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SPORTaktiv August 2020

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WIR SPRECHEN EINE

WIR SPRECHEN EINE GEMEINSAME FAHR- RAD-SPRACHE MIT ZEIGEN UND DEUTEN UND SPRECHEN. AirSteel | BFP-27 Die neue Airsteel-Standpumpe maximiert den Komfort und minimiert den Kraftaufwand beim Pumpen Ihrer Reifen. Diese Pumpe ist mit 67 cm länger als eine normale Standpumpe und hat einen Schlauch mit einer Länge von 90 cm. Sie müssen sich somit nicht so weit bücken und können Ihre Kraft besser übertragen. Der Stahlfuß sorgt nicht nur für mehr Stabilität sondern sieht auch gut aus. Und wussten Sie, dass Sie den Pumpenkopf mit nur einer Hand bedienen können? Noch nie war eine Standpumpe so einfach zu bedienen! - BBBCYCLING.COM/BFP-27-AIRSTEEL nen technischen Fortschritt optisch rüberbringen, tauschen die Leute ein. Früher hat man nach ungefähr 10 Jahren ein neues Rad gekauft, mit dem E-Bike sind es drei bis fünf Jahre. Es gibt Gerüchte, dass KTM auch ein Tour-de-France-Team ausrüsten will. CUC: Ja, für heuer haben wir das geschafft. Ein Team beim Giro d’Italia, ein Team bei der Tour de France. Dort fährt mit Sebastian Schönberger sogar ein Österreicher aus unserer Gegend. SL: Letztes Jahr beim Start der Tour in Brüssel sind wir von Teambus zu Teambus gegangen und haben gefragt. Was kostet so ein Engagement? CUC: Millionen. Millionen. Aber wir müssen das machen. SL: Das zahlt ja auch sehr viel in die Marke KTM ein. Das sind vier Wochen Dauerwerbung. Letztlich ist das auch gut für Österreich als Fahrradstandort. Sie haben alle Abteilungen durchlaufen, wie sehr hat sie das vorbereitet auf den jetzigen Job? JU: Es war auf jeden Fall eine Grundlage, weil so hab ich unsere Leute besser kennenlernen dürfen, was wichtig ist für eine gute Zusammenarbeit. Es ist eine sehr wichtige Grundlage, dass man Arbeitsinhalte und Prozesse der einzelnen Abteilugen kennt, um sie koordinieren und organisieren zu können. Und: Ich hab die Leute kennengelernt und die Leute mich. Wie schwer war es für sie als Frau, so ein Unternehmen zu leiten? CUC: Schwer. Ich hab mich so gewundert, dass meine Tochter diese Aufgabe übernehmen will. Aber wenn sie Interesse hat. Das ist das Wichtigste. Ich bin das ganze Leben in der Fahrradbranche und natürlich ist das nicht einfach für eine Frau. Aber ich habe es geschafft. Ist es für die Tochter jetzt leichter? CUC: Es ist genauso schwer. Hat sich da wirklich nichts verändert? JU: Es wird jetzt bei uns nicht groß thematisiert, es ist eine sehr natürliche Zusammenarbeit. Ich kann mich erinnern, dass es schwierig war, als ich noch klein war. Die wirtschaftliche Situation hat da noch ganz anders ausgeschaut, es war alles andere als ein Zuckerschlecken. (Zur Mutter:) Du warst neu in der Firma, neu in der Gegend. Wir kennen uns jetzt alle gegenseitig. Das hilft sicher und macht es für mich sicherlich einfacher.

Es war sicher auch in der ganzen Branche schwerer. CUC: Es war nicht einfach. Ich bin hergekommen, ich konnte damals kein Wort Deutsch. Ich konnte ein bisschen Englisch, aber das konnte hier vor 30 Jahren kaum jemand. Wir sprechen eine gemeinsame Fahrrad-Sprache, mit Zeigen und Deuten und Sprechen. Dann hab ich in der Nacht, als die Kinder geschlafen haben, selbst das mindeste an Vokabular gelernt. Ich war bis vor 5 Jahren, also über 25 Jahre allein in der Firma. Vor rund zwei Jahren haben Sie sich in den Aufsichtsrat zurückgezogen. Wie schwer war es denn auch Verantwortung abzugeben? CUC: Das ging von einem Tag auf den anderen. Ich habe mein Büro ausgeräumt, fertig. Ich habe kein Büro mehr hier. Für mich war es einfach. Aber ich bleibe ja als Beraterin erhalten. JU: Mir ist vorgekommen, dass es nicht schwer war für dich die Verantwortung abzugeben, aber wir sind alle sehr glücklich und dankbar, dass meine Mutter noch so eine große Beratungsfunktion übernimmt und wir arbeiten auch täglich zusammen. Was macht das mit dem Verhältnis Mutter-Tochter, wenn man beruflich so eng zusammenarbeitet? JU: Für mich ist das Verhältnis sehr natürlich. Fotos: Heiko Mandl KTM Das Unternehmen wurde 1951 durch Ernst Kronreif und Hans Trunkenpolz in Mattighofen gegründet und stellte Motorfahrzeuge und Fahrräder her. 1991 musste die KTM Fahrrad GmbH Konkurs anmelden. Im Dezember 1991 kaufte Radgroßhändler Hermann Urkauf aus Salzburg die Fahrradsparte. Die Motorradsparte wurde 1992 neu gegründet. Beide Untnernehmen haben weiter ihren Sitz in Mattighofen. Am 7. Jänner 1996 übernahm Carol Urkauf-Chen die Geschäftsführung und konnte das Fahrradunternehmen vor der Insolvenz retten, seit 1997 ist sie alleinige Inhaberin der KTM Fahrrad GmbH, 2018 wechselte sie in den Aufsichtsrat und ihre Tochter Johanna Urkauf in die Geschäftsführung. SpassRadsport AmbitionGenuss ErholungTraining Trainierst Du auf ein sportliches Ziel oder erkundest Kulturen und Länder gerne per Rennrad? Mit uns kannst Du beides. Unsere Radsportstationen auf Mallorca, Lanzarote, in Andalusien und Griechenland bieten Dir beste Infrastruktur und Trainingsbedingungen. Mit weltweit geführten Rennradtouren kombinieren wir sportlichen Genuss mit der Vielfalt fremder Länder. Wir inspirieren Dich gerne, wenn es um Dein persönliches Radsporterlebnis geht: huerzeler.com

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