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SPORTaktiv Winterguide 2015

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Als "Weißbuch" für den weißen Sport liefert der SPORTaktiv Winterguide 2015 alle wichtigen Informationen für den aktiven Wintersportler: Welche neuen Skimodelle sind auf dem Markt und welcher Ski ist der richtige Partner? Wie schön ist die neue Skimode? Das Thema Ausrüstung ist der eine große Schwerpunkt in diesem Winterguide – der zweite sind unsere Weltklasse-Skiberge. Nach dem Lesen heißt es nur noch: Ran an die Bretter und rauf auf den Berg!

PERSONALITY ZWEI

PERSONALITY ZWEI „SKI-PENSIONISTINNEN“ – UND ... DIE NEUE LUST AUF SCHNEE SIE GEHÖRTEN VIELE JAHRE zur Weltelite der Skifahrerinnen. Jetzt, nach ihrem Rücktritt, beginnt ein neues Leben – und das Skifahren wird (endlich) zum Hobby. In unserem Winterguide sprechen Niki Hosp und Kathrin Zettel über ihre neue Lust auf Schnee. Und wie für Ex-Profis nun der perfekte Skitag aussieht. TEXT: Axel Rabenstein 26 SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2015/2016

FOTOS: GEPA-pictures/Mario Kneisl/Christian Walgram/Harald Steiner Bei Kathrin Zettel war es die Hüfte, die in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme gemacht hat und mit dem Abschluss der Saison 2014/2015 zum Rücktritt führte. Ihre Teamkollegin Niki Hosp hingegen war zwar nach einigen Verletzungen wieder fit – sah nach 20 Jahren Leistungssport allerdings die Zeit gekommen, sich aus dem Profi leben zurückzuziehen. „Ich habe einfach nicht mehr das Feuer gespürt, Tag für Tag hundert Prozent zu geben“, sagt Niki. „Deshalb war es für mich der richtige Zeitpunkt, einen Schlussstrich zu ziehen. Aber ich sag‘s ganz ehrlich: Ab diesem Winter als reine Freizeit-Skifahrerin in den Bergen unterwegs sein zu können – das fühlt sich unglaublich gut an.“ Vier Mal war Niki seit ihrem Rücktritt schon am Gletscher in Sölden beim Skifahren. Und besonders schön sei dabei gewesen, dass sie nicht ständig daran denken habe müssen, besser oder schneller zu werden. „Natürlich fahre ich nach wie vor gerne schnell, aber jetzt genieße ich das Tempo – und analysiere nicht die Beschleunigung, die ich aus jedem einzelnen Schwung mit rausnehme.“ VON WEGEN UNLUST Bei Kathrin Zettel würde man es sogar verstehen, wenn sie – die seit Jahren beim Rennfahren und beim Trainieren praktisch von Dauerschmerzen geplagt wurde – für eine Zeit lang genug hätte vom Skisport, auch in der Freizeit. Aber weit gefehlt – „ich hab sogar richtig Lust auf Schnee“, sagt Kathrin, und garantiert werde sie in diesem Winter auch immer wieder in ihrer Heimatregion am Hochkar oder auch in der Steiermark, wo sie künftig leben wird, anzutreffen sein – während man mit Niki Hosp eher mal zufällig in der Tiroler Zugspitzarena gemeinsam in einer Gondel sitzen könnte. Freuen die beiden sich, wenn man sie erkennt? Oder genießen sie künftig ihr Skivergnügen lieber inkognito, versteckt unter dem Helm und hinter der dunklen Brille? „Kein Problem“, sagt Kathrin, und Niki meint: „Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn mich jemand anspricht“, und fügt schmunzelnd hinzu: „Wenn’s mir zu viel wird, kann ich immer noch jedem davonfahren ...“ Nach ihrem Leben als Rennfahrerinnen machen sich die beiden durchaus so ihre Gedanken über ihre Zukunft als „Freizeit-Skifahrerinnen“, und damit schon auch über den Skibetrieb auf und neben den Pisten. Der wichtigste Rat von Kathrin und Niki zum Saisonstart: „Macht was für eure Fitness! Das schützt nicht nur euch und andere vor Verletzungen – ihr habt auch ungleich mehr Spaß am Skifahren!“ Dazu gleich ein Insider-Tipp aus dem Profisport: „Gerade in höheren Regionen vergessen viele Hobbyskifahrer darauf, immer genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ein Fehler, der viel Kraft und Konzentration kostet.“ Wenn die Pisten ziemlich voll sind, sollte man sich unbedingt Zeit lassen und auch mal eine größere Lücke abwarten, um nicht im Pulk der 27

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