaffen. Gerade weniger erfahrenen Skitourengehern wird damit die Selbsteinschätzung und somit auch das risikobewusste Bewegen im Gelände deutlich erleichtert. Eine Bemerkung dazu: Der Name „W3“ als Konzept zur Lawinensicherheit ist an sich mehrere Jahre alt. Der Baustein, um den es hier geht, die „W3-Matrix“, wurde dagegen erst zu Beginn des vorigen Winters erstmals vorgestellt: Sportler werden je nach Wissensstand in vier Gruppen eingeteilt und quadratisch auf einer X- sowie einer Y-Achse platziert – wie in der nachfolgend abgebildeten Grafik zu sehen. 51

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