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SPORTaktiv Winterguide 2015

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Als "Weißbuch" für den weißen Sport liefert der SPORTaktiv Winterguide 2015 alle wichtigen Informationen für den aktiven Wintersportler: Welche neuen Skimodelle sind auf dem Markt und welcher Ski ist der richtige Partner? Wie schön ist die neue Skimode? Das Thema Ausrüstung ist der eine große Schwerpunkt in diesem Winterguide – der zweite sind unsere Weltklasse-Skiberge. Nach dem Lesen heißt es nur noch: Ran an die Bretter und rauf auf den Berg!

SKIRENNEN „Schlag das

SKIRENNEN „Schlag das Ass“ (l.) ist hart, aber das „Pitztal Wild Face Extrem“ (r.) ist noch härter. PEAK MIXMOHAIR MADE BY KOHLA TIROL Unser PEAK MIXMOHAIR bringt Sie in allen Situationen sicher ans Ziel! Dieses Fell ist besonders robust und damit hervorragend geeignet für häufige Pisten- und Gletschertouren! PRODUCT FEATURES • Unproblematisch bei großer Kälte • Flexible Frontbefestigung für ideale Anbindung an die Skispitze • Multifit oder Custom skin • 4-Lagen-Fellaufbau • Exklusive Kohla-Webung für hervorragende Gleiteigenschaften • Wasserabweisende Fluorcarbon- Imprägnierung Mandarfen, einem idyllischen Nest am Ende des Pitztals, kommen recht nahe an den absoluten Wahnsinn heran. Nicht unbedingt, wenn man eine gemütliche Skitour daraus macht; aber wenn die steilen Bergflanken zur Rennstrecke werden, na, dann „Halleluja!“ Anders als bei anderen Free ride- Wettkämpfen gibt es hier nämlich keine Wertungsrichter, die Stil, Routenauswahl oder sonstigen Schnickschnack beurteilen. Nur die Endzeit zählt – und sonst nichts ... Schon der Ausblick vom Gipfelkreuz des 3.173 m hohen Mittagskogels ist atemberaubend. Das liegt zum einen an den Dreitausendern, die sich wie eine Perlenkette als Panorama rund um das Gletscherskigebiet auffädeln. Zum anderen, weil ich schon einen knackigen Anstieg mit Ski am Rücken hinter mir hab, bevor ich das eigentliche Startareal erreiche. Und dann erst der Blick die erste Rinne hinunter. Nichts für schwache Nerven. Aber ein Heimspiel für den Eiter-Clan. Was Armin Assinger fürs Nassfeld oder Patrick Ortlieb für Lech, das sind Ernst, Raphael und Frederik Eiter für die Freeride-Szene im Pitztal: Halbgötter. Sie kennen den Berg nach Hunderten Befahrungen wie ihre Anorakweste. Nicht einmal, wenn sie im Besichtigungsmodus unterwegs sind, ist es für ambitionierte Skifahrer einfach, ihnen in diesem hochalpinen Gelände auf den Fersen zu bleiben. Wen wundert’s? Allein Ernst Eiter, den alle im Tal nur „Schmatz“ nennen, ist die Strecke „schon mehr als tausend Mal“ gefahren, sagt der 52-Jährige. „Als Jugendlicher bis zu drei Mal pro Tag.“ Noch immer hält Schmatz“ den inoffiziellen Streckenrekord zwischen Gipfel und Talstation: 3:24 Minuten. Gefahren mit Weltcup-Abfahrtslatten von Anita Wachter. Wahnsinn pur. WIE EIN RITT AUF ROHEN EIERN Um sich das „Pitztal Wildface Extrem“ antun zu dürfen, muss man am Vortag aber erst einmal die Qualifikation überstehen. Auch die ist ein brutaler, aber nur halb so langer Rodeoritt vom Muttenkopf hinunter nach Tieflehn. Die 60 Zeitschnellsten qualifizieren sich dort fürs zum Freeride-Weltcup zählende Finale am nächsten Tag runter vom Mittagskogel, wo getrennt in Snowboard- und Skiklassen im Minuten-Intervall gestartet wird. Das garantiert zu ohnehin schon rustikalen Mutattacken auch noch spektakuläre Überholmanöver. „Man darf nicht übers Limit gehen und muss trotzdem schnell sein“, rät Raphael Eiter, heute für die Rennorganisation verantwortlich. Und Frederik, Stammgast im Favoritenkreis, spricht von einem „Ritt auf rohen Eiern: Entweder deine Linie geht auf Unser Mann fürs Grobe KLAUS HÖFLER ist Wirtschaftsredakteur der Kleinen Zeitung und als Vollblutsportler bei SPORT aktiv „der Mann fürs Grobe“: Ob Marathon im Bergwerk, 48-Stunden-Wanderung oder längstes Skirennen der Welt – Klaus Höfler ist für uns live dabei. Diesmal: Höflers Erlebnisse beim „Pitztal Wild Face Freeride Extrem“ und bei Armin Assingers Volksskirennen „Schlag das Ass“. FOTOS: Pitztal Wild Face, Klaus Höfler www.kohla.at | facebook/kohla.bergsport 42 SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2015/2016

oder ...“ – er zuckt mit den Schultern – „hopp oder dropp“. Mit 1,90er-Freeride-Brettern wirft er sich den ob seiner Lawinenexponiertheit früher „Todesberg“ genannten Mugel angstbefreit und mehr oder minder kerzengerade hinunter. Selbst beim Zuschauen bekomm ich Atemprobleme. Tags zuvor waren mir beim Besichtigen schon nach der Hälfte des langen Schlusshangs die Oberschenkel ins konditionsmäßige Koma gefallen. „Du muasst scho a bissl verruckt sein a, damit’s da heil owekimmst“, sinnniert Veteran „Schmatz“ Eiter. Ganz falsch liegt er damit nicht. DEIN UBER- LEBEN LIEGT UNS AM HERZEN Wilde Freeride-Show im Tiroler Pitztal Beim „Pitztal Wild Face“ (25. bis 28. Februar) zählt für mutige Freerider nur die Zeit. „GO WILD OR GO HOME“ lautet auch 2016 wieder das Motto beim „Pitztal Wild Face“. Es gilt, vom 3.173 m hohen Mittagskogel übers freie Gelände ins Tal zu brettern. Mit Highspeed, denn nur die Geschwindigkeit zählt – Style kommt vielleicht bei den Zuschauern an, kann aber die Stoppuhr nicht beeindrucken. Die Hauptrinne ist 40 Grad steil und die 7. Auflage des Kultevents von 25. bis 28. Februar bringt zwei Sterne für die Qualifikation zur Free ride World Tour. Alle Infos zu Anmeldung und Qualifikationsmodus auf www.pitztal.com www.pitztal-wildface.com Doppelte Sicherheit Das einzige System mit 2 Airbags Tausendfach bewährt Das System mit den meisten Überlebenden Original Technologie Das System mit 30 Jahren Erfahrung MARKUS WASMEIER Doppel-Olympiasieger Noch mehr Rennen 15./16. JÄNNER: SCHLAG DAS ASS – das längste Skirennen der Welt, Nassfeld (K); www.schlagdasass.at 16. JÄNNER: DER WEISSE RING – Das Rennen Lech-Zürs über 21 km; www.dasrennen.at 2. APRIL: SCHLICKER TALSCHUSS – „Die Wadln müssen brennen“, Telfes im Stubai; www.sv-telfes.at 18. APRIL: WEISSER RAUSCH – das legendäre Rennen in St. Anton am Arlberg (T); www.arlbergadler.eu 43 www.abs-airbag.com

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