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SPORTaktiv Winterguide 2019

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SKI-LEXIKON Belag:

SKI-LEXIKON Belag: Beschichtung der Lauffläche des Skis, besteht aus Polyethylenen. Extrudierte Beläge kommen fast ganz ohne Wachs aus, schnelle gesinterte Beläge hingegen brauchen viel Wachs. Camber: Vorspannung des Skis, damit mehr Druck auf den Ski gebracht wird Laminate: Schichten rund um den Holzkern, ausschlaggebend für die Performance des Skis, mit Titan, Glasfaser oder Carboneinlagen Radius: Angabe in Metern, welche Schwunglänge der Ski technisch bevorzugt, z.B. 17 Meter Rocker: Aufbiegung des Skis vorne und/oder hinten, dadurch wird er drehfreudiger Seitenwangen: ausschlaggebend dafür, wie gut ein Ski Schläge abfängt und Kraft auf den Schnee überträgt Sidecut: beschreibt den Verlauf der Taillierung Ski-Flex: Härte im Biegeverhalten entlang der Längsachse Skikern: aus Holzarten wie Buche, Pappel, Esche, Karuba oder aus Schaumstoffen Skilänge: Die Faustregeln: Einsteiger/Anfänger: Körpergröße minus 10–15 cm Fortgeschrittene: Körpergröße minus 5–10 cm Erfahrene Fahrer: Körpergröße oder einige Zentimeter darüber (Ausnahmen: Slalomcarver und Freerider) Taillierung: Ski haben eine „Taille“, die in drei Maßen (Schaufelbreite, Mittelbreite, Skiende in Millimetern) angegeben wird, z. B. 115-70-102 Torsionssteifigkeit: Querverwindung um die Längsachse. Höhere Torsionssteifigkeit ermöglicht besseren Grip, verlangt aber exaktere Fahrweise Z-Wert: Beschreibt den Auslösewert und Verstellbereich der Skibindung je nach Körpergewicht und Sohlenlänge, z.B. 0,75 bis 1,50 für Kleinkinder oder 7,5 bis 12 (und weit darüber) für Erwachsene Blizzard-WRC-Serie ist für mich auch ausgezeichnet und die Riesentorlaufski von Elan zählen sowieso zu meinen Favoriten.“ So genaue Unterschiede herauszufiltern ist aber nicht jedermanns Sache, das spüren nur erfahrene Skifahrer. „Alle Firmen am heimischen Markt bauen seit vielen Jahren Ski in hervorragender Qualität und haben ein Riesen- Know-how. Es gibt längst keine schlechten Ski mehr“, beruhigt Messner. Die Technik hat enorme Fortschritte gemacht: Als Beispiel sei Atomics Servotec-System genannt, ein Stab an der Oberfläche des Skis, der zu einem Elastomer unter der Bindung führt. Das erzeugt einen Reboundeffekt wie bei einer Feder und dämpft Schläge. „Das ist spürbar“, bestätigt Messner. So haben alle Firmen ihre Technik-News und kleinen Geheimnisse zwischen Belag, Kanten und Oberfläche gebastelt. Elan setzt als derzeit einzige Marke auf eine Links/ Rechts-Ausrichtung und asymmetrische Ski für Links und Rechts. „Das funktioniert bestens“, weiß Messner. Neben Aufbau, Mittelbreite und Taillierung zählt die Wahl der richtigen Skilänge zu den wichtigsten Punkten. Die Tipps variieren von Gattung zu Gattung und gehen immer ein wenig mit der Mode, als Faustregel hat sich aber folgender Ratschlag bewährt: „Stirnhöhe bis sieben Zentimeter über Körpergröße ist als Faustregel nie ganz falsch“, sagt Messner. Bei einer 1,75 Meter großen Skifahrerin wären das als Beispiel die Skilängen von etwa 168 bis 182 cm. Aufmerksame Leser erkennen: Die Ski werden wieder etwas länger gefahren als noch vor zehn Jahren, als die Shortcarver groß in Mode waren. Eine Ausnahme sind die Slalomcarver, die „etwa in Schulterhöhe“ gefahren werden, in unserem Beispielfall also ab 150 cm aufwärts, und die Freerider. Generell gilt, gute Skifahrer greifen eher zu längeren Modellen und profitieren von mehr Laufruhe bei höherem Tempo. Der kürzere Ski dreht leichter, hat aber nicht diese Ruhe und Stabilität. Deshalb ein Tipp: „Nicht immer tun sich Anfänger mit dem kürzeren Ski leichter. Der kann mitunter zu wenig Sicherheit vermitteln, weil er sich so leicht dreht und überdreht“, sagt Messner, für den die heurigen Modelle schon fast wieder Schnee von gestern sind. Einige Ski des Winters 20/21 stehen nämlich auch schon zum Testen bereit. Foto: Benjamin Hofmann 70 SPORTaktiv

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