Aufrufe
vor 3 Jahren

SPORTaktiv Winterguide 2016

  • Text
  • Skiurlaub
  • Oesterreich
  • Pisten
  • Schnee
  • Skifahren
  • Skifahrer
  • Skigebiete
  • Sportaktiv
  • Winterguide

SKI & KINDER müssen

SKI & KINDER müssen trotzdem nicht auf den Sky- Wellnessbereich mit Blick in die verschneite Bergwelt verzichten. Übernachten in Pisten- bzw. Liftnähe ist generell einen weiteren Familientipp wert: Fein für Groß und Klein, denn so bleiben anstrengende Fußwege in Skischuhen kurz gehalten. Noch ein Detail, auf das man achten kann: Abendbuffets anstelle von (zeitintensiven) Wahlmenüs werden von vielen Familien geschätzt, vor allem, wenn die Kinder noch klein sind. Ein Unterkunftstyp wird aktuell immer beliebter: Hüttendörfer! Jede Menge Privatsphäre, Wohnen in den „eigenen vier Wänden“ und doch ein Hauch von Abenteuer-Feeling – das finden Familien zum Beispiel im Blockhaus-Dorf „Woodridge“ im beschaulichen Werfenweng im Salzburger Land vor. DER SKIKURS Auch bei Skikursangeboten vor Ort lohnt es sich, bereits im Vorfeld genauer hinzuschauen. Der Preis sollte nicht das Hauptkriterium sein, wichtig ist vielmehr die spielerische Vermittlung von Lerninhalten in kleinen Gruppen, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse, die sich aus dem jeweiligen Alter der Kids ergeben. Zu bedenken ist etwa, dass kleine Kinder schnell ermüden und ihre Konzentrationskapazitäten begrenzt sind. „Spielplatz Schnee“ nennt sich dazu ein interessantes Konzept für Skizwerge von drei bis sechs Jahren, das im Skigebiet Hochzeiger in Tirol angeboten wird: Vormittags geht es für zwei Stunden auf die Ski, dann ist Zeit zum Iglubauen, Rodeln oder für andere Alternativen. Das Konzept ist auf die Bedürfnisse von Vorschulkinder abgestimmt, bei denen eben Kräfte und Konzentration rasch schwinden. Die Eltern sind bei allen „Spielplatz Schnee“-Aktivitäten herzlich zur Teilnahme eingeladen, und auch die Skikurse der Erwachsenen sind zeitlich so abgestimmt, dass sich das Bringen und Abholen der Kids stressfrei ausgeht. WOHIN MIT DEN JÜNGSTEN? Kindern wird üblicherweise nicht vor drei Jahren die Teilnahme an einem Skikurs empfohlen. Viele Skischulen nehmen Kinder sowieso erst auf, sobald sie keine Windel mehr brauchen. Viele Angebote sorgen heute dafür, dass sich Kids aller Altersgruppen auf den Skibergen bestens unterhalten. SIMONHÖHE (K) www.simonhoehe.at ST. CORONA AM WECHSEL (NÖ): www.familienarena.at HOCHFICHT AM BÖHMERWALD (OÖ): www.hochficht.at SKIREGION DACHSTEIN WEST (OÖ): www.dachstein.at GAISSAU-HINTERSEE (S): www.gaissauhintersee.at RIESNERALM (ST): 1. österr. Kinderskischaukel; www.riesneralm.at SKIBERG GALSTERBERG (ST): www.galsterberg.at WILDSCHÖNAU/ALPACHTAL (T): www.wildschoenau.com SERFAUS FISS LADIS (T): www.serfaus-fiss-ladis.at BURMIS ABENTEUERLAND (V): www.kleinwalsertal.com TOP KINDER- SKIBERGE in Österreich Eine Ausnahme findet sich in der „1. Skischule Wildschönau“ im „Skijuwel Alpachtal Wildschönau“: Hier können schon Zweijährige in den Skikurs. Und sie haben auch viel Spaß dabei, weil nämlich das Kursprogramm speziell auf diese allerjüngste Zielgruppe zugeschnitten ist: Die ersten Meter auf Skiern werden absolut spielerisch vermittelt – und wenn die Kraft ausgeht oder den Kleinen kalt ist, werden sie einfach im „Kid’s Center“ indoor weiter betreut. So können die Eltern entspannt ihren Skitag genießen. Auch andernorts gilt: Für Kinder unter drei gibt es oft alternative Betreuungsmöglichkeiten zum Skikurs, die den Kids mehr Freude bereiten – draußen im Schnee genauso wie drinnen. DAS FAMILIENBUDGET Wir haben es zwar schon angesprochen, aber das Reisebudget ist für viele Familien natürlich ein wichtiges Thema, das vertiefende Beachtung verdient. Erster Tipp dazu: Bevor Kinder schulpflichtig sind, lohnt es sich, Urlaube außerhalb der Hochsaison und Ferienzeiten zu legen. Nicht nur, weil auf den Pisten viel weniger los ist, sondern vor allem, weil es in dieser Zeit oft besonders günstige Angebote gibt. Nach speziellen Familienpackages Ausschau zu halten, zahlt sich die ganze Saison über aus: Mancherorts bezahlen Familien für maximal zwei Kinder den Skipass, alle weiteren fahren gratis Lift; auf anderen Skibergen wiederum ist der Kinderpass überhaupt gratis, wenn Erwachsene eine Mehrtageskarte lösen – die Sparvarianten sind vielfältig gestreut. Aber nicht nur Liftbetreiber, sondern auch Hotels bieten häufig spezielle Familien-Arrangements. Sparpotenziale tun sich auch bei den Betreuungsstunden auf. Ein Beispiel: Im Familien skigebiet „See“ im Tiroler Paznaun, im Schatten der Partymetropole Ischgl, können Eltern zwischen stundenweiser und Ganztagesbetreuung wählen – zu Preisen von 1 Euro pro Stunde. Eine Wochenkarte für die Ganztagesbetreuung gibt es dort sogar schon ab € 19,–. Man sieht: Es lohnt sich, ein wenig zu recherchieren und zu vergleichen. IM KRANKHEITSFALL Noch ein abschließender Tipp: Eine Reiserücktrittsversicherung springt ein, wenn der Skiurlaub im Krankheitsfall nicht angetreten werden kann. Und je größer der Familienverband, desto höher sind nicht nur die Kosten für einen Urlaub – es steigt auch rein arithmetisch die Wahrscheinlichkeit eines krankheitsbedingten Ausfalls an. Auf die Stornoversicherung zu verzichten, hieße also eher, an der falschen Stelle zu sparen ... FOTO: Wildschönau 186

Magazin

SPORTaktiv April 2016
SPORTaktiv 1 2016
SPORTaktiv Bikeguide 2016
SPORTaktiv Laufguide 2016
SPORTaktiv Winterguide 2015