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SPORTaktiv Winterguide 2015

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Als "Weißbuch" für den weißen Sport liefert der SPORTaktiv Winterguide 2015 alle wichtigen Informationen für den aktiven Wintersportler: Welche neuen Skimodelle sind auf dem Markt und welcher Ski ist der richtige Partner? Wie schön ist die neue Skimode? Das Thema Ausrüstung ist der eine große Schwerpunkt in diesem Winterguide – der zweite sind unsere Weltklasse-Skiberge. Nach dem Lesen heißt es nur noch: Ran an die Bretter und rauf auf den Berg!

FREESTYLE Mit dem

FREESTYLE Mit dem CheckYeti-Profi in den Funpark – eine Freestyle-Einführung für Neulinge. SIE WOLLEN JA NUR SPIELEN Der Experte CHRISTIAN SCHNABEL ist staatlich geprüfter Snowboardlehrer & Guide. Seit Chris am Ötscher in Niederösterreich Snowboarden gelernt hat, liebt er den Sport. Seit 13 Jahren gibt er Snowboard-Unterricht, meistens in der Arlberg-Region. Anfängerstunden, Freestyle-Unterricht oder Splitboard-Touren mit dem sympathischen Niederösterreicher können ganz einfach auf www.checkyeti.com/ChristianSchnabel gebucht werden. Schwerpunkt verlagern – in die Knie gehen – abheben! Der Ollie ist ein Basistrick ... … den man mit etwas Oberkörperdrehung leicht zu einem 180°er erweitern kann. Und wir lernen bereits den ersten Trick – und zwar gleich auf der Piste: Das vordere Bein belasten, in die Knie gehen und den Pop vom Board mit einer Sprungbewegung aus den Knien kombinieren – schon macht man einen „Ollie“ (Bild links), Dieser Sprung aus dem Stand ist eine Basisbewegung, auf der viele spätere Tricks aufbauen. Wichtig ist, dass die Augen von Anfang an ruhig die Landung 1. OLLIE & ONE EIGHTY anvisieren und der Oberkörper mit den Armen die Bewegung der Beine unterstützt. Das gilt vor allem dann, wenn man die Bewegung variieren will, etwa mit einem „One- Eighty”, also einer halben Drehung im Stand (Bild oben). Christians Tipp: „Diese zwei Bewegungen – den Ollie und den One-Eighty – müsst ihr üben, üben, üben. Denn ihr werdet sie noch oft brauchen.” FOTOS: CheckYeti, istock TEXT & FOTOS: C heckYeti 52 SPORTaktiv-WINTERGUIDE 2015/2016

Nose Butter 360, Switch Rodeo, 720 Truckdriver – jungen Skiund Snowboardfahrern zuzuhören, kann ziemlich verwirrend sein. Richtig schwindelig wird dem Normal-Wintersportler spätestens bei den Sprüngen, die Freestyler im Snowpark machen. Aber egal, wie man die Tricks nennt – beeindruckend sind sie allemal. Für SPORTaktiv war die Wintersport-Buchungsplattform CheckYeti.com mit dem Snowboardlehrer Chris Schnabel im Funpark, um zu zeigen, dass man für grundlegende Sprünge kein furchtloser Extremsportler sein muss. Eines noch vorweg als Grundvoraussetzung: Wenn man als Snowboarder coole Sprünge machen will, muss man auf der Piste schon geübt sein. Außerdem sollte die richtige Ausrüstung her – angenehme Boots, die passende Bindung und ein weiches Free style- Board helfen extrem. „Je mehr Pop das Board hat, desto besser” erklärt Chris und meint damit, dass das Snowboard dank seiner weichen Vorspannung die Sprungbewegung der Knie unterstützen sollte. Klar ist auch: Die Sicherheit geht immer vor! Heißt: Ohne Helm und Rückenprotektor nimmt der erfahrene Snowboardlehrer niemanden mit in den Funpark! Und dass dort die geltenden Park-Rules zu beachten sind, versteht sich wohl von selbst. Bevor ihr euch nun auf der nächsten Seite zumindest einmal in der Theorie (und dann hoffentlich auch in der Praxis in einem Funpark) an den ersten einfachen Freestyle-Tricks versucht, gibt euch unser CheckYeti-Profi Christian Schnabel noch ein paar gute Tipps mit auf den Weg. Zuerst, so als Motivationsschub, den Grundsatz: „Jeder mit einer gewissen Grundtechnik, guter Balance und einem ruhigen Blick kann im Park eine coole Figur machen.“ Und dann die drei Faustregeln, die beim Freestyle gelten: „Erstens: Der Blick lenkt den Trick. Zweitens: den Speed richtig dosieren. Und drittens: Schau dir immer die Landung an. Sie ist noch wichtiger als der Kicker.” Anfänger haben beim 50/50-Board slide den Schwerpunkt oft zu weit hinten. Tipp vom Profi: „Pass auf, dass du nicht über die Backside wegrutschst. Geh in die Knie und lehn dich etwas nach vorne.” 2. „50/50“ & TAILPRESS Die ersten Versuche im Funpark macht man am besten auf einer geraden, breiten „Flatbox”. Und mit einem „50/50” geht’s los: Dabei fährt der Boarder ganz gerade und hält das Snowboard bei gleichmäßiger Belastung plan auf der Box. „Fahrt mit etwas Speed an und haltet das Board absolut gerade“, sagt Christian – bloß nicht mit den Zehen oder der Ferse aufkanten!” Eine einfache, aber coole Variation des „50/50“ auf der Flatbox ist der Tailpress (Bild oben), bei dem man das Gewicht nach hinten verlagert und die Vorderseite des Boards (die „Nose“) anhebt. 3. BACKSIDE BOARDSLIDE Jetzt kommt Drehung ins Spiel! Sobald der 50/50 eingeübt ist und auch Variationen wie der Tailpress klappen, wird es Zeit für den nächsten Trick: den Backside Boardslide. Dabei stellt man das Board quer und rutscht mit dem Gesicht nach vorne über die Box. „Um ein Gefühl dafür zu bekommen, kannst du den Trick mit zwei Freunden üben, indem du dich von ihnen über die Box ziehen lässt, während du das Snowboard quer stellst”, rät Chris. 4. FRONTSIDE BOARDSLIDE Wer sich traut, probiert als Variante zum Backside einen Frontside Boardslide – also mit dem Rücken zur Fahrtrichtung (Bild). Die Herausforderung: Man sieht während der Rutschphase die Landung nicht. 53

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