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SPORTaktiv Skitourenguide 2018

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Pulverschnee- Paradies

Pulverschnee- Paradies Bakhmaro in Georgien: Auch eine große Empfehlung wert. SKITOUREN IN GEORGIEN: UND NOCH EINMAL BERGEINSAMKEIT ... GEORGIEN IST FÜR SKI(TOUREN)- UNTERNEHMUNGEN NUR MEHR BEDINGT EIN GEHEIMTIPP. BAKH- MARO IM KLEINEN KAUKASUS ABER SCHON – SAGT DER BERG- UND SKIFÜHRER MICHAEL MAUTZ, DER FÜR DIE KLAGENFURTER ALPINSCHU- LE HIGH LIFE GUIDINGS IN GEORGIEN DURCHFÜHRT. „DAS GEBIET IST TOU- RISTISCH NOCH NICHT SEHR STARK ENTWICKELT. MAN MIETET SICH IN HÜTTEN EIN UND DIE ZAHL DER SCHLAFPLÄTZE IST BESCHRÄNKT.“ DEM SKIFAHRERTRAUM VON UNVERSPURTEN HÄNGEN, SO WEIT DAS AUGE REICHT, KANN MAN SICH SOMIT DORT PERFEKT ERFÜLLEN. MATTHIAS PILZ aus Graz ist 28, Ausbildner bei den Naturfreunden für Klettern, Skitouren und Hochtouren. Pilz organisiert und leitet auch Skitourenreisen für die Naturfreunde, oft an ungewöhnliche Ziele. www.naturfreunde.at Unten wirkt die Landschaft fürs mitteleuropäische Auge herbstlich. Im Schnee frühlingshaft. ANDERS ALS IN GRIECHENLAND KOMMEN IM KLEINEN KAUKASUS VOR ALLEM FREUNDE VON FEINEM PULVERSCHNEE AUF IHRE RECHNUNG. DIE CHANCE AUF HERRLICH LOCKE- REN SCHNEE IST IN GEORGIEN GROSS. VOM AUSGANGSPUNKT AUF RUND 1900 METERN SEEHÖHE GEHT ES IN 2500 BIS 2800 METER HINAUF, PER EIGENER MUSKELKRAFT ODER AUCH PER UMGEBAUTER PISTENRAUPE – ALSO ZUM CATSKIING. AUFFAHRTEN DAUERN RUND 30 BIS 45 MINUTEN, UND DANN BEGINNT DER ABFAHRTSTRAUM … (Fast) keine Menschenseele So viel zur landschaftlichen und klimatischen Grundcharakteristik. Seit rund zwei Jahren können alle, die das Gebiet auf Tourenskiern erkunden wollen, auf einen deutschsprachigen gedruckten Tourenführer zurückgreifen: „Skitouren mit Meerblick in Griechenland“ stammt aus der Feder des deutschen Bergführers Christian Mayer (Verlag Freytag & Berndt) – wobei der Meerblick für das Pindos-Gebirge nicht zutrifft, was aber dessen Reize keineswegs schmälert. Auch wenn man, so wie er, auf dieses Druckwerk zurückgreift, empfiehlt Matthias Pilz, dennoch gute Orientierungskenntnisse mitzubringen. Einen gewissen Abenteuercharakter hätten jedenfalls schon die Zufahrten zu den Touren-Ausgangspunkten. Fahrten in die Berge erfolgten im Mietauto über verwinkelte, schmale und ab rund 1300 m Höhe verschneite Straßen. Mangels Winterbereifung oder Schneeketten fuhren die Österreicher, bis die Kleinbusse im Schnee stecken blieben. Und stiegen dann auf die Ski um. Vom Geheimtippcharakter des Skitourengebiets zeugt auch die Tatsache, dass die Österreicher in einer ganzen Woche nur einem anderen Tourengeher – einem Italiener – begegneten. Eine Besonderheit seien auch die vielen Gipfel, die man von zwei Seiten besteigen könne, erzählt Pilz. Für ihn und seine Reisepartner hieß das an mehreren Tagen: Aufteilen in zwei Gruppen, Anfahrt mit zwei Autos zu zwei Startpunkte und Gipfelüberschreitungen von zwei unterschiedlichen Richtungen. Fotos: Matthias Pilz, Highlife 136 SPORTaktiv

Lesen Sie die Geschichten hinter den Schlagzeilen. Menschen. Geschichten. Perspektiven. DiePresse.com/Sonntagsabo

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