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SPORTaktiv Skitourenguide 2016

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MATERIAL ERKLÄR MIR ...

MATERIAL ERKLÄR MIR ... ... DEN SKI-TOUREN-HELM Hinauf mit Mütze – hinunter mit Helm: Längst hat sich auch bei den Skitourengehern durchgesetzt, dass der Kopf beim Abfahren gut geschützt sein muss. Tsveta Lambreva von Dynafit weiß die Antworten auf unsere Fragen rund ums Helmtragen beim Tourengehen. VIELE SKITOURENGEHER ARGUMENTIE- REN GEGEN DAS TRAGEN EINES HELMS MIT ZUSÄTZLICHEM GEWICHT, MIT EIN- SCHRÄNKUNGEN BEI DER WAHRNEH- MUNG VON GERÄUSCHEN USW. WAS KANN MAN DIESEN HELMVERWEIGERERN ENTGEGNEN? Ganz einfach: Die eigene Sicherheit geht vor! Gerade das unverspurte Gelände ist noch viel unberechenbarer als die Piste. Und Stürze im Gelände können noch viel fatalere Folgen haben, wenn man Löcher oder Felsen unter dem Schnee nicht sieht – siehe Michael Schumacher. Bei der Abfahrt einen Helm zu tragen, sollte also für jeden Tourengeher eine Selbstverständlichkeit sein – so wie es für mittlerweile 75 % der Pistenfahrer der Fall ist. GIBT ES EINEN UNTERSCHIED ZWISCHEN EINEM HELM FÜRS PISTENSKIFAHREN UND EINEM FÜRS SKITOURENGEHEN? Eigentlich gibt es keinen Unterschied, da es sich immer um einen Skihelm handelt. Entscheidend ist die Zertifizierung. Für Skitouren sollte man einen Skihelm mit Doppelzertifizierung verwenden, sow wie er auch ab heuer im IS- MF-Reglement für Tourenrennen vorgeschrieben ist. Die Doppelzertifizierung garantiert, dass der Helm den Kopf nach oben und nach der Seite schützt. Früher haben Tourengeher oft Kletterhelme verwendet, aber die haben nur eine einfache Zertifizierung, schützen nur bei Schlägen von oben, nicht beim Anprall bei einem Sturz auf die Seite. WAS SIND DIE KRITERIEN BEI DER AUS- WAHL EINES SKITOURENHELMS? Nummer 1 – die Passform: Ist der Helm zu klein, wirkt auch die Protektion nicht über den gesamten Kopf. Ist er zu groß, hat der Kopf zu viel Platz im Helm und würde bei einem Sturz zwei Mal aufschlagen. Nummer 2 – die Ventilation: Skitourengehen ist ein schweißtreibender Sport, deshalb ist für einen Skitourenhelm die Ventilation so entscheidend. WELCHE ROLLE SPIELT EIN MODERNES HELMDESIGN GERADE IM EHER TRADITIO- NELL ANGEHAUCHTEN SKITOURENMARKT? Bei Tourenskirennen zählt nur das Gewicht. Bei den Genusstourengehern gilt schon auch, dass man gut aussehen will. Das Design muss gefallen. GIBT ES ECKPUNKTE, WIE MAN DIE PASS- FORM EINES SKITOURENHELMS ÜBERPRÜ- FEN KANN? 1. Den Kopfumfang messen – Helme werden in Umfangsbereichen angegeben; z. B. 56 cm = Helm für 55–58cm. 2. Aufsetzen: Der Helm sollte komfortabel sitzen. 3. Der Schütteltest: Wenn der Helm sich hin und her bewegt, ist er zu groß; er sollte sich nur leicht mit beiden Händen bewegen lassen und die Kopfhaut sollte sich dabei mitbewegen. 4. Die Feinjustierung: überprüfen, ob es verstellbare Rädchen zur optimalen Passform gibt. Und wie schaut’s mit Padsystem, Ventilationsschlitzen aus? WIE KANN MAN ÜBERPRÜFEN, OB EIN SKITOURENHELM NOCH SICHER- HEITSTAUGLICH IST? Grundsätzlich gilt die Lebensdauer von 5 Jahren für einen Helm. Licht oder Temperaturwechsel macht das Plastik der Hartschale brüchig. Nach einem Aufprall oder wenn sichtbare Beschädigungen zu sehen sind, sollte der Helm schon vorher gewechselt werden. Ebenso, wenn man das Gefühl hat, dass der Helm nicht mehr entsprechend gut sitzt. DER ST-SKITOURING-HELM (Bild oben) von Dynafit beispielsweise ist ein speziell für Skitourengeher zertifizierter Helm. Das heißt, dass er fürs alpine Skifahren ebenso zertifiziert und geeignet ist wie für den Bergsport, also sozusagen doppelten Schutz in einem Helm vereint. Er hat ein geringes Gewicht und bietet ausreichend Ventilation. Neben der Kühlung des Kopfes ist aber auch die Wärme an den Ohren durch abnehmbare Earpads gegeben. Ein Einstellungsrad bietet individuelle Anpassungen. FOTO: Dynafit SPORTaktiv-SKITOURENGUIDE SPORTaktiv 2016/17 76 76

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