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SPORTaktiv Bikeguide 2019

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gekritzelten Reiseroute.

gekritzelten Reiseroute. „Genau dieser bewusst naive Ansatz taugt mir bei unserem Projekt“, strahlt Fabio. „Wir wollen andere motivieren, auch aufzubrechen.“ Im Blog auf www.graz-tokyo.at kann man sie begleiten, SPORTaktiv wird in den kommenden Ausgaben von den Herausforderungen berichten, auch einen Film werden sie drehen. Die Strecke führt durch zwölf Länder, über Gebirgspässe, durch Wüsten. Die Grenzübertritte sind genau geplant, die Strecken dazwischen eher vage. Über Russland und Kasachstan geht es durch China und bis Shanghai. Von dort nehmen die Grazer den Flieger nach Südkorea und anschließend die Fähre nach Japan. Warum eigentlich Tokio? Fabio: „Wir haben vor DIE STRECKE 12 Länder, 14.000 km. Durch Osteuropa, Russland und China geht es nach Shanghai. Von dort im Flieger nach Südkorea, mit der Fähre nach Japan und ins Ziel nach Tokio. www. graz-tokyo.at zwei Jahren die Doku der Hoepner-Brüder gesehen. Die sind von Berlin nach Shanghai geradelt. Da haben wir gesagt: Dann nehmen wir Tokio.“ Bis Ende November wollen sie in Tokio angekommen sein. Bei günstigem Verlauf der Reise. Im Schnitt wollen sie 50 Kilometer pro Tag fahren. Theoretisch hätten sie aber sogar ein Jahr Zeit, denn Ausbildung und Jusstudium pausieren offiziell. „Wir wollen uns keinen Stress machen. Wir sind ja keine Spitzensportler.“ EDGE ® SERIE MIT DEN BENUTZERFREUNDLICHEN FAHRRADCOMPUTERN VON GARMIN KOMMST DU SICHER AN DEIN ZIEL. 5 € pro Person 14.000 Euro haben sie als Budget für die 14.000 Kilometer seit dem Projektstart 2017 gesammelt. Sie haben einige Partner, die für Rückenwind sorgen, KTM etwa stellt neue, robuste Trekkingbikes zur Verfügung. Wie viel Asphalt und wie viel unbefestigte Straßen warten? „Keine Ahnung, mal schauen.“ Essen wollen sie jedenfalls 164 SPORTaktiv GARMIN.COM

Erste Wochen, erste Pannen, die Reise hat erst begonnen. Der Filzstift zeichnet die Strecke grob vor, genau geplant sind nur die Grenzübertritte. Dazwischen: Abenteuer. C M Y CM MY Fotos: www.graz-tokyo.at Reis und viel Gemüse. Mit nur 10 Euro pro Tag wird kalkuliert. „5 Euro pro Person. Ab Rumänien geht das sicher.“ Genächtigt wird bis auf wenige Ausnahmen im Zelt, navigiert mit einer Handy-App und SIM-Karten für jedes Land. Das Schwierigste in der Planung sind die Visa für Russland und China, erzählen sie, weil sie keine Hotelbuchungen als Reisebeleg vorlegen können. Bis zum Tag vor der Abfahrt blieb vieles unklar. Auch, ob sie in China mit den Rädern überhaupt einreisen dürfen, wird sich erst am Tag X zeigen. Macht nix, genau so soll ein Abenteuer nach ihrem Geschmack ausschauen. Wenn Fabio und Elias dann in Tokio ankommen, wollen sie – je nach Zeitpunkt – etwas Urlaub machen und die japanische Kultur kennenlernen. Was sie nach der Rückkehr nach Österreich erwartet? Studium? Beruf? Fades, abenteuerloses Alltagsleben? „Wir werden verändert zurückkommen“, sagt Fabio, der wie Elias schon verändert aufgebrochen ist. Bart und Haare wurden komplett abrasiert. „Was danach kommt, halte ich für mich völlig offen.“ CY CMY K SPORTaktiv 165

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